• 01.03.2016
      01:00 Uhr
      Die Somme. Das Grab der Millionen Stummfilm Deutschland 1930 (Die Somme) | arte
       

      "Die Somme. Das Grab der Millionen" ist einer der letzten deutschen Stummfilme aus dem Jahr 1930 und ein Anti-Kriegsfilm der ganz frühen Stunde. In dokumentarischer Manier zeigt der Film Szenen der verheerendsten Schlacht des Ersten Weltkriegs. Erzählt wird aus der Perspektive einer Mutter, die ihre drei Söhne in der Schlacht verliert. Die Schlacht an der Somme, bei der alliierte Truppen die deutsche Frontlinie bombardierten, mündete in einen monatelangen Stellungskrieg und jährt sich 2016 zum 100. Mal.

      Nacht von Montag auf Dienstag, 01.03.16
      01:00 - 02:45 Uhr (105 Min.)
      105 Min.
      VPS 00:35
      Geänderte Sendezeit!
      Stereo HD-TV Original mit Untertitel

      "Die Somme. Das Grab der Millionen" ist einer der letzten deutschen Stummfilme aus dem Jahr 1930 und ein Anti-Kriegsfilm der ganz frühen Stunde. In dokumentarischer Manier zeigt der Film Szenen der verheerendsten Schlacht des Ersten Weltkriegs. Erzählt wird aus der Perspektive einer Mutter, die ihre drei Söhne in der Schlacht verliert. Die Schlacht an der Somme, bei der alliierte Truppen die deutsche Frontlinie bombardierten, mündete in einen monatelangen Stellungskrieg und jährt sich 2016 zum 100. Mal.

       

      Im Ersten Weltkrieg, beim Aufeinandertreffen der deutschen, britischen und französischen Front, unweit des Flusses Somme: Früh am Morgen des 24. Juni 1916 eröffnen die Alliierten das Feuer auf die deutschen Truppen. Ziel ist es, die Grenzlinie der Deutschen zu zerstören. Nach stundenlanger Bombardierung machen die Alliierten einen großen Fehler: In der Annahme, die Deutschen vernichtend geschlagen zu haben, rücken Briten und Franzosen ohne Deckung in Richtung Grenzlinie vor. Sie ahnen nicht, dass die meisten Soldaten das Bombardement in den Bunkern im Erdreich überlebt haben.

      Die Schlacht an der Somme geht als verheerendster Kampf des Ersten Weltkriegs in die Geschichte ein. Noch heute sind die Bombenkrater zu sehen; zum Einsatz kam neben Geschützen und Granaten auch Giftgas. So schaufelt der Krieg an der Somme das "Grab der Millionen".

      Der halbdokumentarische Film wählt als Zugang die Perspektive einer Mutter. Sie verliert ihre drei Söhne im Krieg. Teilweise unveröffentlichte dokumentarische Aufnahmen aus englischen, französischen und deutschen Archiven sind mit nachgestellten Szenen von der Front versetzt. Zur Entstehungszeit des Films wurde diese Mischung aus dokumentarischen und fiktiven Elementen kontrovers diskutiert: "Jedem, der selbst draußen war, muss notwendigerweise die Mischung von Echtem und Falschem an zahlreichen Stellen auffallen", bemerkte der berühmte Filmkritiker Fritz Olimsky im Mai 1930 in der Berliner Börsenzeitung.

      Der Film ist einer der letzten deutschen Stummfilme und zugleich eine der frühesten Formen historischen Reenactments. Heute mutet der geschickt montierte Mix aus Historie und (nachträglicher) Inszenierung wie ein Vorläufer aktueller Doku-Dramen an. Die Kombination von Dramatik und nüchternem dokumentarischen Stil geht unter die Haut und zeigt eindrücklich, dass Krieg letztlich nur Zerstörung bedeutet.
      Mehr im Internet unter: http://cinema.arte.tv/de/magazin/europa-film-treasures

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      01:00 - 02:45 Uhr (105 Min.)
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