• 19.01.2018
      23:30 Uhr
      Sherlock - Der leere Sarg Spielfilm Großbritannien 2013 (Sherlock - The Empty Hearse) | Das Erste
       

      Zwei Jahre ist es her, seit Sherlock Holmes vor den Augen seines Freundes John Watson in den Tod stürzte. Nun steht der exzentrische Ermittler wieder vor seinem Wegbegleiter, putzmunter, arrogant und wie immer zu Scherzen aufgelegt. Die Freude des Doktors ist allerdings nicht ganz ungetrübt, denn ihm wurde übel mitgespielt. Holmes bleibt aber nicht viel Zeit, um seinen verstimmten Assistenten zu besänftigen, es gilt, im Auftrag seines Bruders Mycroft einen Sprengstoffanschlag auf das britische Parlament zu vereiteln.

      Freitag, 19.01.18
      23:30 - 00:55 Uhr (85 Min.)
      85 Min.

      Zwei Jahre ist es her, seit Sherlock Holmes vor den Augen seines Freundes John Watson in den Tod stürzte. Nun steht der exzentrische Ermittler wieder vor seinem Wegbegleiter, putzmunter, arrogant und wie immer zu Scherzen aufgelegt. Die Freude des Doktors ist allerdings nicht ganz ungetrübt, denn ihm wurde übel mitgespielt. Holmes bleibt aber nicht viel Zeit, um seinen verstimmten Assistenten zu besänftigen, es gilt, im Auftrag seines Bruders Mycroft einen Sprengstoffanschlag auf das britische Parlament zu vereiteln.

       

      Stab und Besetzung

      Sherlock Holmes Benedict Cumberbatch
      Dr. John Watson Martin Freeman
      Mrs. Hudson Una Stubbs
      Detective Inspector Lestrade Rupert Graves
      Mycroft Holmes Mark Gatiss
      Jim Moriarty Andrew Scott
      Molly Hooper Louise Brealey
      Mary Morstan Amanda Abbington
      Anderson Jonathan Aris
      Howard Shilcott David Fynn
      Laura Sharon Rooney
      Mutter Holmes Wanda Ventham
      Vater Holmes Timothy Dalton
      Mr. Szikora David Gant
      Mr. Harcourt Robin Sebastian
      Anthea Lisa McAllister
      Derren Brown Derren Brown
      Folterer Tomi May
      Vater Rick Warden
      Regie Jeremy Lovering
      Musik David Arnold
      Michael Price
      Kamera Steve Lawes
      Buch Mark Gatiss

      John Watson (Martin Freeman) weiß nicht, ob er aus Freude in die Luft springen oder vor Wut platzen soll: Zwei Jahre nach dem vermeintlichen Tod seines Freundes will der Doktor seiner Geliebten Mary (Amanda Abbington) einen Heiratsantrag machen, als der Kellner des Nobelrestaurants sich plötzlich als Sherlock (Benedict Cumberbatch) zu erkennen gibt. Der Meisterdetektiv ist quicklebendig - um seinen Gegenspieler Moriarty (Andrew Scott) auszutricksen, musste er sein eigenes Ableben vortäuschen. Nun ist er zurückgekehrt, um einen drohenden Terroranschlag in London zu vereiteln.

      Auf die Hilfe seines treuen Assistenten muss Sherlock einstweilen verzichten: Watson ist beleidigt, weil er in den tollkühnen Plan nicht eingeweiht wurde - und weil der Detektiv sich über seinen Schnurrbart lustig macht. Der Doktor wird jedoch entführt und so gegen seinen Willen in den Fall involviert. In letzter Sekunde kann Sherlock den Freund aus einem brennenden Scheiterhaufen befreien. Aber wer kidnappte Watson und aus welchem Grund? Auf diese Frage weiß der beste Detektiv aller Zeiten keine Antwort.

      Unterdessen kommt Sherlock auf die Spur einer Untergrundbewegung - im wortwörtlichen Sinn: In einem stillgelegten U-Bahn-Tunnel soll eine gigantische Sprengladung gezündet werden, direkt unter Westminster Abbey. Dank seiner genialen Kombinationsgabe können Sherlock und Watson die tickende Zeitbombe kurz vor der Zündung finden. Nach einem Exkurs in seine Gedankenwelt erklärt Sherlock seinem verdutzten Begleiter jedoch, dass er nicht wisse, wie man das Ding entschärft.

      Von allen kriminalistischen Ermittlern der Literaturgeschichte kann man sich Sherlock Holmes am wenigsten in einem modernen Setting vorstellen. Die BBC hat es mit "Sherlock" trotzdem versucht - und prompt eine der originellsten Krimi-Reihen der letzten Jahre geschaffen. Angesiedelt im heutigen London, löst Holmes mit messerscharfem Verstand und einer wunderbar überheblichen Attitüde knifflige Fälle.

      Stellt der unter Hochspannung stehende Denker seine "Deduktionen" an, blickt der Zuschauer ihm nicht nur über die Schulter, sondern direkt ins Gehirn: Zeitraffer, Schriftzüge und visuelle Assoziationen veranschaulichen den Expresszug seiner Gedanken.

      So wie ihn Benedict Cumberbatch spielt, nämlich als selbstgefälligen Snob, ist dieser Sherlock Holmes alles andere als ein klassischer Sympathieträger. Trotzdem kann man sich seinem exzentrischen Charme und seinem knochentrockenen Humor nicht entziehen. In der Rolle des Dr. Watson überzeugt der "Hobbit" Martin Freeman, dessen Lebenspartnerin Amanda Abbington als Mary eine Schlüsselrolle spielt.

      Originelle kriminalistische Wendungen garantiert Drehbuchautor Steven Moffat, der auch einige der besten Folgen der Kultserie "Dr. Who" geschrieben hat.

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