• 20.06.2018
      13:55 Uhr
      Ein schönes Mädchen wie ich Spielfilm Frankreich 1972 | arte
       

      Stanislas Prévine, Doktorand, bereitet seine Dissertation in der Soziologie über kriminelle Frauen vor. Er bekommt das Recht, im Gefängnis Frauen zu befragen, und so begegnet er Camille Bliss, einer jungen und lebendigen Inhaftierten. Camille erzählt ihm, warum und wie sie von Arm zu Arm ging, ohne Skrupel, nur um eine erfolgreiche Sängerin zu werden. Stanislas, dessen Interesse für Camille anfangs rein intellektueller Natur war, fühlt sich langsam von ihr angezogen. Als er schließlich den Beweis findet, dass Camille unschuldig ist, tut der Soziologe alles, um sie aus dem Gefängnis herauszuholen.

      Heute
      13:55 - 15:30 Uhr (95 Min.)
      95 Min.
      Stereo HD-TV

      Stanislas Prévine, Doktorand, bereitet seine Dissertation in der Soziologie über kriminelle Frauen vor. Er bekommt das Recht, im Gefängnis Frauen zu befragen, und so begegnet er Camille Bliss, einer jungen und lebendigen Inhaftierten. Camille erzählt ihm, warum und wie sie von Arm zu Arm ging, ohne Skrupel, nur um eine erfolgreiche Sängerin zu werden. Stanislas, dessen Interesse für Camille anfangs rein intellektueller Natur war, fühlt sich langsam von ihr angezogen. Als er schließlich den Beweis findet, dass Camille unschuldig ist, tut der Soziologe alles, um sie aus dem Gefängnis herauszuholen.

       

      Stanislas ist ein junger Doktorand der Soziologie, der gerade an seiner Dissertation zum Thema "Kriminelle Frauen" arbeitet. Seine erste Befragte ist Camille Bliss, eine junge und extrovertierte Gefangene, die wegen Mordes inhaftiert ist. Camille ist ein besonderes Mädchen: bunte Sprache, eine mit Problemen belastete Kindheit, katastrophale Liebesaffären. Noch in voller Schönheit ist aber Camille vor allem skrupellos: Für sie sind Männer nur ein Mittel, um ihre Zwecke zu erreichen, und dem Mädchen fehlt es bestimmt nicht an Entschlossenheit. Aber die Aufgabe des Soziologen ist nicht zu beurteilen, sondern zu verstehen, und Stanislas glaubt tatsächlich Camille zu begreifen: Ihre frivole Sexualität ist nur die Suche nach Sicherheit, die ihr während der Kindheit fehlte. Könnte er vielleicht diese Sicherheit in Camilles Leben bringen?

      Der junge Forscher tritt Sitzung um Sitzung mehr und mehr in die Welt von Camille ein: eine Welt aus rein zufälligen Todesfällen und farbenfrohen Erinnerungen, die nicht immer der Realität entsprechen.

      Die Sekretärin und treue Schreibkraft von Stanislas - in ihn heimlich verliebt - sieht zu, wie das Interesse von Stanislas für Camille sich ändert. Er ist von dem Mädchen angezogen, auch wenn er nicht bereit ist, es zuzugeben. Als der Forscher eine Chance sieht, Camilles Unschuld zu beweisen, sie somit freizulassen und endlich mit ihr zusammen zu sein, ergreift er diese. Die Konsequenzen hat er nicht durchgerechnet …

      In "Ein schönes Mädchen wie ich" findet man die Elemente des Werkes, die Truffaut, einen der wichtigsten Vertreter der Nouvelle Vague, besonders in Amerika berühmt gemacht haben: komische und lustige Szenen, eine süß-bittere Note, die besondere Erzählweise voller Rückblenden und eine Art Psychologie der Gefühle.

      Mit Ironie setzt dieser Film die Spielregeln des Bürgertums außer Kraft und etabliert eine Welt, in der Frechheit und Eigennutz herrschen.

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