• 18.03.2018
      10:15 Uhr
      Jason und die Argonauten Spielfilm USA / Großbritannien 1963 | MDR FERNSEHEN
       

      Gewaltsam eroberte Pelias einst den Thron Thessaliens. 20 Jahre später fordert ihn der rechtmäßige Thronerbe Jason zurück. In der Hoffnung, dass Jason die gefährliche Reise nicht überlebt, schickt Pelias den jungen Mann auf die Suche nach dem Goldenen Vlies. Gemeinsam mit seiner Mannschaft, den Argonauten, muss er gegen einen Bronzetitanen kämpfen, Harpyien unschädlich machen, eine gefährliche Meerenge durchqueren, eine siebenköpfige Hydra und einen Trupp bewaffneter Skelette besiegen.

      Sonntag, 18.03.18
      10:15 - 11:55 Uhr (100 Min.)
      100 Min.
      HD-TV

      Gewaltsam eroberte Pelias einst den Thron Thessaliens. 20 Jahre später fordert ihn der rechtmäßige Thronerbe Jason zurück. In der Hoffnung, dass Jason die gefährliche Reise nicht überlebt, schickt Pelias den jungen Mann auf die Suche nach dem Goldenen Vlies. Gemeinsam mit seiner Mannschaft, den Argonauten, muss er gegen einen Bronzetitanen kämpfen, Harpyien unschädlich machen, eine gefährliche Meerenge durchqueren, eine siebenköpfige Hydra und einen Trupp bewaffneter Skelette besiegen.

       

      Pelias (Douglas Wilmer) versteht eine Prophezeiung des Zeus (Niall MacGinnis) falsch und erobert mit blutiger Gewalt den Thron Thessaliens. Damit zieht er den Zorn Hermes‘ (Michael Gwynn) und Heras (Honor Blackman) auf sich, die von nun an den rechtmäßigen Thronfolger Jason (Todd Armstrong) beschützen, den treue Bürger vor dem Massaker retten konnten. Pelias wird vorausgesagt, dass eines Tages ein Jüngling, der mit nur einer Sandale kommt, den Thron zurückverlangen wird.

      20 Jahre später rettet Jason Pelias vor dem Ertrinken, nicht ahnend, wen er vor sich hat. Doch Pelias weiß, was die Stunde schlägt, hat sein Retter doch im Wasser eine Sandale verloren. Er schickt Jason auf die Suche nach dem Goldenen Vlies, weil er hofft, dass dieser die Reise nicht überlebt.

      Der junge Mann nimmt die Herausforderung an. Er gibt ein Schiff in Auftrag und stellt aus den besten Athleten des Landes eine Mannschaft zusammen: die Argonauten, wie sie sich nach dem Namen ihres Schiffes, Argo, nennen. Schon bald stechen sie in See - nicht ohne Anteilnahme der Götter im Olymp, wo Zeus seiner Hera zugesteht, Jason fünfmal helfen zu dürfen. Als die Männer auf dem Meer kurz vor dem Verdursten sind, führt Hera sie zur rettenden Bronzeinsel. Doch weil Herakles (Nigel Green) das Versprechen bricht, nichts von der Insel mitzunehmen, ersteht der bronzene Titan Talos auf. Nur dank Hera, die Jason die einzige verwundbare Stelle des Titanen verrät, können die mutigen Helden der Vernichtung entgehen.

      Sie bauen das zerstörte Schiff wieder auf und segeln auf Geheiß der Göttin nach Phrygien, wohin der geblendete Phineas (Patrick Troughton) verbannt ist. Damit er ihnen den Weg zum Goldenen Vlies verrät, müssen die Argonauten Harpyien unschädlich machen. Auf der Weiterfahrt entgehen sie in einer Meerenge nur knapp einem Felssturz und retten die einzige Überlebende eines untergegangenen Schiffes: Medea (Nancy Kovack).

      Die schöne Hohepriesterin fährt mit ihnen nach Kolchis, wo König Aietes (Jack Gwillim) die Mannschaft schon erwartet und nach anfänglicher Gastfreundschaft gefangen nehmen lässt. Medea befreit sie, doch um an das Vlies zu kommen, muss Jason gegen eine siebenköpfige Hydra und eine Armee von Skelettkriegern kämpfen.

      Temporeich und frei nach der griechischen Mythologie erzählt dieser Klassiker des Fantasyfilms die Argonautensage. Er lebt dabei vor allem von den beindruckenden Slow-Motion-Tricks von Ray Harryhausen, dessen Bronzeriese und siebenköpfige Hydra, dessen Harpyien und kämpfende Skelette für Spannung und Spaß gleichermaßen sorgen.

      Die berühmt gewordene Szene mit den kämpfenden Skeletten war so aufwendig, dass nur 13 Bilder pro Tag aufgenommen werden konnten und man für die Filmsequenz von drei Minuten vier Monate brauchte.
      "Jason und die Argonauten" "visualisierte den phantastischen Gehalt der Sagen wie kein zweiter und bleibt bis heute der definitive Film zu diesem Thema." (Heine-Fantasylexikon)

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