• 20.01.2018
      07:30 Uhr
      Sehen statt Hören "Annas Weg in die Inklusion" von Elke Marquardt | rbb Fernsehen
       

      Als Anna vor fünf Jahren gehörlos geboren wird, ist das für die hörenden Eltern zunächst ein Schock. Kathrin und Manuel Löffelholz entscheiden sich nach reiflicher Überlegung für Gebärdensprache und beginnen selbst mit ersten Sprachkursen.
      So wie Annas Eltern geht es vielen Eltern mit gehörlosen Kindern: Wie werden wir unserem Kind am besten gerecht? Was braucht es, um sein Potenzial zu entwickeln? Wie wird es in der Gesellschaft zurechtkommen? Es geht um Inklusion und die Frage, was nötig ist, damit sie gelingen kann.

      Samstag, 20.01.18
      07:30 - 08:00 Uhr (30 Min.)
      30 Min.

      Als Anna vor fünf Jahren gehörlos geboren wird, ist das für die hörenden Eltern zunächst ein Schock. Kathrin und Manuel Löffelholz entscheiden sich nach reiflicher Überlegung für Gebärdensprache und beginnen selbst mit ersten Sprachkursen.
      So wie Annas Eltern geht es vielen Eltern mit gehörlosen Kindern: Wie werden wir unserem Kind am besten gerecht? Was braucht es, um sein Potenzial zu entwickeln? Wie wird es in der Gesellschaft zurechtkommen? Es geht um Inklusion und die Frage, was nötig ist, damit sie gelingen kann.

       

      Als Anna vor fünf Jahren gehörlos geboren wird, ist das für die hörenden Eltern zunächst ein Schock. Kathrin und Manuel Löffelholz entscheiden sich nach reiflicher Überlegung für Gebärdensprache und beginnen selbst mit ersten Sprachkursen.
      So wie Annas Eltern geht es vielen Eltern mit gehörlosen Kindern: Wie werden wir unserem Kind am besten gerecht? Was braucht es, um sein Potenzial zu entwickeln? Wie wird es in der Gesellschaft zurechtkommen? Es geht um Inklusion und die Frage, was nötig ist, damit sie gelingen kann.
      Mit der Entscheidung für Gebärdensprache hat Familie Löffelholz Weichen gestellt. Im Frühförderzentrum der Herbert-Feuchte-Stiftung in Erfurt lernen sie andere betroffene Eltern kennen und organisieren für ihre Kinder gebärdensprachliche Förderung.
      Für Anna ist es wichtig, Kontakt zu anderen gehörlosen Kindern zu haben. Daher hat sie einen Kindergarten mit hörenden und zwei anderen gehörlosen Kindern besucht. Doch wie geht es danach in der Schule weiter? Es entsteht die Idee, mit den gehörlosen Kindern aus der Frühförderung eine Schule zu suchen, die bereit ist, eine Inklusionsklasse einzurichten. Dafür gründen die Eltern einen eigenen Verein Biling e. V. (Verein für bilinguale Förderung in Deutscher Gebärdensprache und Deutscher Lautsprache). Nach einem langen Weg und mehreren Absagen zeigt sich die Gemeinschaftsschule Am Roten Berg in Erfurt bereit, das inklusive Konzept zu realisieren.

      Willkommen bei "Sehen statt Hören" - der einzigen Sendereihe in der deutschen Fernsehlandschaft, die im Bild sichtbar macht, was man sonst nur im Ton hört! Nicht im "Off", sondern im "On" werden hier die Inhalte präsentiert - mit den visuellen Mitteln des Fernsehens, Gebärdensprache und offenen Untertiteln.
      Zielpublikum sind vor allem die etwa 300.000 gehörlosen, spätertaubten oder hochgradig schwerhörigen Zuschauerinnen und Zuschauern in der Bundesrepublik, die ein solches Programm benötigen, das ihren Kommunikationsbedürfnissen entspricht und ihnen optimale Verständlichkeit ermöglicht, aber auch alle anderen, die sich von den Themen und der ungewöhnlichen Machart angesprochen fühlen.

      In wöchentlich 30 Minuten bringt das vom BR produzierte und in allen Dritten Programmen ausgestrahlte Magazin Informationen aus allen gesellschaftlichen Bereichen, von Arbeitswelt, Familie, Freizeit, Sport über Kunst, Kultur, Bildung, Geschichte bis hin zu politischen, sozialen, rechtlichen und behindertenspezifischen Themen.

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