• 18.02.2018
      05:05 Uhr
      Kunst im Reich der Mitte Das Goldene Zeitalter | arte
       

      Dieser Teil der Reihe führt in das goldene Zeitalter der chinesischen Kunst, zu Kaiser Huizong, der die bis heute andauernde Blütezeit der Landschaftsmalerei und der Kalligraphie begründete. Während in Europa gerade die dunkle Zeit des Mittelalters zu Ende ging, entwickelten die chinesischen Künstler ein ganz neues Verständnis von Mensch und Natur. Die heutige Folge der Dokumentation beginnt in den Gelben Bergen und reist von Kaifeng über die Verbotene Stadt in Peking und die Porzellanhochburg Jingdezhen bis zur Großen Mauer, dem größten von Menschenhand errichteten Bauwerk.

      Sonntag, 18.02.18
      05:05 - 06:00 Uhr (55 Min.)
      55 Min.
      Stereo HD-TV

      Dieser Teil der Reihe führt in das goldene Zeitalter der chinesischen Kunst, zu Kaiser Huizong, der die bis heute andauernde Blütezeit der Landschaftsmalerei und der Kalligraphie begründete. Während in Europa gerade die dunkle Zeit des Mittelalters zu Ende ging, entwickelten die chinesischen Künstler ein ganz neues Verständnis von Mensch und Natur. Die heutige Folge der Dokumentation beginnt in den Gelben Bergen und reist von Kaifeng über die Verbotene Stadt in Peking und die Porzellanhochburg Jingdezhen bis zur Großen Mauer, dem größten von Menschenhand errichteten Bauwerk.

       

      Stab und Besetzung

      Regie John Hayes Fisher
      Jill Marshall

      In den Gelben Bergen im Osten Chinas beginnt die Reise ins goldene Zeitalter der chinesischen Kunst. Standen zuvor Tempel und Gräber im Mittelpunkt des Interesses, setzte sich unter Kaiser Huizong ein von westlichen Vorstellungen völlig verschiedenes Bild des Menschen durch. Der Fokus lag nun mehr auf der Natur als bei Gott. Unter Huizong erblühten Landschaftsmalerei und Kalligraphie, die bis heute dominierenden Kunstformen Chinas. Besonders daran war, dass sie von Beginn an einen persönlichen Ausdruck ermöglichten. Der Kaiser musste allerdings einen hohen Preis für seine Kunstsinnigkeit zahlen. Den anstürmenden Mongolen wusste er nichts entgegenzusetzen.

      Nach der Mongolenherrschaft wurde die Verbotene Stadt in Peking zum Sinnbild der Ming-Dynastie, eine Manifestation der neuen Herrschaft und des Kaisers als Sohn des Himmels auf Erden. Unter den Ming wurde auch Jingdezhen zum Weltzentrum des Porzellans, sowohl künstlerisch als auch als Handelsmetropole, die das typische, blau-weiße chinesische Porzellan bis heute in alle Welt liefert. Und die Ming vollendeten nicht zuletzt aus diesen Handelserlösen, was einst der erste Kaiser begonnen hatte: den Bau der Großen Mauer, des größten von Menschenhand je geschaffenen Bauwerks und der Versuch, die ständigen Mongolenangriffe ein für alle Mal zu beenden.

      Die Dokumentation präsentiert die wichtigsten Landschaftsmalereien aus der Zeit des Kaisers Huizong, auch Meisterwerke, die er selbst gemalt hat. Sie wurden eigens für den Film unter großen Sicherheitsvorkehrungen aus Tresoren und Museen geholt.

      Chinas Einfluss ist heute überall auf der Welt zu spüren. Wie manches andere ist dabei die chinesische Kunst oft rätselhaft geblieben. Die bahnbrechende Reihe "Kunst im Reich der Mitte" nimmt den Zuschauer mit auf eine Reise durch ein Land voll atemberaubender Schönheit und zeigt Kunstwerke aus mehr als 4.000 Jahren, von den Ritualgräbern in Sichuan und der Terrakotta-Armee bis zu den Künstlern des 21. Jahrhunderts. Die großen Kunstwerke spiegeln die Entwicklung der chinesischen Gesellschaft von damals bis heute und werden zum Schlüssel für das Verständnis der Entwicklung des riesigen Reichs der Mitte.

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programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 24.05.2018