• 16.11.2016
      15:50 Uhr
      Das Glück liegt auf dem Teller (3/10) Kalifornien - Berkeley | arte
       

      Zehn Küchenchefs aus der ganzen Welt nutzen die Traditionen und Ökosysteme ihrer jeweiligen Region als Ausgangspunkt für kulinarische Kunstwerke und denken über die künftige Ernährungsweise der Menschheit nach. In den Vereinigten Staaten ist Alice Waters ein Superstar. Ihr 1971 in Berkeley, Kalifornien, gegründetes Restaurant Chez Panisse wurde zur Legende: ein Treffpunkt, für gutes Kochen im Königreich des Junkfoods.

      Mittwoch, 16.11.16
      15:50 - 16:20 Uhr (30 Min.)
      30 Min.
      Stereo HD-TV

      Zehn Küchenchefs aus der ganzen Welt nutzen die Traditionen und Ökosysteme ihrer jeweiligen Region als Ausgangspunkt für kulinarische Kunstwerke und denken über die künftige Ernährungsweise der Menschheit nach. In den Vereinigten Staaten ist Alice Waters ein Superstar. Ihr 1971 in Berkeley, Kalifornien, gegründetes Restaurant Chez Panisse wurde zur Legende: ein Treffpunkt, für gutes Kochen im Königreich des Junkfoods.

       

      Stab und Besetzung

      Produzent ARTE F
      Regie Philippe Allante

      In den USA ist der Name Alice Waters ein Begriff. Ihr Restaurant Chez Panisse , das sie 1971 in Berkeley, Kalifornien, eröffnete, gilt als Epizentrum einer Bewegung, die das Land aus der Fast-Food-Wüste führen will. Es war eines der ersten Restaurants mit dem Konzept direkt vom Bauernhof auf den Teller . Anfang der 70er Jahre gab es eine solche Zusammenarbeit mit den Erzeugern noch nicht. Essen musste unkompliziert sein und schnell gehen. Das war tatsächlich eine Fast-Food-Küche und man hatte Schwierigkeiten, außerhalb der Supermärkte irgendwo Lebensmittel zu finden. Damit war ich überhaupt nicht einverstanden , erzählt sie.

      Mittlerweile hat sie zahlreiche Kochbücher veröffentlicht, die zu Bestsellern wurden, und ist Ko-Präsidentin der Organisation Slow Food , die sich für gute, saubere und fair produzierte Lebensmittel engagiert. Nach 40 Jahren hat Alice den Platz am Herd ihrem Team überlassen, um für eine nachhaltige Landwirtschaft zu kämpfen. Seit jeher engagiert sie sich für lokale, biologische und saisonale Produkte, gesunde und einfache Gerichte sowie für Projekte zum Thema "Essen" in Schulen.

      Die Sendung begleitet die unermüdliche Aktivistin als erstes auf den Bio-Markt Ferry Plaza in San Francisco. Außerdem zeigt Alice Waters ihren eigenen Garten, der anfangs der Gemüselieferant für das Chez Panisse war. Sie trifft ihren Lieblingserzeuger, den Guru des biologischen Anbaus: Bob Cannard bewirtschaftet die Green String Farm im Sonoma-Valley rund 80 Kilometer nördlich von San Francisco, wo Alice 80 Prozent ihres Gemüses für ihr Restaurant einkauft. Und nicht zuletzt stellt sie ihr pädagogisches Projekt Essbare Schule in Berkeley vor: mit einem großen Gemüsegarten auf dem Schulhof und einer Küche für Kinder.

      Zehn Küchenchefs aus der ganzen Welt nutzen die Traditionen und Ökosysteme ihrer jeweiligen Region als Ausgangspunkt für kulinarische Kunstwerke und denken über die künftige Ernährungsweise der Menschheit nach. In wundervollen Gegenden mit einzigartiger Naturlandschaft setzen sich die Küchenchefs bei ihrer Arbeit in der Küche wie im Garten und der freien Natur für einen respektvollen Umgang mit dieser ein und kämpfen dafür, dass unser Essen nachhaltig produziert wird.

      Dokumentationsreihe Frankreich 2016

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