• 25.06.2018
      17:10 Uhr
      Neuland Der Wald der neuen Bäume | arte
       

      Ein paar der letzten Urwälder Europas liegen in den Karpaten. Vor allem in Rumänien ist noch viel unangetasteter Wald zu finden. Bergmischwälder und weitläufige Wiesen, die an die Alpen erinnern, prägen die Landschaft. Tiere wie Braunbären, Wölfe und Luchse sind dort zu Hause. Doch ihr Lebensraum ist in Gefahr. Die Eigentümer der Wälder verpachten ihre Flächen an große internationale Holzkonzerne. Die Folge: radikale Rodungen - die Zerstörung einer wilden Natur, die im Rest Europas ihresgleichen sucht.

      Montag, 25.06.18
      17:10 - 17:40 Uhr (30 Min.)
      30 Min.
      Stereo HD-TV

      Ein paar der letzten Urwälder Europas liegen in den Karpaten. Vor allem in Rumänien ist noch viel unangetasteter Wald zu finden. Bergmischwälder und weitläufige Wiesen, die an die Alpen erinnern, prägen die Landschaft. Tiere wie Braunbären, Wölfe und Luchse sind dort zu Hause. Doch ihr Lebensraum ist in Gefahr. Die Eigentümer der Wälder verpachten ihre Flächen an große internationale Holzkonzerne. Die Folge: radikale Rodungen - die Zerstörung einer wilden Natur, die im Rest Europas ihresgleichen sucht.

       

      Stab und Besetzung

      Regie Thomas Unger
      Kerstin Holl

      Ein paar der letzten Urwälder Europas liegen in den Karpaten. Vor allem in Rumänien ist noch viel unangetasteter Wald zu finden. Bergmischwälder und weitläufige Wiesen, die an die Alpen erinnern, prägen die Landschaft. Tiere wie Braunbären, Wölfe und Luchse sind dort zu Hause. Doch ihr Lebensraum ist in Gefahr. Die Eigentümer der Wälder verpachten ihre Flächen an große internationale Holzkonzerne. Die Folge: radikale Rodungen - die Zerstörung einer wilden Natur, die im Rest Europas ihresgleichen sucht.
      Doch es gibt Hoffnung: Menschen, die gegen diese Ausbeutung kämpfen. Die Foundation Conservation Carpathia (FCC) kauft in den transsilvanischen Karpaten Waldflächen, um sie vor der Abholzung zu schützen. Ihr Traum ist es, dabei zu helfen, dort einmal den größten zusammenhängenden Nationalpark Europas entstehen zu lassen. 20.000 Hektar Wald hat die Stiftung bereits erstanden. Mit internationaler Unterstützung arbeiten zahlreiche Ranger, um unter anderem erosionsgefährdete Standorte wieder aufzuforsten und Wildtierschutz zu betreiben. Man kann dort sowohl alten Urwald finden als auch Wälder in allen Stadien, die auf dem Weg zurück zum Urwald sind. Der private Rückkauf rettet den Karpaten buchstäblich das Leben.
      Andreas Korn besucht Menschen, für die der alte Wald eine neue Arbeits- und Lebensgrundlage geworden ist. Und er erfährt auf seiner Reise durch das wilde Transsilvanien, warum ausgerechnet der Tourismus helfen kann, zu verstehen, was es zu schützen gilt.

      Andreas Korn macht sich auf die Suche nach Orten in Europa, an denen Menschen neue und interessante Wege gehen, um Regionen, die die Moderne zu vergessen droht, wieder in Besitz zu nehmen und mit neuem Leben zu füllen. Seine Reise führt zu interessanten Landschaften und engagierten Menschen, die sich mit kreativen Ideen ein Stück Europa erobert und sich auf sehr verschiedene Weise ein Stück "Neuland" erschlossen haben - einen Wald, einen Berg, eine Insel, einen See oder ein ganzes Dorf. Es gibt sie noch, die Orte und Lebensräume, an denen junge Menschen Ideen und Träume realisieren können.

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      Montag, 25.06.18
      17:10 - 17:40 Uhr (30 Min.)
      30 Min.
      Stereo HD-TV

programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 19.06.2018