• 14.07.2019
      08:15 Uhr
      Zur Sache Rheinland-Pfalz! Das Politik-Magazin fürs Land mit Britta Krane | tagesschau24
       

      Themen:

      • Zu viele Behandlungsfehler in Rheinland-Pfalz - Wie können Fehldiagnosen und Komplikationen bei Operationen vermieden werden?
      • Kampf um Eifel-Querbahn - Wann fährt wieder ein Zug von Kaisersesch nach Gerolstein?
      • Germersheimer Bürger wehren sich gegen Gefahrgut-Lager - wer schützt sie vor dem Projekt der US-Army?
      • "Zur-Sache-will's-wissen": Wer muss für die neue Klimapolitik zahlen?
      • SUV-Boom und kein Ende - wird der "Größenwahn" von Industrie und Autokäufern jetzt gestoppt?
      • "Zur-Sache-Hilft" - Streit um Steuern auf Genossenschaftswald
      • Jetzt wird's Ernst: "Countdown - Auf zum Mond!"

      Sonntag, 14.07.19
      08:15 - 09:00 Uhr (45 Min.)
      45 Min.

      Themen:

      • Zu viele Behandlungsfehler in Rheinland-Pfalz - Wie können Fehldiagnosen und Komplikationen bei Operationen vermieden werden?
      • Kampf um Eifel-Querbahn - Wann fährt wieder ein Zug von Kaisersesch nach Gerolstein?
      • Germersheimer Bürger wehren sich gegen Gefahrgut-Lager - wer schützt sie vor dem Projekt der US-Army?
      • "Zur-Sache-will's-wissen": Wer muss für die neue Klimapolitik zahlen?
      • SUV-Boom und kein Ende - wird der "Größenwahn" von Industrie und Autokäufern jetzt gestoppt?
      • "Zur-Sache-Hilft" - Streit um Steuern auf Genossenschaftswald
      • Jetzt wird's Ernst: "Countdown - Auf zum Mond!"

       
      • Zu viele Behandlungsfehler in Rheinland-Pfalz - Wie können Fehldiagnosen und Komplikationen bei Operationen vermieden werden?

      Hartmut Becker lebt an der Nahe. Trotz regelmäßiger Kontrolluntersuchungen wurden bei ihm jahrelang deutliche Krankheitssymptome übersehen. Bei anderen Patienten laufen Hüft- oder Knieoperationen schief, oder es werden Fehler bei der Narkose gemacht. Viele solcher Fälle, in denen zunächst nur der Verdacht eines Behandlungsfehlers oder einer Fehldiagnose besteht, landen erst einmal beim Medizinischen Dienst der Krankenkassen. In Rheinland-Pfalz haben dessen Gutachter im vergangenen Jahr in mehr als jedem dritten untersuchten Fall tatsächlich Behandlungsfehler festgestellt. Und Experten sagen, das ist nur die Spitze des Eisbergs. Wie können Fehldiagnosen und Komplikationen bei Operationen vermieden werden?

      • Kampf um Eifel-Querbahn - Wann fährt wieder ein Zug von Kaisersesch nach Gerolstein?

      Seit fast sieben Jahren herrscht Stille auf der rund 50 Kilometer langen Bahnstrecke zwischen Kaisersesch und Gerolstein. Nicht einmal eine Touristenbahn fährt noch. Inzwischen überlegen einige Kommunalpolitiker sogar die Schienen herauszureißen und einen Fahrradweg zu bauen. Viele alte Bahntrassen in der Eifel und im Hunsrück wurden bereits auf diese Weise endgültig platt gemacht. Doch Eisenbahnenthusiasten, Klimaschützer und inzwischen auch einige Politiker in der Region wollen die Eifelstrecke retten. Sogar ein privates Eisenbahnunternehmen, das den Fahrbetrieb wieder aufnehmen möchte, gibt es. In der Region ist ein handfester Streit über die Zukunft der Eifel-Querbahn entbrannt. "Zur-Sache-Pin": Streckensterben - Wie steht es um die Bahnverbindungen im Land? Seit den 60er Jahren haben in Rheinland-Pfalz viele Dörfer und Städte auf dem auf dem Land ihre Eisenbahnanbindungen verloren. "Zur-Sache-Pin" über Jahrzehnte des Streckensterbens und die aktuelle Kehrtwende.

      • Germersheimer Bürger wehren sich gegen Gefahrgut-Lager - wer schützt sie vor dem Projekt der US-Army?

