• 02.03.2021
      19:30 Uhr
      Nordmagazin NDR FS MV
       

      Themen:

      • Impfstrategie: Viele Termine in MV nicht genutzt?
      • Arbeitsmarkt: Auswirkungen der Pandemie
      • Finanzbericht: Landesrechnungshof beklagt Umgang mit Steuergeld
      • Wochenserie: 1 Jahr Corona und wir in MV
      • Versteigerung: Online Fleischrindbullen-Auktion
      • Präparatorenkunst: Ein Schwertfisch für die Ewigkeit

      Dienstag, 02.03.21
      19:30 - 20:00 Uhr (30 Min.)
      30 Min.

      Themen:

      • Impfstrategie: Viele Termine in MV nicht genutzt?
      • Arbeitsmarkt: Auswirkungen der Pandemie
      • Finanzbericht: Landesrechnungshof beklagt Umgang mit Steuergeld
      • Wochenserie: 1 Jahr Corona und wir in MV
      • Versteigerung: Online Fleischrindbullen-Auktion
      • Präparatorenkunst: Ein Schwertfisch für die Ewigkeit

       

      Stab und Besetzung

      Redaktionelle Leitung Sibrand Siegert

      Impfstrategie: Viele Termine in MV nicht genutzt?
      Die Impfungen gegen das Cororna-Virus laufen in Mecklenbrug-Vorpommern offenbar zunehmend schleppend. Zahlreiche Regionen melden freie Impftermine. Mehr als die Hälfte der Impfmöglichkeiten bleiben ungenutzt. Im Landkreis Nordwestmecklenburg waren gestern von 150 möglichen Impfterminen nur 26 gebucht. Im Landkreis Rostock von 150 nur 50. Das Krankenhaus Ludwigslust hätte gern 70 Impfungen verabreicht - 29 wurden es nur und in Schwerin wurden von 70 Terminen nur 40 genutzt.

      Arbeitsmarkt: Auswirkungen der Pandemie
      Die Corona-Pandemie macht sich weiterhin auch bei den Arbeitsmarktzahlen bemerkbar. Die Arbeitslosenquote in Mecklenburg-Vorpommern liegt jetzt bei 8,7 Prozent. Im Februar waren insgesamt 71.600 Männer und Frauen arbeitslos gemeldet, das sind 8900 mehr als vor einem Jahr. Im Februar haben sich allerdings nur etwa halb so viele Menschen neu arbeitslos gemeldet wie im Januar. Das liege vor allem daran, dass Hotels und Gaststätten ihr Personal halten wollten - mit Blick auf etwaige Lockerungen und das erhoffte Ostergeschäft. Im Februar haben mehr als 1000 Betriebe für 11.600 Beschäftigte Kurzarbeit angezeigt.

      Finanzbericht: Landesrechnungshof beklagt Umgang mit Steuergeld
      Der Landesrechnungshof beklagt in seinem neuesten Finanzbericht erneut einen sorglosen Umgang des Landes mit dem Geld des Steuerzahlers. Das Wirtschaftsministerium beispielsweis fördere Forschungsvorhaben von privaten Unternehmen oft viel zu leichtfertig. Kritisch sieht der Landesrechnungshof auch die Hilfen des Landes für die Ehrenamtsstiftung. Die Kosten für den laufenden Betrieb seien fast so hoch wie die direkten Leistungen an Vereine und Initiativen. Schlechte Noten gibt es für die Förderung des Landeskulturrats: Das Bildungsministerium habe Mitgliedern in den vergangenen Jahren Sitzungsgeld bezahlt, auch wenn die gar anwesen waren. In seinem Jahresbericht erneuert der Rechnungshof seine Kritik an der milliardenschweren Verschuldung wegen der Pandemie.

      Wochenserie: 1 Jahr Corona und wir in MV
      Das Thema Corona beschäftigt uns alle seit einem Jahr. Auch uns Medien verlangt die Pandemie Einiges ab. Wie haben die Medien agiert? Welche Auswirkungen hatte die Berichterstattung auf die Zuschauerinnen und Zuschauer, Hörerinnen und Hörer und die UserInnen?

      Versteigerung: Online Fleischrindbullen-Auktion
      Die Besten der Besten kommen heute unter den Hammer. Das hat es bei der Rinder-Allianz noch nicht gegeben: eine Online-Fleischrindbullen-Auktion. Normalerweise hätten Interessenten heute die Bullen in Karow bewundern und mitbieten können. Doch coronabedingt findet die Auktion erstmals online statt. Jedes einzelne Tier wird mithilfe kleiner Videos und Steckbriefen vorgestellt. Die rund 100 Fleischrindbullen stammen aus dem Zuchtgebiet der Rinderallianz - also aus Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt. Gebote können aus ganz Europa abgegeben werden. Die Veranstalter hoffen, dass die erste Onlineauktion technisch störungsfrei ablaufen wird.

      Präparatorenkunst: Ein Schwertfisch für die Ewigkeit
      Mitte Juli des vergangenen Jahre hat ein Fischer in der Wismarbucht einen Schwertfisch aus einer Aalreuse geborgen. Das 2,30 Meter lange Tier ist in der Ostsee extrem selten, normalerweise lebt diese Fischart im Atlantik. Als der Fischer ihn in seiner Reuse nahe dem Ufer in Wismar-Redentin fand, war der Schwertfisch schon tot. Experten des Stralsunder Meeresmuseums holten den Fisch ab, um einen Silikonkautschuk-Abguss zu machen. Wir erfahren, worauf der Präparator achten muss und warum solche Präparate so wichtig sind. Präsentiert wird der Schwertfischabdruck später im umgebauten Meeresmuseum und dann soll er sich nicht vom Original unterscheiden, dank Präparatorenkunst.

      30 Minuten regionale Information und Unterhaltung aus dem Land - für das Land.

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