• 11.07.2020
      09:00 Uhr
      Sehen statt Hören Wochenmagazin für Hörgeschädigte | BR Fernsehen Mediathek
       

      Nach der sprachwissenschaftlichen Anerkennung war die gesellschaftliche und politische Anerkennung der DGS der nächste wichtige Schritt. Damals gab es heftigen Streit zwischen Befürwortern der DGS und Anhängern der LBG. Sehen statt Hören hat nicht nur immer wieder davon berichtet, sondern war auch ein Spiegel der damaligen Zeit: Am 18. April 1986 wurde im Deutschen Fernsehen erstmalig in DGS gebärdet. Ein Meilenstein.

      Heute
      09:00 - 09:30 Uhr (30 Min.)
      30 Min.

      Nach der sprachwissenschaftlichen Anerkennung war die gesellschaftliche und politische Anerkennung der DGS der nächste wichtige Schritt. Damals gab es heftigen Streit zwischen Befürwortern der DGS und Anhängern der LBG. Sehen statt Hören hat nicht nur immer wieder davon berichtet, sondern war auch ein Spiegel der damaligen Zeit: Am 18. April 1986 wurde im Deutschen Fernsehen erstmalig in DGS gebärdet. Ein Meilenstein.

       

      Nach der sprachwissenschaftlichen Anerkennung war die gesellschaftliche und politische Anerkennung der DGS der nächste wichtige Schritt. Damals gab es heftigen Streit zwischen Befürwortern der DGS und Anhängern der LBG. Sehen statt Hören hat nicht nur immer wieder davon berichtet, sondern war auch ein Spiegel der damaligen Zeit: Am 18. April 1986 wurde im Deutschen Fernsehen erstmalig in DGS gebärdet. Ein Meilenstein.

      Der vierten Teil der Sehen statt Hören-Reihe "Geschichte der Deutschen Gebärdensprache" zeigt außerdem eine Diskussionsrunde aus dem Jahr 1989 über die Frage, ob Gehörlose das Recht auf eine eigenständige Sprachgemeinschaft haben und ob die DGS als eigene Sprache offiziell anerkannt werden sollte.

      Willkommen bei "Sehen statt Hören" - der einzigen Sendereihe in der deutschen Fernsehlandschaft, die im Bild sichtbar macht, was man sonst nur im Ton hört! Nicht im "Off", sondern im "On" werden hier die Inhalte präsentiert - mit den visuellen Mitteln des Fernsehens, Gebärdensprache und offenen Untertiteln.
      Zielpublikum sind vor allem die etwa 300.000 gehörlosen, spätertaubten oder hochgradig schwerhörigen Zuschauerinnen und Zuschauern in der Bundesrepublik, die ein solches Programm benötigen, das ihren Kommunikationsbedürfnissen entspricht und ihnen optimale Verständlichkeit ermöglicht, aber auch alle anderen, die sich von den Themen und der ungewöhnlichen Machart angesprochen fühlen.
      In wöchentlich 30 Minuten bringt das vom BR produzierte und in allen Dritten Programmen ausgestrahlte Magazin Informationen aus allen gesellschaftlichen Bereichen, von Arbeitswelt, Familie, Freizeit, Sport über Kunst, Kultur, Bildung, Geschichte bis hin zu politischen, sozialen, rechtlichen und behindertenspezifischen Themen.

      Wird geladen...
      Wird geladen...

programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 11.07.2020