• 22.11.2019
      14:00 Uhr
      Als meine Frau mein Chef wurde Spielfilm Deutschland 2013 | rbb Fernsehen
       

      Hanna, die gemeinsam mit ihrem Ehemann Martin bei einer Hamburger Werft beschäftigt ist, soll zur stellvertretenden Geschäftsführerin befördert werden. Begeistert nimmt sie den Job an. Doch ihr Vorgesetzter Bernd Möller strebt die Schließung der Werft an und benutzt Hanna für seine perfiden Pläne. Sie muss unpopuläre Entscheidungen durchsetzen, von denen auch Martins Arbeit betroffen ist. Es dauert nicht lange, bis ihr Privat- und Familienleben unter der beruflichen Belastung schweren Schaden nimmt. Nicht nur die Zukunft der Firma, auch die Ehe von Hanna und Martin steht auf dem Spiel.

      Freitag, 22.11.19
      14:00 - 15:30 Uhr (90 Min.)
      90 Min.

      Hanna, die gemeinsam mit ihrem Ehemann Martin bei einer Hamburger Werft beschäftigt ist, soll zur stellvertretenden Geschäftsführerin befördert werden. Begeistert nimmt sie den Job an. Doch ihr Vorgesetzter Bernd Möller strebt die Schließung der Werft an und benutzt Hanna für seine perfiden Pläne. Sie muss unpopuläre Entscheidungen durchsetzen, von denen auch Martins Arbeit betroffen ist. Es dauert nicht lange, bis ihr Privat- und Familienleben unter der beruflichen Belastung schweren Schaden nimmt. Nicht nur die Zukunft der Firma, auch die Ehe von Hanna und Martin steht auf dem Spiel.

       

      Stab und Besetzung

        Hanna Jens Marie-Lou Sellem
        Martin Jens Götz Schubert
        Willfried Jens Ulrich Pleitgen
        Paul Jens Louis Althaus
        Bernd Möller jr. Patrick Heyn
      Regie Matthias Steurer
      Musik Thomas Klemm
      Drehbuch Edda Leesch
      Kamera Helmut Pirnat
      Redaktion Karen Matthiesen

      Bei Familie Jens läuft alles wie geschmiert: Hanna und Martin sind geradezu übertrieben glücklich verheiratet, ihr Sohn Paul ist ein aufgeweckter, witziger Junge von elf Jahren. Auch beruflich steht es bestens, beide sind in leitender Funktion in einer Hamburger Werft beschäftigt, Hanna im Qualitätsmanagement, Martin in der Entwicklungsabteilung. Alles ist gut, so wie es ist.

      Und dann wird es noch besser, denn völlig überraschend wird Hanna von Juniorchef Bernd Möller zur zweiten Geschäftsführerin befördert. Eine Anerkennung, mit der Hanna nicht im Traum gerechnet hätte. Auch Martin ist überglücklich, sieht er doch nun die nötigen Gelder für die Entwicklung seines Herzblutprojektes, einer revolutionären Brennstoffzelle, mit Hannas Unterstützung in greifbare Nähe gerückt.

      Doch ist nicht alles Gold, was glänzt. Was Hanna nicht wusste, die Traditionswerft steht vor dem Bankrott. Hanna muss einen harten Sparkurs fahren, dem auch Martins Projekt zum Opfer fällt. Von Juniorchef Möller zur Verschwiegenheit verpflichtet, kann Hanna ihren wütenden, enttäuschten Mann nicht ins Vertrauen ziehen. So hängen nun über der einstigen Bilderbuchfamilie dicke Sturmwolken, die durch Martins verwitweten, eigensinnigen Vater Willfried, der vorübergehend bei ihnen eingezogen ist, noch dunkler werden. Für Willfried ist allein die Tatsache, dass nicht Martin, sondern Hanna Chef geworden ist, ein Ding der Unmöglichkeit; dass sie seinen Sohn nun auch noch - anscheinend - bewusst sabotiert, ein weiteres Zeichen für den vollkommen verkehrten Lauf der modernen Welt. Wo soll das alles noch enden? Zunächst einmal in einer veritablen Ehekrise des einstigen Traumpaares. Während Martin Zuspruch bei einer jungen Kollegin sucht, reibt sich Hanna in ihrem Kampf um die Werft auf und kommt langsam dahinter, dass jemand mit falschen Karten spielt, um sich an dem Ruin der Werft zu bereichern. Doch für einen Versuch, sowohl die Werft als auch ihre Ehe zu retten, scheint es zu spät.

      Solche Frauen braucht das mittlere Management: Marie-Lou Sellem macht als liebende Ehegattin, verantwortungsvolle Mutter und durchgreifende Geschäftsführerin eine absolut überzeugende Figur - auch wenn ihr die anstrengende Dreifach-Belastung bald über den Kopf zu wachsen droht. Mit Humor, kluger Beobachtungsgabe und Hintersinn widmet sich die Komödie dem Rollenbild von Geschlechtern und Generationen. Für Götz Schubert als (nicht immer) verständnisvollen Ehemann und Ulrich Pleitgen, der hier eine Extravorstellung als griesgrämiger Opa mit konservativen Ansichten gibt, eine Herausforderung - für das Publikum ein großes Vergnügen.

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      Freitag, 22.11.19
      14:00 - 15:30 Uhr (90 Min.)
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