• 07.02.2018
      22:10 Uhr
      Persona: Der Film, der Ingmar Bergman rettete Dokumentation Frankreich 2016 | arte
       

      Im Jahr 2018 wäre Ingmar Bergman 100 Jahre alt geworden. Autorin Maria Sjöberg und Regisseurin Manuelle Blanc betrachten in ihrer Dokumentation ein entscheidendes Jahr im Leben des bedeutenden schwedischen Filmemachers: 1965 - das Jahr, in dem "Persona" entstand. Neben Bergman selbst, der in Bild- und Tondokumenten zu Wort kommt, die zum Teil noch nie im Fernsehen zu sehen waren, beleuchten die Schauspielerin Liv Ullmann, Kameramann Darius Khondji und der französische Filmemacher Arnaud Desplechin die Arbeit des Regisseurs. Sie zeichnen das Bild eines Ingmar Bergman voller Kreativität und genialer Ideen.

      Mittwoch, 07.02.18
      22:10 - 23:05 Uhr (55 Min.)
      55 Min.
      Stereo HD-TV

      Im Jahr 2018 wäre Ingmar Bergman 100 Jahre alt geworden. Autorin Maria Sjöberg und Regisseurin Manuelle Blanc betrachten in ihrer Dokumentation ein entscheidendes Jahr im Leben des bedeutenden schwedischen Filmemachers: 1965 - das Jahr, in dem "Persona" entstand. Neben Bergman selbst, der in Bild- und Tondokumenten zu Wort kommt, die zum Teil noch nie im Fernsehen zu sehen waren, beleuchten die Schauspielerin Liv Ullmann, Kameramann Darius Khondji und der französische Filmemacher Arnaud Desplechin die Arbeit des Regisseurs. Sie zeichnen das Bild eines Ingmar Bergman voller Kreativität und genialer Ideen.

       

      Im Jahr 2018 wäre Ingmar Bergman 100 Jahre alt geworden. Der bedeutende schwedische Filmemacher hinterließ eine beeindruckende Filmographie. Sein einmaliges, innovatives und unverwechselbares Werk sucht in der Kinogeschichte seinesgleichen. Autorin Maria Sjöberg und Regisseurin Manuelle Blanc beleuchten in ihrem Dokumentarfilm ein entscheidendes Jahr im Leben des Regisseurs: 1965 - das Jahr, in dem "Persona" entstand. Anhand von Aufnahmen am Filmset, der Drehtagebücher, Auszügen aus Making-ofs, Lesungen sowie einer im Fernsehen bislang unveröffentlichten Tonaufnahme rekonstruiert die Dokumentation dieses für Bergman so wichtige Jahr mit seinen eigenen Worten.

      Die Geschichte des Kultfilms "Persona" ist wie eine Zusammenfassung von Bergmans Leben mit all seinen Obsessionen, Leidenschaften, Liebschaften und Themen, die ihn beschäftigten. Der Regisseur schrieb und drehte "Persona" in nicht einmal einem Jahr - und dabei stand das Projekt zunächst unter einem denkbar schlechten Stern: Der ans Krankenhausbett gefesselte Bergman war von schweren Existenzängsten geplagt. Eine Begegnung veränderte schließlich den Gang der Dinge, beflügelte seine Fantasie und schenkte ihm wieder die Lust zu arbeiten.

      Zu Wort kommen die norwegische Schauspielerin Liv Ullmann, Bergmans Muse und zeitweilige Lebenspartnerin, der französische Regisseur Arnaud Desplechin, für den Bergman bis heute eine unerschöpfliche Inspirationsquelle ist, die schwedische Regisseurin Susanne Osten, die Bergman noch zu Lebzeiten kennenlernte, der mehrfach preisgekrönte französische Kameramann Darius Khondji, den vor allem die Modernität von "Persona" beeindruckt, sowie mit dem französischen Filmkritiker N. T. Binh und Jan Holmberg von der Ingmar-Bergman-Stiftung in Stockholm zwei ausgewiesene Bergman-Experten. So entsteht das sehr persönliche Bild eines Ingmar Bergman voller Kreativität und genialer Ideen.

      Regie: Manuelle Blanc

      Filmreihe: Ein Abend mit Ingmar Bergman

      Ingmar Bergman ist einer der größten Filmemacher des 20. Jahrhunderts. Seine mit internationalen Preisen vielfach ausgezeichneten Filme haben Generationen von Filmemachern geprägt. ARTE widmet dem schwedischen Regisseur, der 2018 hundert Jahre alt geworden wäre, einen Abend, der zurückführt zu einem seiner Schlüsselwerke: "Persona". Die Geschichte des 1965 aus einer tiefen Krise heraus entstandenen Kultfilms gleicht einem Abriss seiner zentralen Themen. So taucht zunächst die Dokumentation "Der Film, der Ingmar Bergman rettete" mit teils bisher unveröffentlichten Dokumenten ein in das Bergman'sche Universum, gefolgt von seinem frühen Meisterwerk "Persona".

      Der schwedische Filmemacher Ingmar Bergman hat mit Werken wie "Das Lächeln einer Sommernacht" (1955), "Das siebente Siegel" (1957), "Wilde Erdbeeren" (1957), "Persona"(1966), "Schreie und Flüstern" (1972) oder "Fanny und Alexander" (1982) Filmgeschichte geschrieben. Bei den Filmfestspielen von Cannes wurde er 1997 zum besten Regisseur aller Zeiten gekürt. Oscar, Palme, Bär oder Löwe: Bergmans vielfach international ausgezeichnetes Werk hat nachfolgende Generationen von Filmemachern nachhaltig geprägt. So bekennen sich unter anderem Martin Scorsese, Woody Allen oder Lars von Trier zu ihm als ihr Vorbild.

      ARTE widmet Ingmar Bergman, der 2018 hundert Jahre alt geworden wäre, einen Abend, der um eines seiner frühen Schlüsselwerke kreist und mittels teils unveröffentlichter Ton- und Bilddokumente mit Ingmar Bergman selbst direkt in sein filmisches Universum führt. Anhand der Entstehungsgeschichte seines Kultfilms "Persona", der 1965 aus einer tiefen existenziellen Krise heraus entstand, dringt die Dokumentation "Der Film, der Ingmar Bergman rettete" auch zu den zentralen und zeitlosen Themen des Bergmanschen Werks vor: zwischenmenschliche Beziehungen, Liebe, Verzweiflung, Sex, Tod, die Abwesenheit von Gott, das Unbewusste, die Suche nach dem Sinn der eigenen Existenz.
      Die Dokumentation leitet über zu dem dann folgenden frühen Meisterwerk "Persona", in dem Alma und Elisabet - grandios gespielt von Bergmans Musen Bibi Andersson und Liv Ullmann - in einem einsamen Haus am Meer auf der Suche nach dem wahren Selbst mit den Abgründen der menschlichen Existenz ringen.

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      Mittwoch, 07.02.18
      22:10 - 23:05 Uhr (55 Min.)
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