• 17.03.2018
      10:00 Uhr
      Sehen statt Hören Wochenmagazin für Hörgeschädigte | ARD-alpha
       

      2016 wurde die Bundesfachstelle für Barrierefreiheit durch das Gesetz zur Weiterentwicklung des Behindertengleichstellungsrechts errichtet. Die Bundesfachstelle soll die Barrierefreiheit in der öffentlichen Verwaltung verbessern helfen. Klingt interessant, aber auch sehr abstrakt. Was verbirgt sich genau dahinter, und welche Aufgaben und Kompetenzen hat die Bundesfachstelle? Thomas Zander hat die Einrichtung in Berlin besucht.

      Bayern Barrierefrei? Bis 2023? Das klingt zu schön, um wahr zu sein. Da macht sich Rosana doch persönlich auf den Weg nach München, um zu schauen, was es damit auf sich hat …

      Samstag, 17.03.18
      10:00 - 10:30 Uhr (30 Min.)
      30 Min.

      2016 wurde die Bundesfachstelle für Barrierefreiheit durch das Gesetz zur Weiterentwicklung des Behindertengleichstellungsrechts errichtet. Die Bundesfachstelle soll die Barrierefreiheit in der öffentlichen Verwaltung verbessern helfen. Klingt interessant, aber auch sehr abstrakt. Was verbirgt sich genau dahinter, und welche Aufgaben und Kompetenzen hat die Bundesfachstelle? Thomas Zander hat die Einrichtung in Berlin besucht.

      Bayern Barrierefrei? Bis 2023? Das klingt zu schön, um wahr zu sein. Da macht sich Rosana doch persönlich auf den Weg nach München, um zu schauen, was es damit auf sich hat …

       
      • Die Bundesfachstelle Barrierefreiheit

      Eine zentrale Anlaufstelle zur Fragen der Barrierefreiheit – das ist neu. Und gut. Sie entstand im Zuge der Novellierung des Gesetzes zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen (Behindertengleichstellungsgesetz - BGG). Es sind vor allem Bundesbehörden, die von dieser Fachstelle beraten werden. Die Experten dort stehen auch der Privatwirtschaft zur Verfügung und theoretisch auch der Zivilgesellschaft - wenn die Kapazitäten dafür ausreichen.

      • Rosana trifft ...

      Sie ist schräg, schrill und schillernd. Und sie trifft in regelmäßigem Abstand für die Sehen-statt-Hören-Zuschauer auf Stars und Sternchen, Promis und Unikate: Rosana, die bekannte und beliebte Comedian. Und heute begibt sie sich auf eine besondere Mission. Sie geht au die Suche nach dem barrierefreien Bayern.

      Ein Gewinn? Auf jeden Fall. Zwei Beispiele: Im letzten Jahr haben Fahrverbote für Gehörlose in Freizeitparks für große Aufregung gesorgt. Anfang des Jahres kamen bei der Behindertenbeauftragten des Bundes die Verantwortlichen der Freizeitparks an einem Runden Tisch zusammen und haben über Lösungsansätze zugunsten gehörloser Besucher diskutiert. Die Bundesfachstelle nahm an diesem Runden Tisch teil. Ein weiteres Thema sind die Gebärdensprachdolmetscher-Einblendungen im Deutschen Bundestag. Die sind nicht optimal, da sie aus München oder sogar aus den USA nach Berlin kommen – und so nicht immer alles erfassen können, was im Sitzungssaal los ist. Die Bundesfachstelle Barrierefreiheit hat sich der Problematik angenommen und mögliche Lösungen aufgezeigt.

      Zielpublikum sind vor allem die etwa 300.000 gehörlosen, spätertaubten oder hochgradig schwerhörigen Zuschauerinnen und Zuschauern in der Bundesrepublik, die ein solches Programm benötigen, das ihren Kommunikationsbedürfnissen entspricht und ihnen optimale Verständlichkeit ermöglicht, aber auch alle anderen, die sich von den Themen und der ungewöhnlichen Machart angesprochen fühlen.

      In wöchentlich 30 Minuten bringt das vom BR produzierte und in allen Dritten Programmen ausgestrahlte Magazin Informationen aus allen gesellschaftlichen Bereichen, von Arbeitswelt, Familie, Freizeit, Sport über Kunst, Kultur, Bildung, Geschichte bis hin zu politischen, sozialen, rechtlichen und behindertenspezifischen Themen.

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