• 28.02.2021
      05:00 Uhr
      Twist Adieu Cinema? Wie verändert sich das Kino? | arte
       

      Wie sieht die Zukunft des Kinos aus? Werden die Menschen zurück in die großen Säle gehen, oder haben sie sich an die Verfügbarkeit von Filmen auf dem Sofa gewöhnt? Brauchen wir einen sozialen Raum, in dem wir gemeinsam auf eine Leinwand schauen? Bianca Hauda spricht mit denen, die mit Leidenschaft für den Erhalt des Kinos kämpfen und denen, die die Filmwelten der Zukunft planen.

      Sonntag, 28.02.21
      05:00 - 05:30 Uhr (30 Min.)
      30 Min.

      Wie sieht die Zukunft des Kinos aus? Werden die Menschen zurück in die großen Säle gehen, oder haben sie sich an die Verfügbarkeit von Filmen auf dem Sofa gewöhnt? Brauchen wir einen sozialen Raum, in dem wir gemeinsam auf eine Leinwand schauen? Bianca Hauda spricht mit denen, die mit Leidenschaft für den Erhalt des Kinos kämpfen und denen, die die Filmwelten der Zukunft planen.

       

      Normalerweise kommt in Berlin im Februar die Filmwelt zusammen. In diesem Jahr ist das anders. Bianca Hauda trifft auf einen ratlosen Festivaldirektor: "Ich fühle eine gewisse Nostalgie, nicht nur wegen der Berlinale, sondern für alle Festivals", sagt Carlo Chatrian und drückt die Stimmung in der Branche aus. Denn das Kino steckt in einer Krise. Nicht nur durch Schließungen und verschobene Premieren, sondern durch die digitale Konkurrenz. Wie sieht die Zukunft des Kinos aus, und wie geht die neue Generation von Filmemachern damit um, dass der Ort für Debatten fehlt?

      Vor einem Jahr bekam Sandra Wollner den Spezial-Preis der Berlinale-Jury für ihr Debüt. "The Trouble with Being Born" ist keine seichte Unterhaltung fürs Heimkino. Es ist ein harter, provokanter, berührender Film - mit Szenen, die schwer zu ertragen sind: "Geplant war, das im Kino zu zeigen, mit Publikum, mit dem man darüber diskutieren kann. In einem Raum, der kuratiert ist." Bisher konnte Sandra Wollner ihren Film kaum zeigen.

      Bianca Hauda spricht mit Menschen, die fürs Kino kämpfen, wie der Schauspieler Ulrich Matthes und der Leiter der Festspiele von Cannes Thierry Frémaux. Und sie taucht ein in virtuelle Welten, die völlig unabhängig von Ort und Schauspielern produziert werden. Wo Bilder nicht für die Leinwand, sondern fürs Handy und den Computer entstehen. Die großen Hollywood-Schlachten werden längst auf kleinen Bildschirmen ausgetragen. Vom Videokünstler Clemens von Wedemeyer will Bianca wissen, was es mit uns macht, wenn wir nur noch künstliche Welten sehen und wie dieses neue Kino uns verändert.

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