• 27.01.2014
      05:10 Uhr
      "Princess of Jazz" Die Sängerin und Pianistin Aziza Mustafa-Zadeh | arte
       

      Zwischen Amerika, Europa und Orient: Wenn die Sängerin und Pianistin Aziza Mustafa-Zadeh die Bühne betritt, kann man sich auf Überraschungen gefasst machen. Die zarte, scheue Frau aus Baku, der am Kaspischen Meer gelegenen Hauptstadt Aserbaidschans, vereint an ihrem Flügel mit meisterhafter Souveränität verschiedene Stile und Genres und verdichtet sie zu einer grandiosen Jazzsynthese. Mit einer umwerfenden Perfektion und Präzision beherrscht sie die ganze musikalische Bandbreite von kraftvoll perlenden Klavierläufen, vertrackten Rhythmen bis hin zu ausgefallenen stimmlichen Improvisationen.

      Montag, 27.01.14
      05:10 - 05:55 Uhr (45 Min.)
      45 Min.
      Stereo

      Zwischen Amerika, Europa und Orient: Wenn die Sängerin und Pianistin Aziza Mustafa-Zadeh die Bühne betritt, kann man sich auf Überraschungen gefasst machen. Die zarte, scheue Frau aus Baku, der am Kaspischen Meer gelegenen Hauptstadt Aserbaidschans, vereint an ihrem Flügel mit meisterhafter Souveränität verschiedene Stile und Genres und verdichtet sie zu einer grandiosen Jazzsynthese. Mit einer umwerfenden Perfektion und Präzision beherrscht sie die ganze musikalische Bandbreite von kraftvoll perlenden Klavierläufen, vertrackten Rhythmen bis hin zu ausgefallenen stimmlichen Improvisationen.

       

      Stab und Besetzung

      Regie Alexander C. Stenzel

      Aziza Mustafa-Zadeh passt in keine Schublade: Ihre Musik sprengt alle Kategorien. Bach, Chopin und Giovanni Battista Pergolesi gehören zu ihren bevorzugten klassischen Komponisten. Doch ihr Vater Vagif, in seiner Heimat ein legendärer Star, hat ihr schon als Kind beigebracht, den aserbaidschanischen Mugam, eine orientalischen Vokalimprovisation, mit dem Jazz zu verbinden.

      Ihre außergewöhnliche Stimme hat Aziza von der aus Georgien stammenden Mutter geerbt. Zudem ist sie eine ausgezeichnete Pianistin. Bereits mit 17 gewann sie den Thelonious-Monk-Klavierwettbewerb in Washington. Seit Beginn der 90er Jahre lebt Aziza Mustafa-Zadeh vorwiegend in Deutschland. Für ihr zweites Album erhielt sie 1993 sowohl den Echo-Preis, als auch den Jazz-Award des Deutschen Phonoverbandes. Die Verwandlungskunst dieser Musikerin ist phänomenal: Mit ihrem virtuosen Klavierspiel, ihrem Scat-Gesang und ihren Kompositionen entwickelt sie einen mitreißenden Jazzgroove, der jeden in seinen Bann zieht.

      Regisseur Alexander C. Stenzel zeigt Aziza Mustafa-Zadeh an ihrem Wohnort in Mainz, begleitet sie in ihre Geburtsstadt Baku, und filmt sie bei einem Livekonzert. Bewusst gegensätzlich ausgewählte Musikstücke zeigen ihre enorme Vielseitigkeit. Die Künstlerin erzählt auch über ihre Kindheit, von ihrer Zerrissenheit zwischen den Kulturen und vom Einfluss ihres berühmten Vaters.

      Regisseur Alexander C. Stenzel zeigt Aziza Mustafa-Zadeh an ihrem Wohnort in Mainz, begleitet sie in ihre Geburtsstadt Baku, und filmt sie bei einem Livekonzert. Bewusst gegensätzlich ausgewählte Musikstücke zeigen ihre enorme Vielseitigkeit. Die Künstlerin erzählt auch über ihre Kindheit, von ihrer Zerrissenheit zwischen den Kulturen und vom Einfluss ihres berühmten Vaters.

      Wird geladen...
      Wird geladen...

programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 14.11.2018