• 28.06.2021
      23:25 Uhr
      Polizeiruf 110: Denn sie wissen nicht, was sie tun Fernsehfilm Deutschland 2011 | MDR FERNSEHEN
       

      Ob das die richtige Entscheidung war, nach München als Hauptkommissar zu gehen, so denkt sich von Meuffels, als er am Kaffeeautomaten steht. Viele fiese, miese Fälle in dieser Stadt. Der gerade von ihm überführte Kindsvergewaltiger erschießt sich in seinem Büro. Quasi vor seinen Augen! Sein zweiter Fall und dann gleich so was.
      Ein Alptraum für einen Polizisten. Aber es kommt noch schlimmer für von Meuffels: Auf seinem Weg nach Hause bekommt er Wind von einer Bombendrohung. Keiner seiner Kollegen nimmt es zunächst ernst. Nur von Meuffels. Gott sei Dank!

      Ob das die richtige Entscheidung war, nach München als Hauptkommissar zu gehen, so denkt sich von Meuffels, als er am Kaffeeautomaten steht. Viele fiese, miese Fälle in dieser Stadt. Der gerade von ihm überführte Kindsvergewaltiger erschießt sich in seinem Büro. Quasi vor seinen Augen! Sein zweiter Fall und dann gleich so was.
      Ein Alptraum für einen Polizisten. Aber es kommt noch schlimmer für von Meuffels: Auf seinem Weg nach Hause bekommt er Wind von einer Bombendrohung. Keiner seiner Kollegen nimmt es zunächst ernst. Nur von Meuffels. Gott sei Dank!

       

      Stab und Besetzung

      Hanns von Meuffels Matthias Brandt
      Anna Burnhauser Anna Maria Sturm
      Mahmud Nasiri Sebastian Urzendowsky
      Silke Mayer Saskia Vester
      Max Unterkofer Sigi Zimmerschied
      Conrad Cassdorf Rainer Bock
      Lukas Broosig Markus Böker
      Regie Hans Steinbichler
      Musik Hans Wiedemann
      Kamera Bella Halben
      Drehbuch Christian Jeltsch

      Ob das die richtige Entscheidung war, nach München als Hauptkommissar zu gehen, so denkt sich von Meuffels, als er am Kaffeeautomaten steht. Viele fiese, miese Fälle in dieser Stadt. Der gerade von ihm überführte Kindsvergewaltiger erschießt sich in seinem Büro. Quasi vor seinen Augen! Sein zweiter Fall und dann gleich so was.

      Ein Alptraum für einen Polizisten. Aber es kommt noch schlimmer für von Meuffels: Auf seinem Weg nach Hause bekommt er Wind von einer Bombendrohung. Keiner seiner Kollegen nimmt es zunächst ernst. Nur von Meuffels. Gott sei Dank!

      Er überzeugt alle von der drohenden Gefahr. Schnell muss es jetzt gehen. Klug muss auf vielen Ebenen gehandelt werden. Faszinierend, wie nahtlos dann alles funktioniert, denkt von Meuffels. Auf jeden Fall war es die richtige Entscheidung, zur Polizei zu gehen.

      Fast wäre die Gefahr gebannt gewesen. Aber es kommt noch schlimmer für von Meuffels: Die Bombe explodiert trotzdem. Fast neben ihm! Im Tunnel vor dem Fußballstadion. Viele, viele Tote und Verletzte. Seine Assistentin Anna auch? Meuffels kommt wieder zu Bewusstsein. Neben ihm eine Hand, die hilfesuchend nach ihm greift.

      Meuffels, zum Glück nur leicht verletzt, bleibt und hilft dem verschütteten jungen Mann. Schnell wird klar, dass es eine zweite Bombe geben muss. Anna, wie durch ein Wunder völlig unversehrt, rast los, um die weitere Katastrophe zu verhindern. Während das gesamte Polizeisystem auf Hochtouren läuft, um herauszufinden, wo die zweite Bombe ist und ob es sich um einen Terroranschlag handelt oder nur um einen einzelnen verirrten Geist, bleibt Meuffels bei dem Opfer, das ihn nicht mehr los lässt.

      Der junge Mann wird sterben und Meuffels bleibt, um ihm das Geleit aus dem Leben zu geben. Das ist eine große menschliche Geste von ihm, denn am Schluss kommt alles noch schlimmer für von Meuffels.

      Der künstlerisch ausgezeichnete "Polizeiruf 110 - Denn sie wissen nicht, was sie tun" kann aus Gründen des Jugendschutzes erst ab 22 Uhr gesendet werden. Fernsehdirektor Prof. Gerhard Fuchs folgt damit der dringenden Empfehlung der Jugendschutzbeauftragten des BR, Dr. Sabine Mader. Diese hatte von einer Freigabe ab 12 Jahren abgeraten. Zur Begründung hatte Mader in ihrer Stellungnahme Ende Juni angeführt: "Der Anschlag des Selbstmordattentäters, die Tunnelszenen und die Szenen vor dem Tunnel sind für die jugendschutzrechtliche Bewertung die wesentlichen Szenen. Die Vielzahl der schrecklichen Bilder nach dem Selbstmordattentat im Tunnel und die durchgängig gehaltene Spannung, durch die Angst vor einem weiteren Attentat, sind für Kinder als problematisch anzusehen. Entspannende Momente finden kaum statt".

      Die Jugendschutzbeauftragte führt aus, dass bei einer Altersgruppe unter 14 Jahren das "Risiko einer nachhaltigen Angsterzeugung" bestehe.

      Diesen durchgreifenden Bedenken des Jugendschutzes hat sich auch Fernsehdirektor Fuchs angeschlossen und entschieden, vom regulären Sendetermin um 20.15 Uhr - hier Altersfreigabe ab 12 Jahren - abzuweichen.

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