• 27.09.2020
      06:30 Uhr
      Sehen statt Hören Der Verein ist meine Heimat - auch heute noch? | SR Fernsehen
       

      Nicht erst seit der Corona-Pandemie leiden Vereine unter finanziellen Herausforderungen, Mitgliederschwund und Überalterung. Die Krise hat die Probleme weiter verstärkt. Gerade Gehörlosenvereine leiden darunter, dass gemeinsame Veranstaltungen und Begegnungen im Clubheim bis heute so gut wie unmöglich sind.
      Aber gilt dieser Satz: "Der Verein ist meine Heimat" heute noch? Gehört der Verein noch zum wesentlichen Bestandteil der Gehörlosenkultur? Diesen Fragen gehen "Sehen statt Hören"-Moderatorin Anke Klingemann und Ace Mahbaz anlässlich des Internationalen Tags der Gehörlosen am 27. September nach.

      Sonntag, 27.09.20
      06:30 - 07:00 Uhr (30 Min.)
      30 Min.

      Nicht erst seit der Corona-Pandemie leiden Vereine unter finanziellen Herausforderungen, Mitgliederschwund und Überalterung. Die Krise hat die Probleme weiter verstärkt. Gerade Gehörlosenvereine leiden darunter, dass gemeinsame Veranstaltungen und Begegnungen im Clubheim bis heute so gut wie unmöglich sind.
      Aber gilt dieser Satz: "Der Verein ist meine Heimat" heute noch? Gehört der Verein noch zum wesentlichen Bestandteil der Gehörlosenkultur? Diesen Fragen gehen "Sehen statt Hören"-Moderatorin Anke Klingemann und Ace Mahbaz anlässlich des Internationalen Tags der Gehörlosen am 27. September nach.

       

      Nicht erst seit der Corona-Pandemie leiden Vereine unter finanziellen Herausforderungen, Mitgliederschwund und Überalterung. Die Krise hat die Probleme weiter verstärkt. Gerade Gehörlosenvereine leiden darunter, dass gemeinsame Veranstaltungen und Begegnungen im Clubheim bis heute so gut wie unmöglich sind.
      Besonders für ältere Gehörlose löst "ihr Verein" eine heimatliche Verbundenheit und eine enge emotionale Bindung aus. Hier war und ist der Raum, in dem sie offen gebärden, sich mit Gleichgesinnten treffen und ungehindert kommunizieren konnten.
      Aber gilt dieser Satz: "Der Verein ist meine Heimat" heute noch? Die Deutsche Gebärdensprache ist anerkannt, es braucht keine festen Räume mehr, um sich zu treffen und miteinander zu plaudern. Vieles verlagert sich auch ins Digitale, in neue Räume und soziale Medien. Gehört der Verein noch zum wesentlichen Bestandteil der Gehörlosenkultur? Diesen Fragen gehen "Sehen statt Hören"-Moderatorin Anke Klingemann und Ace Mahbaz anlässlich des Internationalen Tags der Gehörlosen am 27. September nach.

      Willkommen bei "Sehen statt Hören" - der einzigen Sendereihe in der deutschen Fernsehlandschaft, die im Bild sichtbar macht, was man sonst nur im Ton hört! Nicht im "Off", sondern im "On" werden hier die Inhalte präsentiert - mit den visuellen Mitteln des Fernsehens, Gebärdensprache und offenen Untertiteln.
      Zielpublikum sind vor allem die etwa 300.000 gehörlosen, spätertaubten oder hochgradig schwerhörigen Zuschauerinnen und Zuschauern in der Bundesrepublik, die ein solches Programm benötigen, das ihren Kommunikationsbedürfnissen entspricht und ihnen optimale Verständlichkeit ermöglicht, aber auch alle anderen, die sich von den Themen und der ungewöhnlichen Machart angesprochen fühlen.
      In wöchentlich 30 Minuten bringt das vom BR produzierte und in allen Dritten Programmen ausgestrahlte Magazin Informationen aus allen gesellschaftlichen Bereichen, von Arbeitswelt, Familie, Freizeit, Sport über Kunst, Kultur, Bildung, Geschichte bis hin zu politischen, sozialen, rechtlichen und behindertenspezifischen Themen.

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      Sonntag, 27.09.20
      06:30 - 07:00 Uhr (30 Min.)
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