• 17.04.2014
      03:45 Uhr
      Die Musik rettete sein Leben Der Komponist Rudolf Strassner | SR Fernsehen
       

      Der Saarbrücker Musiker Rudolf Strassner (Jahrgang 1927) ist erst 17 Jahre alt und FLAK-Helfer, als er Anfang 1945 in russische Gefangenschaft gerät. In der südrussischen Stadt Brjansk muss er im ersten Jahr harte und gefährliche Arbeit am Fluss Desna verrichten. Der heranwachsende Musiker wäre damals, wie viele seiner Mitgefangenen, vielleicht ums Leben gekommen, wenn er, wie geplant, in ein gefürchtetes Lager in Sibirien verlegt worden wäre. Doch ein Klavier rettete sein Leben. Strassner gründet ein Lagerorchester, komponiert, darf sogar Musikunterricht erteilen - und überlebt.

      Nacht von Mittwoch auf Donnerstag, 17.04.14
      03:45 - 04:15 Uhr (30 Min.)
      30 Min.
      Stereo

      Der Saarbrücker Musiker Rudolf Strassner (Jahrgang 1927) ist erst 17 Jahre alt und FLAK-Helfer, als er Anfang 1945 in russische Gefangenschaft gerät. In der südrussischen Stadt Brjansk muss er im ersten Jahr harte und gefährliche Arbeit am Fluss Desna verrichten. Der heranwachsende Musiker wäre damals, wie viele seiner Mitgefangenen, vielleicht ums Leben gekommen, wenn er, wie geplant, in ein gefürchtetes Lager in Sibirien verlegt worden wäre. Doch ein Klavier rettete sein Leben. Strassner gründet ein Lagerorchester, komponiert, darf sogar Musikunterricht erteilen - und überlebt.

       

      Der Saarbrücker Musiker Rudolf Strassner (Jahrgang 1927) ist erst 17 Jahre alt und FLAK-Helfer, als er Anfang 1945 in russische Gefangenschaft gerät. In der südrussischen Stadt Brjansk muss er im ersten Jahr harte und gefährliche Arbeit am Fluss Desna verrichten. Der heranwachsende Musiker wäre damals, wie viele seiner Mitgefangenen, vielleicht ums Leben gekommen, wenn er, wie geplant, in ein gefürchtetes Lager in Sibirien verlegt worden wäre. Doch ein Klavier rettete sein Leben. Strassner gründet ein Lagerorchester, komponiert, darf sogar Musikunterricht erteilen - und überlebt.

      Der Filmautor Sebastian Voltmer hat Rudolf Strassner in seinen letzten Lebensjahren bei den beschwerlichen Reisen in seine Vergangenheit begleitet. Denn je älter Strassner wurde, desto mehr wuchs in ihm der Wunsch, das Lager und vielleicht sogar eine Jugendliebe wiederzusehen. Und so dokumentierte Sebastian Voltmer mit der Kamera den langen Weg des über 80-jährigen ins über 2.300 Kilometer entfernte Brjansk, die mühselige Suche nach den Überresten ins Lager und bewegende Begegnungen mit Menschen, die seine Freundin Annuschka kannten: Eine junge musikalische Russin, die die Tochter des Lagerkommandanten war. Sogar das erste russische Fernsehen hilft mit, Annuschka zu suchen - wird ein Wiedersehen gelingen?

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