• 02.04.2014
      15:30 Uhr
      Schmutzige Schokolade II Ein Film von Miki Mistrati | ONE
       

      Fortsetzung der Dokumentation über Kinderarbeit auf Kakaoplantagen und die soziale Verantwortung der Schokoladenindustrie. Obwohl sich die Industrie verpflichtet hat, sicher zu stellen, dass die Kakaoernte in Afrika unter fairen Bedingungen abläuft, arbeiten noch immer rund 300.000 Kindersklaven auf den Plantagen.
      Nach dem ersten Teil der Dokumentation 2010 versprach die Schokoladenindustrie verstärkt mit Hilfsprojekten in den entsprechenden Regionen gegen Kinderarbeit vorzugehen. Drei Jahre später überprüft Journalist Miki Mistrati mit einem afrikanischen Kollegen nun erneut die Zustände in Ghana und an der Elfenbeinküste.

      Mittwoch, 02.04.14
      15:30 - 16:15 Uhr (45 Min.)
      45 Min.
      Stereo

      Fortsetzung der Dokumentation über Kinderarbeit auf Kakaoplantagen und die soziale Verantwortung der Schokoladenindustrie. Obwohl sich die Industrie verpflichtet hat, sicher zu stellen, dass die Kakaoernte in Afrika unter fairen Bedingungen abläuft, arbeiten noch immer rund 300.000 Kindersklaven auf den Plantagen.
      Nach dem ersten Teil der Dokumentation 2010 versprach die Schokoladenindustrie verstärkt mit Hilfsprojekten in den entsprechenden Regionen gegen Kinderarbeit vorzugehen. Drei Jahre später überprüft Journalist Miki Mistrati mit einem afrikanischen Kollegen nun erneut die Zustände in Ghana und an der Elfenbeinküste.

       

      Seitdem bekannt wurde, dass Kindersklaverei zum Alltag auf den Kakaoplantagen an der Elfenbeinküste gehört, kämpfen die großen Schokoladenhersteller wie Nestle, Mars oder Cargill um das Vertrauen der Verbraucher: Sie versprechen Schulen, medizinische Versorgung, Bildungsprogramme. So soll das Leben der Kinder und der Bauern vor Ort erträglicher werden, damit wir in Deutschland Schokolade wieder ohne schlechtes Gewissen genießen können.

      Der Dokumentarfilmer Miki Mistrati will all diese versprochenen Hilfsprojekte der Schokoladenindustrie an der Elfenbeinküste besuchen, sich ein eigenes Bild machen. Doch er darf nicht einreisen. Denn die Botschaft erteilt das Visum nur, wenn eine Einladung der Schokoladenindustrie vorliegt. Doch alle Schokoladenfirmen und Verbände verweigern diese Einladung.

      Warum darf Miki Mistrati diese Projekte nicht besuchen? Warum nicht selber sehen, was angeblich Gutes getan wird? Es gelingt Miki Mistratis Team dennoch, an die Elfenbeinküste zu reisen. Die investigative Dokumentation 'Schmutzige Schokolade II' schaut einer Branche auf die Finger, die seit Jahrzehnten weiß, dass sie ein großes Imageproblem hat. Missbräuchliche Kinderarbeit sei unter keinen Umständen akzeptabel, so immer wieder ihr Versprechen an die Verbraucher. Die Firmen verweisen auf ihre Zusammenarbeit mit Zertifizierern wie Rainforest Alliance und UTZ, deren Gütesiegel auf den Schokoprodukten dem Verbraucher mehr Sicherheit geben soll, Produkte aus Kinderarbeit zu vermeiden.

      Fortsetzung der Dokumentation über Kinderarbeit auf Kakaoplantagen und die soziale Verantwortung der Schokoladenindustrie. Obwohl sich die Industrie verpflichtet hat, sicher zu stellen, dass die Kakaoernte in Afrika unter fairen Bedingungen abläuft, arbeiten noch immer rund 300.000 Kindersklaven auf den Plantagen.

      Nach dem ersten Teil der Dokumentation 2010 versprach die Schokoladenindustrie verstärkt mit Hilfsprojekten in den entsprechenden Regionen gegen Kinderarbeit vorzugehen. Drei Jahre später überprüft Journalist Miki Mistrati mit einem afrikanischen Kollegen nun erneut die Zustände in Ghana und an der Elfenbeinküste. Bei ihren Recherchen haben sie jedoch kein einziges Projekt gefunden, das sich erfolgreich gegen die Kinderarbeit und für die Ausbildung der Kinder einsetzt. Tausende gehen nicht zur Schule, sondern arbeiten nach wie vor mit Macheten auf den Kakaofarmen.

      Miki Mistrati bekommt schließlich die Gelegenheit den großen Schokoladenherstellern seine Filmaufnahmen von den Projekten zu zeigen und seine Eindrücke zu schildern. Die Verantwortlichen der Firmen äußern sich bestürzt.

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