• 17.06.2018
      05:05 Uhr
      Ulrich Seidl und die Bösen Buben Dokumentation Deutschland / Österreich 2014 | arte
       

      Das erste Porträt des umstrittenen Ausnahmekünstlers Ulrich Seidl veranschaulicht die vieldiskutierte "Methode Seidl" ganz direkt, indem es ihn bei der Arbeit am Film "Im Keller" und der Theaterinszenierung "Böse Buben/Fiese Männer" begleitet. Dabei erweist sich sein Schaffen als Suche, bei der er sich vom Realen genauso leiten lässt wie von den eigenen Visionen und Dämonen.

      Sonntag, 17.06.18
      05:05 - 06:00 Uhr (55 Min.)
      55 Min.
      Stereo HD-TV Original mit Untertitel

      Das erste Porträt des umstrittenen Ausnahmekünstlers Ulrich Seidl veranschaulicht die vieldiskutierte "Methode Seidl" ganz direkt, indem es ihn bei der Arbeit am Film "Im Keller" und der Theaterinszenierung "Böse Buben/Fiese Männer" begleitet. Dabei erweist sich sein Schaffen als Suche, bei der er sich vom Realen genauso leiten lässt wie von den eigenen Visionen und Dämonen.

       

      Stab und Besetzung

      Regie Constantin Wulff

      Mit seiner unverkennbaren Handschrift gehört Ulrich Seidl zu den meistdiskutierten Autorenfilmern der letzten Jahre. Seine Filme, die sich stets auf dem schmalen Grat zwischen Fiktion und Dokumentation bewegen, fördern Abgründiges in der Welt des österreichischen Kleinbürgertums zutage und provozieren mit einem Maß an Wirklichkeit, das an die Grenzen des Erträglichen geht.

      Das Porträt "Ulrich Seidl und die Bösen Buben" zeigt den umstrittenen österreichischen Filmemacher zum ersten Mal bei der Arbeit. Die viel diskutierte "Methode Seidl" wird in ganz direkter Weise veranschaulicht: Die Kamera schaut Seidl bei den Dreharbeiten zu seinem Film "Im Keller" und bei den Proben zu seiner Theaterinszenierung "Böse Buben/Fiese Männer" geduldig über die Schulter.

      Das Zusammenspiel zweier im Entstehen begriffener Projekte ermöglicht einen tiefen Einblick in die Art, wie Seidl sein Thema definiert und in die Praxis umsetzt - sei es fiktional mit Bühnendarstellern, sei es dokumentarisch mit realen Protagonisten.
      Eine ideale Gelegenheit, dem für Seidls Werk so typischen Wechselspiel von Authentizität und Inszenierung aus zwei Perspektiven auf die Spur zu kommen und so die eigenwillige Persönlichkeit Ulrich Seidl und seinen künstlerischen Kosmos zu fassen.

      In Kombination mit ausführlichen Gesprächen und Ausschnitten aus früheren Filmen entwirft die Dokumentation mittels einer beziehungsreichen Montage das Bild eines faszinierenden Ausnahmekünstlers: Seidls gesamtes Schaffen erweist sich als Suche, bei der er sich vom Realen genauso leiten lässt wie von den eigenen Visionen und Dämonen.

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programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 18.06.2018