• 18.02.2018
      21:50 Uhr
      Drive Spielfilm USA 2012 | arte
       

      Der namenlose "Driver" lebt in Los Angeles und lässt sich als Fluchtwagenfahrer für Überfälle anheuern. Mit seinen waghalsigen Fahrmanövern schüttelt er selbst hartnäckige Verfolger ab. Eigentlich meidet der wortkarge Einzelgänger andere Menschen - bis er sich in seine neue Nachbarin Irene verliebt. Als deren frisch aus der Haft entlassener Mann für einen brutalen Gangster einen Überfall durchführen soll, bietet der Driver sich als Fahrer an. Er ahnt nicht, dass nach dem Coup sämtliche Mitwisser aus dem Weg geräumt werden sollen.

      Sonntag, 18.02.18
      21:50 - 23:30 Uhr (100 Min.)
      100 Min.

      Der namenlose "Driver" lebt in Los Angeles und lässt sich als Fluchtwagenfahrer für Überfälle anheuern. Mit seinen waghalsigen Fahrmanövern schüttelt er selbst hartnäckige Verfolger ab. Eigentlich meidet der wortkarge Einzelgänger andere Menschen - bis er sich in seine neue Nachbarin Irene verliebt. Als deren frisch aus der Haft entlassener Mann für einen brutalen Gangster einen Überfall durchführen soll, bietet der Driver sich als Fahrer an. Er ahnt nicht, dass nach dem Coup sämtliche Mitwisser aus dem Weg geräumt werden sollen.

       

      Das Wichtigste bei einem gut geplanten Überfall ist nicht zuletzt der Fluchtwagenfahrer: Wenn die Polizei einem dicht auf den Fersen ist, muss er die Nerven behalten und die Verfolger im großstädtischen Straßenlabyrinth abschütteln. Auf diesen Job hat der namenlose Driver (Ryan Gosling) sich spezialisiert. Offiziell arbeitet er in der Autowerkstatt seines Freundes Shannon (Bryan Cranston). Der alternde Gauner vermittelt ihm nicht nur Nebenjobs als Stuntman beim Film, sondern auch die Aufträge als Fluchtwagenfahrer. Diese Einsätze bereitet der Driver stets minutiös vor. Er studiert sämtliche Fluchtrouten, kennt alle Verstecke und gibt den Verbrechern maximal fünf Minuten Zeit - dann ist er weg, mit oder ohne seine Auftraggeber.

      Privat meidet er den Kontakt zu anderen Menschen - bis er seine neue Nachbarin Irene (Carey Mulligan) und deren kleinen Sohn Benicio (Kaden Leos) kennenlernt. Zwischen dem wortkargen Einzelgänger und der einsamen jungen Frau entwickelt sich eine tiefe Zuneigung. Auch als Irenes Mann Standard (Oscar Isaac) aus dem Gefängnis entlassen wird, bleibt die Freundschaft der beiden erhalten. Standard ist zwar entschlossen, mit seiner Familie ein neues Leben zu beginnen, aber um seine Schulden bei dem brutalen Gangster Cook (James Biberi) zu begleichen, soll er ein Pfandhaus überfallen.

      Der Driver ahnt, dass Standard diesem gefährlichen Job nicht gewachsen ist und bietet sich als Fahrer an, vor allem weil er um die Sicherheit von Irene und Benicio fürchtet. Zunächst scheint der Überfall nach Plan zu verlaufen. Doch plötzlich fallen Schüsse, es gibt einen Toten. Der Driver kann entkommen und will mit dem geraubten Geld Cooks Boss, den eiskalten Mafioso Bernie Rose (Albert Brooks), besänftigen. Doch mit Rose ist nicht zu verhandeln. Er will sämtliche Mitwisser des Überfalls ausschalten. Und seine Killer sind bereits unterwegs.

      In kunstvoll durchkomponierten Bildern erzählt "Drive" zu grandioser Musik eine harte Gangstergeschichte im Stil eines modernen Film noir. Von Kritikern wurde der Film als einzigartige Mischung aus den Filmen von David Lynch und Quentin Tarantino gefeiert. Regisseur Nicolas Winding Refn nannte außerdem die Filme von Michael Mann ( "Heat"), Walter Hill ( "Driver") und Jean-Pierre Melville ( "Der eiskalte Engel") als Vorbilder. Bei den Filmfestspielen von Cannes wurde Refn für die Inszenierung mit dem Regiepreis geehrt. Frauenschwarm Ryan Gosling gelang mit der Rolle des wortkargen Driver der endgültige Durchbruch zum Superstar. Zum Ensemble gehören außerdem "Breaking Bad"-Star Bryan Cranston und Carey Mulligan, bekannt aus "Der große Gatsby".

      "Drive" wurde bei den Filmfestspielen von Cannes 2011 für die beste Regie ausgezeichnet und wurde für diverse Filmpreise nominiert. Der Film um den melancholischen Einzelgänger erhielt jubelnde Kritiken. Der "Filmdienst" schreibt: "Traumwandlerisch souverän entwickelter Neo-Noir-Thriller als passionierte Hommage an die Krimiwelle der 1980er-Jahre, der kunstvoll mit den Elementen jongliert, wobei er dezidiert auf jegliche Ironisierung verzichtet."

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      Sonntag, 18.02.18
      21:50 - 23:30 Uhr (100 Min.)
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