• 03.09.2015
      10:20 Uhr
      made in Südwest Antrieb für die Welt - Die ZF Friedrichshafen am Bodensee | SWR Fernsehen BW
       

      Die ZF in Friedrichshafen ist einer der heimlichen Wirtschaftsriesen im Land. ZF-Technologie steckt in nahezu allem was fährt, fliegt oder schwimmt. Mobilität und Antrieb ist ihr Geschäft. Vor 100 Jahren, also 1915, gegründet, arbeiten heute 134.000 Mitarbeiter weltweit für das Unternehmen, 10.000 davon am Stammsitz in Friedrichshafen. Dort werden Getriebe für Nutzfahrzeuge und Schiffe produziert - und es wird vor allem geforscht. Dass der Weltkonzern vom Bodensee aus gesteuert wird, hängt eng mit Graf Ferdinand von Zeppelin und seinen Luftschiffen zusammen.

      Donnerstag, 03.09.15
      10:20 - 10:50 Uhr (30 Min.)
      30 Min.
      Stereo HD-TV

      Die ZF in Friedrichshafen ist einer der heimlichen Wirtschaftsriesen im Land. ZF-Technologie steckt in nahezu allem was fährt, fliegt oder schwimmt. Mobilität und Antrieb ist ihr Geschäft. Vor 100 Jahren, also 1915, gegründet, arbeiten heute 134.000 Mitarbeiter weltweit für das Unternehmen, 10.000 davon am Stammsitz in Friedrichshafen. Dort werden Getriebe für Nutzfahrzeuge und Schiffe produziert - und es wird vor allem geforscht. Dass der Weltkonzern vom Bodensee aus gesteuert wird, hängt eng mit Graf Ferdinand von Zeppelin und seinen Luftschiffen zusammen.

       

      Stab und Besetzung

      Autor Willy Meyer

      Die ZF in Friedrichshafen ist einer der heimlichen Wirtschaftsriesen im Land. ZF-Technologie steckt in nahezu allem was fährt, fliegt oder schwimmt. Mobilität und Antrieb ist ihr Geschäft. Vor 100 Jahren, also 1915, gegründet, arbeiten heute 134.000 Mitarbeiter weltweit für das Unternehmen, 10.000 davon am Stammsitz in Friedrichshafen. Dort werden Getriebe für Nutzfahrzeuge und Schiffe produziert - und es wird vor allem geforscht. Dass der Weltkonzern vom Bodensee aus gesteuert wird, hängt eng mit Graf Ferdinand von Zeppelin und seinen Luftschiffen zusammen.

      Als 1908 sein Zeppelin LZ 4 in Echterdingen verunglückt, kommen sechs Millionen Goldmark an Volksspenden zum Bau neuer Luftschiffe zusammen. Das Kapital der Stiftung ermöglicht die Gründung einer Fabrik zur "Herstellung von Zahnrädern und Getrieben für Luftfahrzeuge, Motorwagen und Motorboote". In der "Zackenbude", wie die Friedrichshafener das ZF-Werk nennen, werden Zahnräder von bisher unerreichter Präzision hergestellt. Dies revolutioniert den Getriebebau und damit den Antrieb von Fahrzeugen. Heute ist die Stadt Friedrichshafen Eigentümerin der Zeppelin-Stiftung und besitzt nun 93,6 Prozent der Anteile an ZF. Eine weltweit einzigartige Konstellation, die Friedrichshafen zusätzliche Mittel für soziale und kulturelle Aufgaben bringt. 2014 waren das an die 47 Millionen Euro.

      Aber nicht nur die Stadt profitiert. Da die ZF nicht börsennotiert ist, bestimmen keine kurzfristigen Gewinnerwartungen die Konzernpolitik. So gehen gut fünf Prozent des Umsatzes in Forschung und Innovation, vor allem auf dem Gebiet moderner Mobilität. Da wird an Riesen-LKWs geforscht, die sich per Finger auf dem Tablet steuern lassen. Oder an Elektromobilen, die dank Elektronik und einer besonders mobilen Achse selbstständig in jede noch so kleine Lücke parken.

      "Made in Südwest" dokumentiert die bewegte Geschichte des Konzerns und stellt Menschen vor, die in der Produktion, in der Getriebemontage, bei der Qualitätssicherung und in der Entwicklung arbeiten und damit an den kleinen und großen Rädern des Technologie-Konzerns drehen.

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