• 06.03.2016
      17:35 Uhr
      Franz Marc Der letzte Ritt des Blauen Reiters | arte
       

      Franz Marc ist ein Mythos. Er malte blaue Pferde, rote Rehe und gelbe Kühe – und schuf damit Anfang des 20. Jahrhunderts eines der populärsten Werke der modernen Kunst. Sein Tod im Alter von 36 Jahren ist allerdings bis heute ein Rätsel: Was ist am 4. März 1916 in Braquis genau geschehen? Anlässlich seines 100. Todestages rekonstruiert der Film die künstlerische Entwicklung und die letzten Lebensmonate von Franz Marc, der am Ende seines Lebens eine rätselhafte Wandlung durchlebt. Die Dokumentation lässt die fieberhafte Aufbruchszeit der modernen Avantgarde noch einmal miterleben.

      Sonntag, 06.03.16
      17:35 - 18:30 Uhr (55 Min.)
      55 Min.

      Franz Marc ist ein Mythos. Er malte blaue Pferde, rote Rehe und gelbe Kühe – und schuf damit Anfang des 20. Jahrhunderts eines der populärsten Werke der modernen Kunst. Sein Tod im Alter von 36 Jahren ist allerdings bis heute ein Rätsel: Was ist am 4. März 1916 in Braquis genau geschehen? Anlässlich seines 100. Todestages rekonstruiert der Film die künstlerische Entwicklung und die letzten Lebensmonate von Franz Marc, der am Ende seines Lebens eine rätselhafte Wandlung durchlebt. Die Dokumentation lässt die fieberhafte Aufbruchszeit der modernen Avantgarde noch einmal miterleben.

       

      Stab und Besetzung

      Produzent ZDF
      Regie Hedwig Schmutte

      Franz Marc ist ein Mythos. Er malte blaue Pferde, rote Rehe und gelbe Kühe – und schuf damit Anfang des 20. Jahrhunderts eines der populärsten Werke der modernen Kunst. Sein Tod im Alter von 36 Jahren ist allerdings bis heute rätselhaft geblieben: Was ist am 4. März 1916 in Braquis genau geschehen? Hat Marc bei seinem Aufklärungsritt absichtlich den Tod gesucht?

      Anlässlich seines 100. Todestages rekonstruiert der Film die künstlerische Entwicklung und die letzten Lebensmonate von Franz Marc, der am Ende seines Lebens eine rätselhafte Wandlung durchlebt hat. Die Dokumentation lässt die fieberhafte Aufbruchszeit der modernen Avantgarde noch einmal miterleben. Sie erzählt von der enormen Sehnsucht einer kaisermüden Generation, die gemeinsam gegen die Leere eines autoritätsgläubigen Deutschland rebelliert und neue künstlerische Darstellungsformen ausprobiert.

      Gleichzeitig lässt der Film nachvollziehen, warum Franz Marc unter den Künstlern des Expressionismus bis heute als singuläre Figur dasteht. Seine Hinwendung zur Natur wird geradezu zu einer immer stärkeren naturmystischen Suche – mit all den Hoffnungen und Zweifeln, wie sie ein junger Mann am Vorabend des Ersten Weltkrieges erlebt. Und er zeigt, warum die Mythenbildung um Franz Marc mit den tödlichen Ereignissen in Braquis in direktem Zusammenhang steht.
      Franz Marc starb am 4. März 1918 in Braquis bei Verdun. Es war sein letzter Einsatztag an der Front. Am folgenden Tag sollte der 36-Jährige als „einer der bedeutendsten Maler Deutschlands“ vom Militär freigestellt werden, um seine künstlerische Arbeit wieder aufzunehmen.

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