      Eigentlich wollte die Kreisverwaltung in Germersheim endlich Ruhe in den Streit um das Gefahrstofflager der US-Army bringen. Die Amerikaner wollen das Lager stark vergrößern. Doch die Pressekonferenz des Landrats hat viele Bürger in Germersheim und Lingenfeld regelrecht entsetzt. Dort wurde nämlich klar, dass sich die Kreisverwaltung bei der Prüfung und der Genehmigung des US-Army-Projekts plötzlich nicht mehr zuständig sieht. Es handele sich nun mal um eine militärische Anlage. Grund genug für "Zur Sache" nachzufragen, wer denn jetzt eigentlich für den Schutz deutscher Bürger vor möglichen Gefahren durch ein deutlich größeres Gefahrstofflager des amerikanischen Militärs zuständig ist.

      • "Zur-Sache-will's-wissen": Wer muss für die neue Klimapolitik zahlen?

      CO2-Steuer gegen den Klimawandel - Kraft- und Heizstoffe sollen deutlich teurer werden: Auch in Rheinland-Pfalz machen sich viele Menschen Sorgen, wenn sie an die drohende C02-Klimasteuer denken. Und das gilt auch für Dörfer wie etwa Külz und Neuerkirch im Hunsrück. Dabei ist die CO2-Bilanz dieser Orte fast tadellos. Seit Jahren werden hier im Rhein-Hunsrück-Kreis gewaltige Mengen an sauberem Windstrom erzeugt. Hinzu kommen viele Solarflächen auf den Häusern und Heizenergie aus nachwachsenden Rohstoffen. Doch viele im Hunsrück sind Pendler und fürchten deshalb die CO2-Klimasteuer auf Benzin und Diesel. Die Hunsrückbahn ist seit Jahren stillgelegt und Busse fahren kaum. "Die können in Berlin doch nicht alle über einen Kamm scheren", beschweren sich deshalb sogar Menschen im Hunsrück, die eigentlich Befürworter einer Klimasteuer sind.

      • SUV-Boom und kein Ende - wird der "Größenwahn" von Industrie und Autokäufern jetzt gestoppt?

      Dick, spritdurstig und platzgreifend: Für viele sind SUVs gerade in Zeiten des Klimawandels die pure Unvernunft. Dennoch lieben gerade auf dem Land in Rheinland-Pfalz viele ihre dicken Kisten. Marktforscher haben festgestellt, dass am Steuer besonders häufig Rentner sitzen. Trotz aller Kritik steigen die Zulassungszahlen weiter. Deshalb wollen einige Kritiker die Fahrzeuge jetzt ganz aus den Städten aussperren. Der "Größenwahn" von Industrie und Autokäufern müsse gestoppt werden. Doch sind SUVs tatsächlich die großen CO2-Sünder, die dringend gestoppt werden müssen? Dazu Gast im Studio: Ralf Fücks, Politischer Vordenker "Zentrum Liberale Moderne"

      • "Zur-Sache-Hilft" - Streit um Steuern auf Genossenschaftswald

      Das Finanzamt verlangt von Markus Kühn aus Nisterberg 2.000 Euro Grunderwerbssteuer - obwohl er eigentlich gar keinen Grund und Boden erworben hat. Der 52-jährige Westerwälder kaufte vor rund drei Jahren sogenannte "Hauberganteile". Dabei geht es um einen genossenschaftlich genutzten Wald, bei dem die Anteilsbesitzer Einschlagrechte, aber kein Eigentum an Waldparzellen erwerben. Deshalb entschied der Bundesfinanzhof noch 2016, dass in solchen Fällen keine Grunderwerbsteuer erhoben werden darf. Trotzdem erhielt der Westerwälder 2017 den Steuerbescheid des Finanzamts Mayen. Trotz klarer Rechtslage will die Behörde ihre Forderung durchsetzen. Verzweifelt hat sich Markus Kühn an "Zur Sache" gewandt.

      • Jetzt wird's Ernst: "Countdown - Auf zum Mond!"

      Es war vor ziemlich genau vor 50 Jahren. Am 21. Juli 1969 um 3:56 Uhr betrat der erste Mensch den Mond. Schon der berühmte Countdown beim Start der Apollo-Rakete ist unvergessen. Weltweit verfolgten 600 Millionen die Landung an den Fernsehgeräten. Sogar die Kinder wurden aus ihren Betten geholt. Auch "Comic-Malu" kann sich noch gut erinnern - auch an den Satz, der damals häufig die Runde machte: "Ich könnte Dich auf den Mond schießen".

      "zur Sache Rheinland-Pfalz!" ist das politische Landesmagazin im SWR-Fernsehen. In unserer Sendung zeigen wir, wo Politik unser Leben trifft. Wir erklären politische Entwicklungen im Land auf verständliche Weise und helfen, Probleme zu beheben. Wir schauen hinter die Kulissen und entlarven politische Missstände, mal ernsthaft, mal ironisch.

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