• 25.06.2018
      21:30 Uhr
      Warum sterben die Bienen? Aus der Reihe "betrifft" | ARD-alpha
       

      Seit Jahren sterben die Bienen. Weltweit, leise und unauffällig. In den vergangenen Jahren lag die Sterberate der Bienenvölker Europas bei durchschnittlich 20 %. In Deutschland sogar bei bis zu 30 %. Verluste in dieser Höhe sind besorgniserregend, sagen Imker wie Christoph Koch aus Oppenau im Schwarzwald und schlagen Alarm.
      Sind es die Monokulturen der modernen industrialisierten Landwirtschaft, die den Bienen zusetzen? Und welche Rolle spielt dabei die Agrochemie mit ihren hocheffektiven Pflanzenschutzmitteln?

      betrifft-Autor Christoph Würzburger geht dieser Frage nach. Er unternimmt eine Reise in die faszinierende Welt der ...

      Montag, 25.06.18
      21:30 - 22:15 Uhr (45 Min.)
      45 Min.

      Seit Jahren sterben die Bienen. Weltweit, leise und unauffällig. In den vergangenen Jahren lag die Sterberate der Bienenvölker Europas bei durchschnittlich 20 %. In Deutschland sogar bei bis zu 30 %. Verluste in dieser Höhe sind besorgniserregend, sagen Imker wie Christoph Koch aus Oppenau im Schwarzwald und schlagen Alarm.
      Sind es die Monokulturen der modernen industrialisierten Landwirtschaft, die den Bienen zusetzen? Und welche Rolle spielt dabei die Agrochemie mit ihren hocheffektiven Pflanzenschutzmitteln?

      betrifft-Autor Christoph Würzburger geht dieser Frage nach. Er unternimmt eine Reise in die faszinierende Welt der ...

       

      Seit Jahren sterben die Bienen. Weltweit, leise und unauffällig. In den vergangenen Jahren lag die Sterberate der Bienenvölker Europas bei durchschnittlich 20 %. In Deutschland sogar bei bis zu 30 %. Verluste in dieser Höhe sind besorgniserregend, sagen Imker wie Christoph Koch aus Oppenau im Schwarzwald und schlagen Alarm. Der Berufsimker lebt mit Bienen seit Kindesbeinen an. Schon sein Vater ging diesem faszinierenden Beruf nach.
      Christoph Koch ist Imker-Meister und Vorstandsmitglied im Deutschen Berufsimker-Verband. Er war einer der Hauptbetroffenen einer Giftkatastrophe im Jahr 2008 im Oberrheingraben, hat damals fast alle seine 200 Bienenvölker verloren. Seither kämpft er für die Bienen. Sie gehören zu unsern wichtigsten Nutztieren, sagt er. Was sich freilich kaum jemand klar mache. Denn ohne Bienen gebe es schließlich gut ein Drittel von allem, was wir essen, gar nicht. Den finanziellen Wert ihrer Bestäubungsarbeit wird in Studien allein für Europa auf 23 Milliarden Euro beziffert. Doch Ihr Nutzen für die Ökosysteme insgesamt dürfte unschätzbar sein.

      Das rätselhafte Sterben der Bienen beschäftigt seit einiger Zeit Scharen von Forschern der Bieneninstitute und von Pflanzenschutzkonzernen. Dezimiert ein Schädling – die Varroa- Milbe – die Bestände der Imker? Sind es die Monokulturen der modernen industrialisierten Landwirtschaft, die den Bienen zusetzen? Und welche Rolle spielt dabei die Agrochemie mit ihren hocheffektiven Pflanzenschutzmitteln?

      betrifft-Autor Christoph Würzburger geht dieser Frage nach. Er unternimmt eine Reise in die faszinierende Welt der Bienen. Er recherchiert bei Imkern, Chemiekonzernen, Landwirten und Wissenschaftlern. Er begleitet den Bienen-Aktivisten und Imker Christoph Koch durch sein Bienenjahr - und bei seinem Kampf gegen den schleichenden Niedergang seiner Bienenvölker.

      alpha-thema: Insekten

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