• 16.06.2018
      11:45 Uhr
      Ein Dorf für Schwester Agnes Film von Stephan Heise - aus der Reihe 'Der Osten - Entdecke wo du lebst' | MDR FERNSEHEN
       

      Durch Waltersdorf, einem kleinen Ort in der Oberlausitz, weht Anfang der 1970er ein Hauch von Hollywood. Zu dieser Zeit drehten Filmleute aus Berlin und Babelsberg den DEFA-Kultfilm "Schwester Agnes", der 1975 erstmals ausgestrahlt wurde. Daran erinnern sich die Oberlausitzer bis heute, denn einige von ihnen spielten als Komparsen mit im Film. Auch heute noch hat "Schwester Agnes" bei den Fernsehzuschauern viele Fans, denn die Gemeindeschwester heilte nicht nur mit Herz und Berliner Schnauze, sondern kümmerte sich auch um viele andere Belange.

      Samstag, 16.06.18
      11:45 - 12:15 Uhr (30 Min.)
      30 Min.

      Durch Waltersdorf, einem kleinen Ort in der Oberlausitz, weht Anfang der 1970er ein Hauch von Hollywood. Zu dieser Zeit drehten Filmleute aus Berlin und Babelsberg den DEFA-Kultfilm "Schwester Agnes", der 1975 erstmals ausgestrahlt wurde. Daran erinnern sich die Oberlausitzer bis heute, denn einige von ihnen spielten als Komparsen mit im Film. Auch heute noch hat "Schwester Agnes" bei den Fernsehzuschauern viele Fans, denn die Gemeindeschwester heilte nicht nur mit Herz und Berliner Schnauze, sondern kümmerte sich auch um viele andere Belange.

       

      Durch Waltersdorf, einem kleinen Ort in der Oberlausitz, weht Anfang der 1970er ein Hauch von Hollywood. Zu dieser Zeit drehten Filmleute aus Berlin und Babelsberg den DEFA-Kultfilm "Schwester Agnes", der 1975 erstmals ausgestrahlt wurde. Daran erinnern sich die Oberlausitzer bis heute, denn einige von ihnen spielten als Komparsen mit im Film.

      Auch heute noch hat "Schwester Agnes" bei den Fernsehzuschauern viele Fans, denn die Gemeindeschwester heilte nicht nur mit Herz und Berliner Schnauze, sondern kümmerte sich auch um viele andere Belange. Im Kampf gegen die Wohnungsnot legte sie sich auch gern mal mit den Mächtigen im Gemeinderat an.

      Dort, wo der Bürgermeister damals mit Schwester Agnes diskutierte, wird heute fleißig gearbeitet. Die Schlagerstars Kathrin und Peter restaurieren das Umgebindehaus. Auf dem Dachboden hat der Entertainer zufällig einen echten Filmschatz entdeckt: Das alte Schild des Gemeindehauses "Krummbach", so heißt das Dorf im Film.

      Auch zwanzig Jahre nach dem Tod von Agnes Kraus sind die Erinnerungen lebendig. Fünf Mal wird Agnes Kraus von ihren Zuschauern zum Fernsehliebling der DDR gekürt. Ihre Schauspielkarriere beginnt am Theater in Annaberg-Buchholz, 1951 holt sie Bertolt Brecht nach Berlin. Als Gemeindeschwester Agnes wird sie zu einer Kultfigur. Offen und herzlich begegnet sie den Waltersdorfern auch hinter den Kulissen. Schon mit der Einstiegsszene schreiben Agnes Kraus und die Waltersdorfer Filmgeschichte. Die Gemeindeschwester Agnes fährt mit einer weißen Schwalbe durch den Ort. Was die Zuschauer nicht erfahren: Die Gemeindeschwester kann eigentlich gar nicht Schwalbe fahren. Rasante Fahrszenen werden vom örtlichen Polizisten samt Kittel und Perücke gedoubelt.

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programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 17.08.2018