• 24.06.2019
      03:15 Uhr
      DDR mobil Zwischen Reichsbahn und Rasendem Roland | phoenix
       

      Sie gehörte zum Alltag der DDR wie Trabant, Tütenmilch und Warteschlangen. Und obwohl ihr Name ganz und gar nicht zum sozialistischen Sprachgebrauch passte, war die Deutsche Reichsbahn jahrzehntelang Hauptverkehrsmittel und größter Arbeitgeber des Landes. In der ZDFinfo-Doku "DDR mobil - Zwischen Reichsbahn und Rasendem Roland" erklärt Autorin Meike Materne, was es mit dem Namen auf sich hat. Doch die Dokumentation widmet sich nicht nur der Deutschen Reichsbahn, sondern auch jenen Eisenbahn-Pionieren, die im Arbeiter- und Bauernstaat Technik-Geschichte geschrieben haben.

      Nacht von Sonntag auf Montag, 24.06.19
      03:15 - 04:00 Uhr (45 Min.)
      45 Min.
      Stereo

      Sie gehörte zum Alltag der DDR wie Trabant, Tütenmilch und Warteschlangen. Und obwohl ihr Name ganz und gar nicht zum sozialistischen Sprachgebrauch passte, war die Deutsche Reichsbahn jahrzehntelang Hauptverkehrsmittel und größter Arbeitgeber des Landes. In der ZDFinfo-Doku "DDR mobil - Zwischen Reichsbahn und Rasendem Roland" erklärt Autorin Meike Materne, was es mit dem Namen auf sich hat. Doch die Dokumentation widmet sich nicht nur der Deutschen Reichsbahn, sondern auch jenen Eisenbahn-Pionieren, die im Arbeiter- und Bauernstaat Technik-Geschichte geschrieben haben.

       

      Sie gehörte zum Alltag der DDR wie Trabant, Tütenmilch und Warteschlangen. Und obwohl ihr Name ganz und gar nicht zum sozialistischen Sprachgebrauch passte, war die Deutsche Reichsbahn jahrzehntelang Hauptverkehrsmittel und größter Arbeitgeber des Landes. In der ZDFinfo-Doku "DDR mobil - Zwischen Reichsbahn und Rasendem Roland" erklärt Autorin Meike Materne, was es mit dem Namen auf sich hat. Doch die Dokumentation widmet sich nicht nur der Deutschen Reichsbahn, sondern auch jenen Eisenbahn-Pionieren, die im Arbeiter- und Bauernstaat Technik-Geschichte geschrieben haben.

      Nach Ende des Zweiten Weltkriegs wurde die Deutsche Reichsbahn in der Sowjetzone zur Staatsbahn der DDR umfunktioniert. Denn trotz der Zerstörung eines Großteils des Streckennetzes, der Waggons und der Lokomotiven, waren schnell hunderte Züge wieder fahrbereit. Unter erschwerten Umständen entwickelten in den 50er-Jahren findige Ingenieure in Görlitz die ersten Doppelstockzüge für den Personennahverkehr. Tausende Diesel- und Elektrolokomotiven wurden im Auftrag der Deutschen Reichsbahn hergestellt und das elektrische Streckennetz ausgebaut. Mit Erfolg: Ungeachtet des permanenten Rohstoffmangels, der wirtschaftspolitischen Fehlentscheidungen und der ständigen Materialknappheit, erreichte das Transportvolumen der DDR im Jahr 1980 fast die Größenordnung der Deutschen Bundesbahn. Ein Verdienst der Menschen, die im Dienste der Reichsbahn standen und die täglichen Herausforderungen stemmten.

      Film von Meike Materne

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      Nacht von Sonntag auf Montag, 24.06.19
      03:15 - 04:00 Uhr (45 Min.)
      45 Min.
      Stereo

programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 18.08.2019