• 26.05.2021
      00:10 Uhr
      Dreimal Manon (1/3) Frankreich 2014 (Trois fois Manon) | arte
       

      Nachdem sie ihre Mutter mit einem Messer angegriffen hat, wird die junge Manon vom Gericht in ein Erziehungsheim eingewiesen. Es ist die letzte Chance für das schon öfter auffällig gewordene Mädchen, ohne Jugendstrafe und Knast davonzukommen. Doch die gewaltbereite Jugendliche legt sich mit den anderen Mädchen des Heims an und macht ihren Erziehern das Leben schwer.

      Nacht von Dienstag auf Mittwoch, 26.05.21
      00:10 - 01:10 Uhr (60 Min.)
      60 Min.
      Stereo

      Nachdem sie ihre Mutter mit einem Messer angegriffen hat, wird die junge Manon vom Gericht in ein Erziehungsheim eingewiesen. Es ist die letzte Chance für das schon öfter auffällig gewordene Mädchen, ohne Jugendstrafe und Knast davonzukommen. Doch die gewaltbereite Jugendliche legt sich mit den anderen Mädchen des Heims an und macht ihren Erziehern das Leben schwer.

       

      Autodiebstahl, Besitz von Cannabis, Schuleschwänzen: Die 15-jährige Manon legt seit geraumer Zeit ein renitentes bis kleinkriminelles Verhalten an den Tag. Als ihre Mutter sie eines Abends mit ihrem Benehmen konfrontiert, kommt es zu einem heftigen Streit und die Situation eskaliert: Manon geht mit einem Messer auf ihre Mutter los. Die Richterin möchte Manon noch eine letzte Chance geben und lässt sie in ein geschlossenes Erziehungsheim einweisen. Doch dort macht sich Manon mit ihrem aggressiven Verhalten schnell Feinde: Die anderen Mädchen provozieren sie und Manon hat sich nicht im Griff. Es kommt zu mehreren gewalttätigen Zwischenfällen.

      Besorgt verfolgen die Erzieher Lucas und Zohra Manons Wutausbrüche. Lucas ist der einzige Erzieher, zu dem sie langsam Vertrauen aufbaut. Als Lola und Bintou, zwei Mädchen, mit denen Manon schon öfter in heftige Streitereien geraten ist, Drogen unter Manons Bett schmuggeln, die Lucas bei einer Zimmerkontrolle entdeckt, droht Manon der Rauschmiss aus dem Heim und damit endgültig das Gefängnis.

      Ein packendes Drama, in dem sich Jean-Xavier de Lestrade mit Drehbuchautor Antoine Lacomblez des Themas Jugendkriminalität auf originelle Weise annimmt, indem er darauf verzichtet, vorschnelle Antworten zu geben. Regisseur Jean-Xavier de Lestrade ist bekannt für seine zahlreichen Dokumentarfilme, für die er wichtige Auszeichnungen erhielt: 2002 wurde er für seinen Dokumentarfilm "Ein Mörder nach Maß" mit dem Oscar ausgezeichnet, für "Une Australie blanche et pure" (1998) und "La disparition" (2012) erhielt er jeweils den FIPA in Gold - wie auch für "Dreimal Manon".

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      Nacht von Dienstag auf Mittwoch, 26.05.21
      00:10 - 01:10 Uhr (60 Min.)
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      Stereo

programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 20.06.2021