• 13.03.2018
      10:55 Uhr
      Wenn das Eis bricht Forscher im Kampf gegen die Zeit | arte
       

      Als in der Antarktis einer der größten Eisberge der Geschichte abbrach, hielt die Welt den Atem an: Die Bilder des schwimmenden Eiskolosses, der siebenmal so groß ist wie Berlin, gingen um die Welt. Was hat der Abbruch vom Larsen-C-Schelfeis zu bedeuten? Ist es ein erneutes Indiz für den voranschreitenden Klimawandel, oder handelt es sich um ein "natürliches" Kalben, um ein gewöhnliches Naturschauspiel? Eine schwierige Frage, mit der sich Klimawissenschaftler auseinandersetzen müssen.

      Dienstag, 13.03.18
      10:55 - 11:50 Uhr (55 Min.)
      55 Min.

      Als in der Antarktis einer der größten Eisberge der Geschichte abbrach, hielt die Welt den Atem an: Die Bilder des schwimmenden Eiskolosses, der siebenmal so groß ist wie Berlin, gingen um die Welt. Was hat der Abbruch vom Larsen-C-Schelfeis zu bedeuten? Ist es ein erneutes Indiz für den voranschreitenden Klimawandel, oder handelt es sich um ein "natürliches" Kalben, um ein gewöhnliches Naturschauspiel? Eine schwierige Frage, mit der sich Klimawissenschaftler auseinandersetzen müssen.

       

      Stab und Besetzung

      Regie Tanja Dammertz

      Als in der Antarktis einer der größten Eisberge der Geschichte abbrach, gingen die Bilder des schwimmenden Eiskolosses A-68, der siebenmal so groß ist wie Berlin, um die Welt. Was hat der Abbruch vom Larsen-C-Schelfeis zu bedeuten? Ist es ein erneutes Indiz dafür, dass der Klimawandel voranschreitet, oder handelt es sich um ein "natürliches" Kalben, um ein gewöhnliches Naturschauspiel? Eine der schwierigsten Fragen, mit denen sich Klimawissenschaftler auseinandersetzen müssen.

      Heutzutage ist es möglich, die schwer zugänglichen Polarregionen mit modernster Technik zu beobachten. Durch Radarmessungen können Forscher den Rückgang des Eises berechnen, Satellitenaufnahmen geben Hinweise auf Vulkanfelder unter dem antarktischen Eisschild.

      Es gibt Fakten, die unbestritten sind: Die Temperatur der Erdoberfläche hat sich seit der Industrialisierung um durchschnittlich rund ein Grad erwärmt. Die Folgen für Flora und Fauna sind schon jetzt zu spüren. Klimawissenschaftler auf der ganzen Welt widmen sich aber nicht nur den Folgen und Ursachen, einige versuchen auch, mit neuen Methoden die Erderwärmung zu stoppen. Geoengineering lautet dabei das Schlagwort: Ist es sinnvoll, die Atmosphäre mit Schwefelpartikeln zu verdunkeln oder CO2 aus der Luft zu saugen? Oder handelt es sich dabei eher um einen gefährlichen Eingriff in das Klimasystem? Fest steht, dass die Klimawissenschaftler mehr denn je vor erheblichen Herausforderungen stehen, denn trotz modernster Technik gibt es selten eindeutige Antworten - bestes Beispiel dafür ist der Abbruch am Larsen-C-Schelfeis.

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