• 28.03.2018
      08:05 Uhr
      Don Camillo und Peppone Spielfilm Italien / Frankreich 1952 (Le petit monde de Don Camillo) | WDR Fernsehen
       

      1946, das kleine Dorf Boscaccio in der Po-Ebene Norditaliens: Hochwürden Don Camillo, der temperamentvolle Pfarrer des Ortes, und sein nicht weniger streitbarer Erzfeind Peppone, Bürgermeister und Kommunist, leben in trauter Zwietracht. Als Peppone und seine Genossen nach ihrem Wahlsieg einen feierlichen Umzug veranstalten, eilt Don Camillo zum Glockenturm und übertönt mit Glockengeläut die Festansprache des Bürgermeisters. Der will ein "Haus des Volkes" errichten. Das passt Don Camillo gar nicht, denn der kämpft schon lange für einen Kindergarten, für dessen Bau ihm allerdings das nötige Kleingeld fehlt.

      Mittwoch, 28.03.18
      08:05 - 09:50 Uhr (105 Min.)
      105 Min.

      1946, das kleine Dorf Boscaccio in der Po-Ebene Norditaliens: Hochwürden Don Camillo, der temperamentvolle Pfarrer des Ortes, und sein nicht weniger streitbarer Erzfeind Peppone, Bürgermeister und Kommunist, leben in trauter Zwietracht. Als Peppone und seine Genossen nach ihrem Wahlsieg einen feierlichen Umzug veranstalten, eilt Don Camillo zum Glockenturm und übertönt mit Glockengeläut die Festansprache des Bürgermeisters. Der will ein "Haus des Volkes" errichten. Das passt Don Camillo gar nicht, denn der kämpft schon lange für einen Kindergarten, für dessen Bau ihm allerdings das nötige Kleingeld fehlt.

       

      Stab und Besetzung

      Don Camillo Fernandel
      Giuseppe "Peppone" Bottazzi Gino Cervi
      Gina Vera Talqui
      Mariolino Franco Interlenghi
      Bischof Charles Vissières
      Filotti Luciano Manara
      Brusco Armando Migliari
      Regie Julien Duvivier

      1946, das kleine Dorf Boscaccio in der Po-Ebene Norditaliens: Hochwürden Don Camillo, der temperamentvolle Pfarrer des Ortes, und sein nicht weniger streitbarer Erzfeind Peppone, Bürgermeister und Kommunist, leben in trauter Zwietracht. Dabei verfolgen beide Männer stets dasselbe Ziel: das Dorf und seine Bewohner glücklich zu machen. Nur sind ihre Vorstellungen vom Glück leider grundverschieden. Entsprechend liegen sich Don Camillo und Peppone oft in den Haaren.

      Als Peppone und seine Genossen zum Beispiel nach ihrem Wahlsieg einen feierlichen Umzug veranstalten, eilt Don Camillo zum Glockenturm und übertönt mit Glockengeläut die Festansprache des Bürgermeisters. Der Kern seiner Rede dringt trotzdem durch: Peppone hat vor, ein prachtvolles "Haus des Volkes" zu errichten. Das passt Don Camillo gar nicht, denn der kämpft schon lange für einen Kindergarten, für dessen Bau ihm allerdings das nötige Kleingeld fehlt.

      Als Don Camillo herausbekommt, woher Peppones Geldsegen für das "Haus des Volkes" stammt, finden die beiden Männer zu einer Einigung. Aber natürlich lässt der nächste Streit nicht lange auf sich warten.

      Julien Duviviers französisch-italienische Komödienproduktion "Don Camillo und Peppone" war der Auftakt zu einer der erfolgreichsten Filmreihen der 1950er-Jahre. Liebevoll nimmt der Klassiker italienische Eigenarten aufs Korn und karikiert religiöse wie ideologische Engstirnigkeit. Heute sind die fünf in den 1950er- und 60er-Jahren entstandenen Don-Camillo-und-Peppone-Filme längst Kult, nicht zuletzt dank des großartigen Starkomikers Fernandel, der in dem bärbeißigen Gino Cervi als glühender Kommunist Peppone seinen idealen Gegenspieler fand.

      Die zwischen 1952 und 1965 entstandenen Spielfilme um das streitlustige Duo wurden alle in dem kleinen Dorf Brescello in der Provinz Reggio Emilia in der Region Emilia-Romagna gedreht. Die literarischen Vorlagen stammen von dem italienischen Schriftsteller Giovannino Guareschi. Vier weitere "Don Camillo"-Filme entstanden bis Mitte der 1960er-Jahre: "Don Camillo und Peppone" folgte der ebenfalls von Julien Duvivier inszenierte "Don Camillos Rückkehr", Carmine Gallones "Die große Schlacht des Don Camillo" und "Hochwürden Don Camillo" sowie der von Luigi Comencini inszenierte "Genosse Don Camillo".

      "Die Zusammenarbeit von Guareschi, Duvivier und Fernandel war ein Glücksfall. Fernandel, oft unterschätzt und als bloßer Spaßmacher und Grimassenschneider eingesetzt, hat den Schelm in der Soutane ernst und sehr zurückgenommen gespielt, hat dieser Karikatur eines Priesters menschliche Glaubwürdigkeit verliehen. Und Duvivier, für seinen poetischen Realismus gerühmt und in den 30er-Jahren einer der Großen des französischen Films, verfügte über das notwendige Einfühlungsvermögen in Guareschis 'Kleine Welt'." (epd Film, Heft 7/1990)

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