• 21.01.2018
      10:15 Uhr
      Fantomas bedroht die Welt Spielfilm Frankreich 1967 (Fantomas contre Scotland Yard) | MDR FERNSEHEN
       

      Fantomas, der wahnsinnige Superschurke und geniale Meister der Verwandlung, taucht in Schottland im Schloss von Lord McRashley auf, um die reichsten Männer der Welt zu erpressen: Wer seine Steuer auf "Lebensrecht" nicht zahlt, stirbt. Der Lord bittet Kommissar Juve, den erbittertsten Fantomas-Jäger, um Hilfe. Auch Fandor, der Starreporter, und Fotografin Hélène sind wieder dabei.

      Sonntag, 21.01.18
      10:15 - 11:50 Uhr (95 Min.)
      95 Min.

      Fantomas, der wahnsinnige Superschurke und geniale Meister der Verwandlung, taucht in Schottland im Schloss von Lord McRashley auf, um die reichsten Männer der Welt zu erpressen: Wer seine Steuer auf "Lebensrecht" nicht zahlt, stirbt. Der Lord bittet Kommissar Juve, den erbittertsten Fantomas-Jäger, um Hilfe. Auch Fandor, der Starreporter, und Fotografin Hélène sind wieder dabei.

       

      Lord McRashley (Jean-Roger Caussimon), einer der reichsten Männer des britischen Empires, bekommt auf seinem am schottischen Loch Ness gelegenem Schloss Besuch von seinem Studienfreund Sir Walter Brown. Doch schnell gibt der sich als Fantomas zu erkennen, als "König aller Verbrecher", der mit einem Knopfdruck den Planeten in die Luft sprengen könne.

      Fantomas hat ein neues Steuersystem für die Menschheit erfunden - die Reichen sollen für ihr Recht zu leben zahlen. Die Summe richtet sich nach dem Vermögen. Bei Lord McRashley wäre er mit 6 Millionen Dollar zufrieden. Wer nach einer Versäumnisfrist nicht zahlt, quasi die Steuer hinterzieht, stirbt. Zur Warnung lässt Fantomas die Leiche des wahren Walter Brown zurück.

      Doch weder der Lord noch die anderen Milliardäre sind bereit zu zahlen, stattdessen engagieren sie mit dem chaotischen Kommissar Juve (Louis de Funès), seinem einfältigen Gehilfen Bertrand (Jacques Dynam) sowie dem Reporter Fandor (Jean Marais) und dessen Verlobter Hélène (Mylène Demongeot) die berühmtesten Fantomas-Jäger.

      Als alle auf dem Schloss versammelt sind, geschehen dort seltsame Dinge: Lady McRashley (Françoise Christophe) versucht, per Séance Kontakt zu Walter Brown aufzunehmen, und Juve entdeckt jeden Abend einen "Gehängten" an seiner Zimmerdecke oder einen Leichnam in seinem Bett - versehen mit der Nachricht "Letzte Warnung vor der Vollstreckung." Zur alljährlichen Fuchsjagd erscheint vor der versammelten Reiterschar Fantomas in der Maske von Lord McRashley. Seine Gefolgsleute hat er mit allen technischen Raffinessen ausgestattet geschickt im Wald platziert.

      Doch Fantomas' Pläne werden vereitelt. Hélène beobachtet, wie der angebliche Lord McRashley im Kampf mit seinem Sekretär Berthier (Henri Serre), der in die Frau des Lords verliebt ist, seine Maske verliert. Daraufhin soll Hélène beseitigt werden, um die Tarnung nicht zu gefährden. Das kann Fandor tollkühn verhindern. Nun planen sie Fantomas eine Falle zu stellen. Der führt gerade als angeblicher Lord McRashley die Polizei und die im Schloss versammelten Reichen perfekt an der Nase herum. Am schlimmsten trifft es Kommissar Juve.

      Zum 35. Todestag von Louis de Funés (27.1.1983) - 3/3

      Auch im dritten Teil der Fantomas-Trilogie von Regisseur André Hunebelle sind wieder alle Genrezutaten vereint, die bereits "Fantomas" und "Fantomas gegen Interpol" zu furiosem Erfolg verholfen hatten: Jean Marais in einer Doppelrolle als charismatischer Held und teuflischer Schurke, Mylène Demongeot als waghalsige Verlobte, mehrere wilde Verfolgungsjagden und der einzigartige Humor von Louis de Funès als schneidigem Kommissar Juve. Er wurde mit dem ersten "Fantomas"-Film zum Superstar und hat Jean Marais in Folge die Show gestohlen. Ein vierter Fantomas-Film scheiterte an den Gagenforderungen der Hauptdarsteller.

      • Louis de Funés

      Geboren am 31. Juli 1914 hatte Louis Germain David de Funès de Galarza in seinen ersten 27 Lebensjahren mit der Schauspielerei noch wenig am Hut. Erst 1941 nahm er Schauspielunterricht; doch der Durchbruch ließ auf sich warten. In "Zwei Mann, ein Schwein und die Nacht von Paris" (1956) konnte de Funès erstmals sein komödiantisches Talent ausspielen. Als Hektiker in "Balduin, der Geldschrankknacker" (1963) und den "Fantomas"- und "Gendarm"-Filmen setzte sich der kleine glatzköpfige Mann mit der Hakennase und den unglaublichen Grimassen auch außerhalb Frankreichs durch. Louis de Funès starb vor 35 Jahren am 27. Januar 1983 an den Folgen eines Herzinfarktes.

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