• 25.05.2021
      22:55 Uhr
      Polizeiruf 110: Der Kreuzworträtselfall Fernsehfilm DDR 1988 | MDR FERNSEHEN
       

      Eigentlich wollte der kleine Marko mit seinem Freund ins Kino gehen. Als er am Abend nicht nach Hause kommt und niemand ihn gesehen hat, alarmieren die Eltern die Polizei. Krankenhäuser werden befragt, eine Fahndung in die Wege geleitet, doch der Junge bleibt verschwunden. Man muss mit dem Schlimmsten rechnen. Nach einigen Tagen wird seine Leiche in einem Koffer gefunden. Die Untersuchungen ergeben, dass es sich um ein Sexualverbrechen handelt.

      Dem Fall liegt ein tatsächliches Verbrechen zugrunde.

      Dienstag, 25.05.21
      22:55 - 00:15 Uhr (80 Min.)
      80 Min.

      Eigentlich wollte der kleine Marko mit seinem Freund ins Kino gehen. Als er am Abend nicht nach Hause kommt und niemand ihn gesehen hat, alarmieren die Eltern die Polizei. Krankenhäuser werden befragt, eine Fahndung in die Wege geleitet, doch der Junge bleibt verschwunden. Man muss mit dem Schlimmsten rechnen. Nach einigen Tagen wird seine Leiche in einem Koffer gefunden. Die Untersuchungen ergeben, dass es sich um ein Sexualverbrechen handelt.

      Dem Fall liegt ein tatsächliches Verbrechen zugrunde.

       

      Stab und Besetzung

      Hauptmann Beck Günter Naumann
      Leutnant Grawe Andreas Schmidt-Schaller
      Major Jäger Werner Godemann
      Eberhard Aust Harry Merkel
      Hauptmann Fuchs Peter Borgelt
      Siegfried Herzog Günter Junghans
      Stefan Winkelmeyer Torsten Ranft
      Katrin Schröder Anette Gleichmann
      Simone Herzog Karin Düwel
      Staatsanwalt Wilfried Pucher
      Marko Herzog Rene Mittag
      Ivon Herzog Anja Rost
      Frau Winkelmeyer Annelore Fischer
      Herr Winkelmeyer Rudolf Ulrich
      Streckenläufer Ernst-Georg Schwill
      Regie Thomas Jacob
      Musik Arnold Fritzsch
      Kamera Wolfram Huth
      Horst Klewe
      Wolfram Huth
      Drehbuch Gabriele Gabriel

      Eigentlich wollte der kleine Marko mit seinem Freund ins Kino gehen. Als er am Abend nicht nach Hause kommt und niemand ihn gesehen hat, alarmieren die Eltern die Polizei. Krankenhäuser werden befragt, eine Fahndung in die Wege geleitet, doch der Junge bleibt verschwunden. Man muss mit dem Schlimmsten rechnen. Nach einigen Tagen wird seine Leiche in einem Koffer gefunden. Die Untersuchungen ergeben, dass es sich um ein Sexualverbrechen handelt.

      Dem Fall liegt ein tatsächliches Verbrechen zugrunde. Am 15. Januar 1981 war ein siebenjähriger Junge aus Halle-Neustadt bei einem Kinobesuch verschwunden. Zwei Wochen später findet ein Streckenläufer der Deutschen Reichsbahn an einem Bahndamm zwischen Halle und Leipzig einen Koffer mit der Leiche des Jungen. Der Koffer ist ausgestopft mit zerknülltem Zeitungspapier. Auf einigen der Zeitungsseiten befinden sich ausgefüllte Kreuzworträtsel. Wenige Buchstaben-Kombinationen, alles andere als eine heiße Spur.

      Da es aber keine weitere gibt, und die "Zentrale" vehement auf Erfolgsmeldungen drückt, bleibt den Ermittlern nichts anderes übrig, als dieser dürren Spur zu folgen. Sie versuchen herauszufinden, wer das Kreuzworträtsel ausgefüllt hat, in der Hoffnung, damit in die Nähe des Mörders zu kommen. Es beginnt eine Aktion, die beispiellos geblieben ist. Hunderte Polizisten und freiwillige Polizeihelfer gehen in Halle-Neustadt auf Klingeltour, um individuelle Schriftproben einzuholen. Ganze Schwärme von jungen Pionieren werden aufgeboten, um Abfallberge nach Altpapier zu durchforsten. 60 Tonnen Zeitungspapier sind das Ergebnis. Parallel werden die Kaderabteilungen sämtlicher Betriebe in Halle abgeklopft: 100.000 Schriftvergleiche. 30.000 Wohnungsanträge werden durchgearbeitet, ebenso 250.000 Anträge auf einen Ausweis und 90.000 ausgefüllte Telegrammformulare. Nicht zuletzt 40.000 Auto-Bestellscheine. Insgesamt wird die enorme Menge von 551.198 Schriftproben ausgewertet. Nach zehn Monaten, kaum jemand glaubt noch an den Erfolg, sind die Ermittler endlich am Ziel.

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