• 09.09.2019
      22:00 Uhr
      Die Zeit die bleibt Spielfilm Frankreich 2004 (Le temps qui reste) | arte
       

      Diagnose: Tumor, unheilbar, und das mit 30 Jahren. Romain ist Modefotograf und hat nur noch wenige Monate zu leben. „Die Zeit die bleibt“ zeigt den Abschiedsweg eines homosexuellen Fotografen, der beschließt, zu seinen Wurzeln zurückzukehren, um schlussendlich loszulassen. Eine intime und persönliche Studie über die Trauer und die letzten Momente des Lebens.

      Montag, 09.09.19
      22:00 - 23:15 Uhr (75 Min.)
      75 Min.
      Stereo HD-TV

      Diagnose: Tumor, unheilbar, und das mit 30 Jahren. Romain ist Modefotograf und hat nur noch wenige Monate zu leben. „Die Zeit die bleibt“ zeigt den Abschiedsweg eines homosexuellen Fotografen, der beschließt, zu seinen Wurzeln zurückzukehren, um schlussendlich loszulassen. Eine intime und persönliche Studie über die Trauer und die letzten Momente des Lebens.

       

      Krebs, unheilbar, und das mit 30 Jahren. Romain hat soeben erfahren, dass ihm nicht mehr viel Zeit bleibt und die Wahrscheinlichkeit einer Heilung gerade einmal bei fünf Prozent liegt. Was nun?

      Der erfolgreiche homosexuelle Modefotograf muss lernen, sich mit etwas Unfassbarem abzufinden - dem eigenen nahen Tod. Wie man mit solch einer Nachricht am besten umgeht, versucht Romain am eigenen Leib herauszufinden. Zuerst arbeitet er nicht mehr, zieht sich immer mehr zurück, isoliert sich. Doch ist die Einsamkeit wirklich der richtige Weg, wie man seine letzten Tage verbringen möchte?

      Romain beschließt, alle Orte seiner Kindheit zu besuchen, die er als glückliche Momente abgespeichert hat. Dabei lässt er sein Leben Revue passieren, macht Bekanntschaften und verhilft schlussendlich einem Paar auf dessen Wunsch zu einem Kind, das er als seinen rechtmäßigen Erben einsetzt.

      François Ozon greift in seinem Film entscheidende Entwicklungen des Menschen auf und zeichnet auf einfache, atmosphärisch intensive Art detailgetreue Charakterstudien. Nach „Unter dem Sand“ wird „Die Zeit die bleibt“ auch als zweiter Teil einer Trilogie über die Trauer angesehen. „Es ist kein Film über den Tod und er handelt nicht von der Furcht. Sondern von der Konfrontation eines jungen Menschen mit seinem eigenen Tod, die immer absurd bleiben muss. Denn diese Konfrontation, das zeigt der Film, ist eigentlich eine mit dem Leben, mit Beziehungen, mit der Welt, mit der kein Frieden möglich ist, sondern nur ein Waffenstillstand.“ (artechock.de)

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      Montag, 09.09.19
      22:00 - 23:15 Uhr (75 Min.)
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programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 17.10.2019