• 26.05.2021
      01:10 Uhr
      Dreimal Manon (1/3) Frankreich 2014 (Trois fois Manon) | arte
       

      Die Mädchen machen sich mit Feindseligkeiten untereinander das Leben schwer. Erst als die Französischlehrerin mit ihnen eine Marionetten-Aufführung vorbereitet, scheinen sie sich von ihren Kleinkriegen abhalten zu lassen. Doch ausgerechnet jetzt möchte der Direktor des Heims das Projekt aufgrund finanzieller Schwierigkeiten abbrechen ...

      Nacht von Dienstag auf Mittwoch, 26.05.21
      01:10 - 02:10 Uhr (60 Min.)
      60 Min.
      Stereo

      Die Mädchen machen sich mit Feindseligkeiten untereinander das Leben schwer. Erst als die Französischlehrerin mit ihnen eine Marionetten-Aufführung vorbereitet, scheinen sie sich von ihren Kleinkriegen abhalten zu lassen. Doch ausgerechnet jetzt möchte der Direktor des Heims das Projekt aufgrund finanzieller Schwierigkeiten abbrechen ...

       

      Manons Französischlehrerin, Madame Barthélémy, überrascht die Klasse mit einem neuen Projekt: Sie verlässt den vorgesehenen Stoffrahmen und plant eine Marionetten-Aufführung von "Orpheus in der Unterwelt". Das kaum Erhoffte geschieht: Die Mädchen finden trotz anfänglicher Skepsis bald Gefallen an der Idee. Bei den Proben für das Stück kommen sie sich näher und die Zankereien in der Gruppe hören allmählich auf. Auch zwischen Manon und Lola entwickelt sich eine gewisse Sympathie.

      Manon geht es zunehmend besser, sie hält ihre Mutter auf Distanz und löst ihre Konflikte nicht mehr mit Gewalt. Als der Direktor das Projekt aus Geldnot abbrechen möchte, versucht Madame Barthélémy vergebens ihn umzustimmen. Mit der Hilfe eines einflussreichen Freundes von Erzieher Lucas findet die Lehrerin jedoch eine Möglichkeit, das Projekt zu finanzieren. Die Aufführung ist ein voller Erfolg und die Mädchen sind, ohne es zugeben zu wollen, mächtig stolz auf ihre Leistung. Doch kurz darauf wird gegen Lola wegen Diebstahls Anzeige erstattet und sie verlässt das Heim. Als dann auch noch Lucas seine Stelle verliert, beschließt Manon alles zu riskieren: Gemeinsam mit zwei weiteren Mädchen plant sie die Flucht aus dem Heim.

      In seinem packenden Drama "Dreimal Manon" nimmt sich Jean-Xavier de Lestrade mit Drehbuchautor Antoine Lacomblez des Themas Jugendkriminalität auf originelle Weise an. Dabei verzichtet der erfolgreiche Dreiteiler darauf, vorschnelle Antworten zu geben. Regisseur Jean-Xavier de Lestrade ist bekannt für seine zahlreichen Dokumentarfilme, für die er wichtige Auszeichnungen erhielt: 2002 wurde er für seinen Dokumentarfilm "Ein Mörder nach Maß" (2001) mit dem Oscar ausgezeichnet, für "Une Australie blanche et pure" (1998) und das Drehbuch zu "La disparition" (2012) erhielt er jeweils den FIPA in Gold - ebenso für "Dreimal Manon". Auch führte er Regie bei "Malaterra" (2015), einer Krimi-Serie mit Schauspielerin Béatrice Dalle.

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      Nacht von Dienstag auf Mittwoch, 26.05.21
      01:10 - 02:10 Uhr (60 Min.)
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programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 14.06.2021