• 16.11.2019
      10:30 Uhr
      Besser spät als nie Fernsehfilm Deutschland 2015 - ARD-Themenwoche „Zukunft Bildung“ | rbb Fernsehen
       

      Catrin will es noch einmal wissen: Mit über 40 wagt sie den Sprung zurück an die Marburger Uni. Die verheiratete Mutter möchte ihr Medizinstudium zu Ende bringen, das sie vor vielen Jahren wegen ihrer Schwangerschaft abgebrochen hat. Die Kommilitonen auf dem Campus sind locker im Alter ihrer Kinder. Ihr Ehemann Frank fühlt sich in Berlin sitzen gelassen. Und nach einem heftigen Flirt mit einem attraktiven Studenten steckt ihre Ehe endgültig in der Krise. Trotzdem ist Catrin fest entschlossen, ihren Traum zu verwirklichen. Besser spät als nie.

      Samstag, 16.11.19
      10:30 - 12:00 Uhr (90 Min.)
      90 Min.

      Catrin will es noch einmal wissen: Mit über 40 wagt sie den Sprung zurück an die Marburger Uni. Die verheiratete Mutter möchte ihr Medizinstudium zu Ende bringen, das sie vor vielen Jahren wegen ihrer Schwangerschaft abgebrochen hat. Die Kommilitonen auf dem Campus sind locker im Alter ihrer Kinder. Ihr Ehemann Frank fühlt sich in Berlin sitzen gelassen. Und nach einem heftigen Flirt mit einem attraktiven Studenten steckt ihre Ehe endgültig in der Krise. Trotzdem ist Catrin fest entschlossen, ihren Traum zu verwirklichen. Besser spät als nie.

       

      Stab und Besetzung

      Catrin Hofmann Nele Mueller-Stöfen
      Frank Hofmann Jochen Horst
      Annika Hofmann Helen Woigk
      Philipp Hofmann Paul Falk
      Niklas von Knyphausen Patrick Heyn
      Verena Nicole Marischka
      Jens Peter Benedict
      Tim Daniel Fritz
      Ben Björn Meyer
      Regie Christoph Schnee
      Musik Dieter Schleip
      Kamera Diethard Prengel
      Drehbuch Stefan Kuhlmann

      Wacklige Bilder eines alten Super-8-Films: Die junge Catrin und ihr Mann Frank planschen ausgelassen im Baggersee. Das war 1989. Eine Momentaufnahme des Glücks, beide blicken voller Zuversicht nach vorne. Seine Karriere und ihr Medizinstudium, all dies werden sie als Paar gemeinsam stemmen, trotz ihrer Schwangerschaft.

      25 Jahre später muss resümiert werden, dass sich die Dinge anders entwickelt haben: Während Frank in Berlin als Manager Karriere machte, dabei aber immer weniger Zeit für die Familie hat, ist ihre Tochter Annika erwachsen geworden. Sie plant heimlich ihre Bewerbung an der Kunsthochschule. Momentan studiert sie eher lustlos Medizin, vielleicht auch nur auf Wunsch der Mutter, die aufgrund ihrer Schwangerschaft damals ihr eigenes Studium abbrach.

      Catrin verbringt derweil ihre Tage mit Joggen, nebenbei wirft sie sehnsüchtige Blicke in den Anatomie-Atlas ihrer Tochter. Die Umstände wollen es, dass sie Annika zu Semesterbeginn nach Marburg begleitet, wo auch sie einst drei Semester eingeschrieben war. Plötzlich ist alles von damals wieder in ihr. Die Vertrautheit des Campus und die Erinnerung an den ehrwürdigen Hörsaal scheinen ihr, als ob sie nie weg gewesen sei. Catrin fällt einen Entschluss, der längstens in ihr reifte. Sie wird ihr Medizinstudium fortzusetzen, auch wenn das leider nur in Marburg möglich ist. Eine Wochenendbeziehung nimmt sie wohl oder übel dafür in Kauf. Catrin ist überzeugt, dass sie nach all den Jahren des Zurückstellens ihrer Bedürfnisse, ein Recht darauf hat, diesen nunmehr nachzugehen.

