• 28.02.2018
      23:00 Uhr
      Besser geht's nicht Spielfilm USA 1997 (As Good as it Gets) | rbb Fernsehen
       

      Der neurotische Schriftsteller Melvin lebt seine Abneigung anderen Menschen gegenüber offen aus und verschanzt sich am liebsten in seiner New Yorker Wohnung. Doch eine Reihe von Ereignissen führt dazu, dass Melvin gezwungen wird, sich der Außenwelt zu öffnen. Da ist zunächst sein Nachbar Simon, dem der ausgemachte Misanthrop - erst widerwillig, dann durchaus freiwillig - beisteht. Und dann gibt es noch die resolute Kellnerin Carol, der Melvin auf ungelenke Art seine Zuneigung demonstrieren will.

      Mittwoch, 28.02.18
      23:00 - 01:10 Uhr (130 Min.)
      130 Min.

      Der neurotische Schriftsteller Melvin lebt seine Abneigung anderen Menschen gegenüber offen aus und verschanzt sich am liebsten in seiner New Yorker Wohnung. Doch eine Reihe von Ereignissen führt dazu, dass Melvin gezwungen wird, sich der Außenwelt zu öffnen. Da ist zunächst sein Nachbar Simon, dem der ausgemachte Misanthrop - erst widerwillig, dann durchaus freiwillig - beisteht. Und dann gibt es noch die resolute Kellnerin Carol, der Melvin auf ungelenke Art seine Zuneigung demonstrieren will.

       

      Stab und Besetzung

      Melvin Udall Jack Nicholson
      Carol Connelly Helen Hunt
      Simon Bishop Greg Kinnear
      Frank Sachs Cuba Gooding Jr.
      Vincent Skeet Ulrich
      Regie James L. Brooks
      Musik Hans Zimmer
      Kamera John Bailey
      Drehbuch Mark Andrus
      James L. Brooks

      Der alternde Schriftsteller Melvin ist kein Mensch, dem man gerne auf der Straße begegnet. Das ist allerdings auch recht unwahrscheinlich, denn der von Zwangsneurosen geplagte Misanthrop zieht es vor, einen Großteil des Lebens in seinem New Yorker Apartment zu verbringen, das er nur verlässt, um in seinem Stammlokal das tägliche Mittagessen einzunehmen.

      Dort arbeitet die Kellnerin Carol, alleinstehende Mutter eines an Asthma erkrankten Jungen. Trotz des frustrierenden Alltags versucht sie, ihren Mitmenschen mit Nachsicht zu begegnen - was bei einem unausstehlichen Zeitgenossen wie Melvin schwerfällt, der vor allem durch beleidigende, menschenverachtende Äußerungen auffällt.

      Besonders deutlich zu spüren bekommt das Melvins Nachbar Simon, ein Maler, der seine Homosexualität offen auslebt und von dem störrischen Autor regelmäßig als "Tunte" beschimpft wird. Doch als Simon eines Tages von einer Jugendbande überfallen und schwer verletzt wird, ist es ausgerechnet Melvin, der widerwillig die Obhut von dessen Schoßhündchen Verdell übernimmt. Und als Simon seine Eltern in Baltimore besuchen muss und einen Chauffeur benötigt, ist es abermals Melvin, der sich bereit erklärt, ihm zu helfen. Allerdings unter der Voraussetzung, dass Carol, in die er sich verliebt hat, sie auf der Fahrt begleitet.

      Es ist schon eine Kunst, aus einem so unsympathischen Zeitgenossen wie dem von Hollywood-Star Jack Nicholson in "Besser geht's nicht" verkörperten Menschenfeind Melvin Udall die skurrile, letztlich doch liebenswerte Hauptfigur einer Komödie zu machen. Regisseur James L. Brooks gelingt der Drahtseilakt zwischen Komik, Tragik und sensibler Beobachtung menschlicher Neurosen souverän - nicht zuletzt, weil er mit Jack Nicholson, Helen Hunt und Greg Kinnear drei Ausnahme-Mimen verpflichten konnte, die ihre vielschichtigen Protagonisten glaubwürdig zum Leben erwecken. Nicholson und Hunt wurden für ihre Leistung jeweils mit einem Oscar als beste Hauptdarsteller ausgezeichnet.

      "Eine hervorragend inszenierte Mischung aus satirischem Gesellschaftsporträt und romantischer Komödie, die nicht nur durch die Tiefe und den Witz ihrer Dialoge besticht, sondern auch qualitativ hochwertiges Schauspielerkino bietet." (Lexikon des Internationalen Films)

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