• 03.11.2020
      00:00 Uhr
      Kulturjournal Moderation: Julia Westlake | tagesschau24
       

      Themen:

      • Zu fett, zu mager, zu hässlich: Body Shaming in den Medien
      • Die Kultur vor dem Aus? - Prominente Kulturschaffende zum neuen Lockdown
      • "Museumsdetektive" in Mecklenburg-Vorpommern: Der große Kunstraub der Stasi
      • Jazz trifft Klassik: Nils Wülker und die NDR Radiophilharmonie

      Nacht von Montag auf Dienstag, 03.11.20
      00:00 - 00:30 Uhr (30 Min.)
      30 Min.
      VPS 23:35
      Stereo

      Themen:

      • Zu fett, zu mager, zu hässlich: Body Shaming in den Medien
      • Die Kultur vor dem Aus? - Prominente Kulturschaffende zum neuen Lockdown
      • "Museumsdetektive" in Mecklenburg-Vorpommern: Der große Kunstraub der Stasi
      • Jazz trifft Klassik: Nils Wülker und die NDR Radiophilharmonie

       

      Stab und Besetzung

      Redaktionelle Leitung Christoph Bungartz
      Moderation Julia Westlake
      Produktion Katja Theile
      • Zu fett, zu mager, zu hässlich: Body Shaming in den Medien

      "Wie kann sie sich mit Größe 40 in solch enger Hose vor die Kamera wagen?", "Was hat sie für schlimme Haare?", "Für solch ein Nase sollte er sich schämen!" - mit solchen Kommentaren werden Frauen und Männer konfrontiert, die vor Fernsehkameras stehen oder in Sozialen Medien wie Instagram unterwegs sind. Das nennt sich Body Shaming - das Diskriminierung, Beleidigung, Mobbing oder Demütigung von Menschen aufgrund ihres Aussehens. Denn das soll bitte perfekt sein, makellos, faltenfrei, fettfrei und cellulitefrei. Julia Westlake steht als Moderatorin schon seit Jahren selbst vor der Kamera und kennt den Druck, schlank sein zu müssen und jung auszusehen. Warum gibt es so wenige von der Norm abweichende Frauen und auch Männer vor den Fernsehkameras und in den sozialen Medien? Wer will solch genormte Gesichter und Körper? Wer steuert das? Was macht das mit den Menschen vor den Kameras? Und wie beeinflusst das wiederum das Körperbewusstsein der Zuschauerinnen und Zuschauer vor den Bildschirmen sowie das der Nutzerinnen und Nutzer der Sozialen Medien? Julia Westlake hat dafür einige Prominente getroffen und mit ihnen über Body Shaming gesprochen. Darunter Carolin Kebekus, Frauke Ludowig, der Entertainer Riccardo Simonetti und die Comedian Idil Baydar.

      • Die Kultur vor dem Aus? - Prominente Kulturschaffende zum neuen Lockdown

      Für viele Kulturschaffende ist der angekündigte neue Lockdown eine Katastrophe. Ab Montag müssen Theater, Konzerthäuser, Kinos, Museen wieder schließen, die Folgen für die Häuser, aber vor allem auch für freischaffende Künstlerinnen und Künstler sind verheerend. Viele protestieren nun gegen die neuen Maßnahmen, denn die strengen Hygiene-Konzepte sollen doch eigentlich sowieso verhindern, dass sich Menschen in Kino, Konzert oder Theater mit dem Corona-Virus anstecken. Musiker Till Brönner veröffentlichte bei Facebook ein Protestvideo, in dem er über die desolate Situation der Veranstaltungsbranche spricht, sein Post wurde massenhaft geteilt. Wie geht es weiter mit der Kultur? Was befürchten Künstlerinnen und Künstler? Das Kulturjournal spricht u.a. mit Till Brönner, Serdar Somuncu und Katja Riemann.

      • "Museumsdetektive" in Mecklenburg-Vorpommern: Der große Kunstraub der Stasi

      Sie ist bis heute eine der geheimnisvollsten Stasi-Operationen der 60er Jahre: die "Aktion Licht". Am 6. Januar 1962 verschaffte sich das Ministerium für Staatssicherheit Zugang zu Banken und Sparkassen der DDR. Über 100.000 Bankschließfächer und Tresore wurden teilweise gewaltsam geöffnet. Die Stasi war auf der Suche nach Kunst- und Kulturgütern. Die Bilanz des Raubzugs: Hunderte Gemälde, wertvolle Handschriften, Porzellan, Schmuck und Briefmarken wurden beschlagnahmt. Gesamtwert: Vier Millionen DM. Vieles wurde sofort in den Westen verkauft. Einiges ging an regionale Museen. Weil die Operation auch nach DDR-Gesetzen illegal war, vertuschte die Stasi die Aktion. In der über 100 Seiten langen Raubgut-Liste finden sich nur grobe Angaben - ganz selten ein genauer Bildtitel, nie ein Verweis, aus welchem Schließfach das Objekt gestohlen wurde. Eines der wenigen namentlich verzeichneten Bilder ist das Gemälde "Herzog Karl Ludwig Friedrich von Mecklenburg-Strelitz". Ein gleichnamiges Bild befindet sich heute im Depot des Schweriner Museums. Das Bild ist stark beschädigt und muss lange zusammengefaltet gelagert worden sein. Das Schweriner Museum hat es in der Lost-Art-Datenbank als mutmaßliches Raubgut verzeichnet. Stammt es aus dem Raubzug der Stasi? Auch auf Rügen suchte die Stasi intensiv nach Wert- und Kunstgegenständen. Die Akten der dortigen Stasi sind erhalten und konnten komplett gesichtet werden. In dieser neuen Folge unserer Reihe "Museumsdetektive" erzählen wir eine völlig unbekannte Geschichte.

      • Jazz trifft Klassik: Nils Wülker und die NDR Radiophilharmonie

      Nils Wülker ist einer der wichtigsten Jazz-Trompeter in Deutschland und immer offen für neue musikalische Wege

      . Er hat u.a. mit dem Rapper Marteria, mit Max Mutzke oder Ute Lemper zusammengearbeitet. Souverän verbindet er dabei ganz unterschiedliche Stile mit seinem eigenen Trompeten-Klang. Auf seiner neuen CD "Go" kombiniert Wülker Jazz mit Elektronik - und für ein Konzert auch noch mit Klassik: Die Stücke der CD wurden für Orchester neu arrangiert. In Hannover spielt Wülker gemeinsam mit der NDR Radiophilharmonie und Dirigent Patrick Hahn. Das Kulturjournal hat die Proben begleitet und zeigt Ausschnitte aus dem Konzert.

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      Nacht von Montag auf Dienstag, 03.11.20
      00:00 - 00:30 Uhr (30 Min.)
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      VPS 23:35
      Stereo

programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 04.12.2020