      Frank fühlt sich bei ihrer Entscheidung glatt übergangen. Er missversteht ihren Aufbruch als Kampfansage und schaltet auf stur. Auch Annika ist nicht begeistert, dass sie die eigene Mama tagtäglich als Zimmernachbarin in ihrer Studenten-WG antrifft. Trotz Widerständen und einem beinahe ausbrechenden Rosenkrieg steht die spät berufene Medizinerin zu ihrer Entscheidung. Dabei lernt sie nicht nur ihre Tochter von einer ganz neuen Seite kennen. Auch Frank beginnt zu verstehen, dass ihre Ehe nie zur Disposition stand und welche Bereicherung die Pläne seiner Frau für ihre Ehe bedeuten.

      Das rbb Fernsehen sendet den Film „Besser spät als nie“ im Rahmen der ARD-Themenwoche „Zukunft Bildung“.

      ARD-Themenwoche: Zukunft Bildung
      Wer gebildet ist, lebt länger. Von welchen Faktoren hängt das ab, und wie kann man unabhängig von Herkunft und Alter mit Bildung sein Leben verändern? Das sind Fragen, die in der ARD-Themenwoche „Zukunft Bildung“ vom 9. bis 16. November 2019 beantwortet werden. Das Erste, die Fernseh- und Radioprogramme der ARD und die Online-Angebote der Senderfamilie stellen in zahlreichen Sendungen und Beiträgen vor, wie Bildung gelingen kann und welche Chancen sie bietet. Federführer der 14. ARD-Themenwoche ist der Westdeutsche Rundfunk (WDR).

      WDR-Intendant Tom Buhrow: „Lernen bringt uns nicht nur weiter, es macht auch Spaß und bereichert uns. Die ARD-Themenwoche wird sich der „Zukunft Bildung“ in Radio, Fernsehen und im Digitalen nähern. Wir wollen Menschen vorstellen, die ihr Leben dank Bildung positiv verändert haben. Und wir wollen Menschen wertschätzen, die anderen Begeisterung und Freude am Lernen vermitteln.“

      Geplant sind Beiträge in allen Genres - von bundesweit bis regional, von dokumentarisch bis fiktional, von informativ und investigativ bis unterhaltsam. Das Erste, die Fernseh- und Radioprogramme der ARD und die Online-Angebote der Senderfamilie widmen sich vor allem diesen Themen: Bildungsalltag, Diversität, Digitalisierung, politische Blockaden und Bildung im Vergleich.

      Pünktlich zur Themenwoche startet die ARD im Netz ein neues, innovatives Bildungsangebot: Mit dem „App-Maker“ machen Erwachsene mühelos erste Schritte im Programmieren. Für Kinder gibt es bereits das Angebot „Programmieren mit der Maus“. Die neue Plattform „Schule digital“ bündelt erstmals die zahlreichen Bildungsangebote der ARD. In der Themenwoche ist auch das Publikum gefragt: Bei der Aktion #dankdir können alle „Einfach mal Danke sagen“ und ihren Wegbegleiter*innen und Förderern Wertschätzung entgegenbringen.

      Alle Informationen zur ARD-Themenwoche „Zukunft Bildung“ werden online unter themenwoche.ARD.de gebündelt. Ab November bieten dort viele aktuelle Beiträge einen breiten Zugang zu den digitalen Angeboten der Themenwoche rund um Bildungsalltag, Diversität oder Digitalisierung.

      Alle Landesrundfunkanstalten der ARD rufen ihre Nutzer*innen dazu auf, sich über die sozialen Netzwerke an der Diskussion rund um das Thema Bildung zu beteiligen. Unter den Hashtags #ZukunftBildung und #ARDThemenwoche können sie sich austauschen. Zudem bietet der Twitterkanal @ARDThemenwoche Informationen rund um die ARD-Themenwoche 2019. Das Teletext-Angebot des Ersten unterstützt die Themenwoche mit einem Informationspaket ab Videotextseite 800.

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