• 19.02.2019
      01:40 Uhr
      Alles was recht ist - Väter, Töchter, Söhne Fernsehfilm Deutschland 2011 | hr-fernsehen
       

      Zwei Väter kämpfen um ein Kind: Franz Bergen, Leiter eines Kirchenchors, will das Umgangsrecht mit dem kleinen Sohn des Kneipiers René Dörfler erstreiten. Zunächst räumt Richterin Lena Kalbach der Klage keine Chancen ein - bis sich herausstellt, dass Bergen als Samenspender der leibliche Vater des Kindes ist. Ein heikler Fall, für den Lena mit viel Fingerspitzengefühl eine Lösung finden muss. Aber auch persönlich ist sie vom Thema Vaterschaft betroffen: Ihre erwachsene Tochter Nike will endlich wissen, wer ihr Vater ist.

      • In "Alles was recht ist - Väter, Töchter, Söhne" spielt Michaela May erneut die kluge Richterin Lena ...

      Nacht von Montag auf Dienstag, 19.02.19
      01:40 - 03:10 Uhr (90 Min.)
      90 Min.

      Zwei Väter kämpfen um ein Kind: Franz Bergen, Leiter eines Kirchenchors, will das Umgangsrecht mit dem kleinen Sohn des Kneipiers René Dörfler erstreiten. Zunächst räumt Richterin Lena Kalbach der Klage keine Chancen ein - bis sich herausstellt, dass Bergen als Samenspender der leibliche Vater des Kindes ist. Ein heikler Fall, für den Lena mit viel Fingerspitzengefühl eine Lösung finden muss. Aber auch persönlich ist sie vom Thema Vaterschaft betroffen: Ihre erwachsene Tochter Nike will endlich wissen, wer ihr Vater ist.

      • In "Alles was recht ist - Väter, Töchter, Söhne" spielt Michaela May erneut die kluge Richterin Lena ...

       

      Stab und Besetzung

      Dr. Lena Kalbach Michaela May
      Friedrich Gross Götz Schubert
      Dr. Nike Reichert Anna Schudt
      Johannes Reichert Oliver Breite
      Dr. Kästle Helmfried von Lüttichau
      Karin Dörfler Sonsee Neu
      René Dörfler Aleksandar Jovanovic
      Moritz Dörfler Orlando Lenzen
      Amelie Bergen Deborah Kaufmann
      Franz Bergen Max Herbrechter
      Klara Reichert Anna Hausburg
      Emanuel Reichert Maurice Engst
      Dr. Plagge Matthias Scheuring
      Domvikar Grossmann Karl Kranzkowski
      Dr. Hansjohann Schrunz Hans-Martin Stier
      Eva-Maria Gross Susanne Marie Kubelka
      Regie Christoph Schrewe
      Musik Ulrich Reuter
      Kamera Fritz Seemann
      Buch Khyana el Bitar

      Auch vor Gericht gibt es Fälle, die sich nicht einfach nach den Buchstaben des Gesetzes beurteilen lassen. Diese Erfahrung muss einmal mehr die freigeistige Richterin Lena Kalbach (Michaela May) machen, als ein scheinbarer Routinefall sich in eine äußerst delikate Sorgerechtsfrage verwandelt: Nachdem der Kneipier René Dörfler (Aleksandar Jovanovic) den Kirchenchor-Leiter Franz Bergen (Max Herbrechter) attackiert hat, weil dieser seinen Sohn Moritz (Orlando Lenzen) in Ruhe lassen soll, sieht Bergen zwar von einer Klage wegen Körperverletzung ab - dafür zieht er aber wenig später vor Gericht, um das Umgangsrecht mit dem Jungen zu erstreiten.

      Weder sein Anwalt, der frisch aus Frankfurt zugezogene Topjurist Friedrich Gross (Götz Schubert), noch Lena rechnen Bergen große Erfolgschancen aus. Bis dieser sich als einstiger Samenspender und damit als leiblicher Vater von Moritz zu erkennen gibt. Da der stolze Dörfler sich dennoch weigert, Bergen den Umgang mit Moritz zu gestatten, steht Lena vor der heiklen Aufgabe, eine Lösung zu finden, die allen Seiten und vor allem dem kleinen Moritz gerecht wird.

      Aber auch in ihrer eigenen Familie wird Lena auf verschiedenen Eben mit Vaterschaftsfragen konfrontiert. Da ist zum einen ihre Tochter, die resolute Staatsanwältin Nike (Anna Schudt), die ihren leiblichen Vater nie kennengelernt hat und nun alles daransetzt, diesen zu finden - auch gegen den Willen ihrer Mutter. Zum anderen sind da Lenas Enkelkinder Klara (Anna Hausburg) und Emanuel (Maurice Engst), die befürchten, ihren Papa (Oliver Breite) zu verlieren, nachdem Nike ihn wegen eines Seitensprungs vor die Tür gesetzt hat.

      Und als wäre das alles nicht Aufregung genug, muss Lena sich auch noch mit ihrem Vorgesetzten Dr. Kästle (Helmfried von Lüttichau) herumärgern, der die unangepasste Richterin am liebsten ins ferne Den Haag abschieben würde. Umso wichtiger ist es, dass Lena ihm keine Angriffsfläche bietet und ihre Neutralität wahrt - was nicht ganz einfach ist, denn zwischen ihr und Rechtsanwalt Gross bahnt sich eine heimliche Romanze an.

      Gerechtigkeit hat nicht immer etwas mit Gesetzen zu tun - frei nach diesem Motto verfährt die Richterin Lena Kalbach in dem Familienfilm "Alles was recht ist - Väter, Töchter, Söhne". Mit Charme, Einfühlungsvermögen und Vertrauen in ihren gesunden Menschenverstand löst die resolute Juristin diesmal eine Reihe heikler Fälle, sowohl im Gerichtssaal als auch in ihrer Familie. Dabei beweist sie einmal mehr nicht nur Menschenkenntnis, sondern mit einem Urteil im Stil von Brechts "kaukasischem Kreidekreis" auch große Weisheit. Neben Michaela May in der Hauptrolle gehören Anna Schudt, Oliver Breite und Götz Schubert zum Ensemble des Films.

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      Nacht von Montag auf Dienstag, 19.02.19
      01:40 - 03:10 Uhr (90 Min.)
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programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 21.02.2019