• 29.11.2020
      08:35 Uhr
      Heidi Spielfilm Großbritannien 2005 | BR Fernsehen
       

      Das Waisenkind Heidi wird von ihrer Tante zu ihrem Großvater, dem eigenbrötlerischen Alm-Öhi, in die Schweizer Alpen abgeschoben. Langsam finden die beiden zueinander und auch der Ziegenhirte Peter wird ihr treuer Freund. Doch dann bringt sie die Tante nach Frankfurt in ein vornehmes Haus, wo sie der gelähmten Klara Gesellschaft leisten soll. Das tut Heidi auch brav, aber sie wird krank vor Heimweh nach den geliebten Bergen und ihrem Großvater.

      Heute
      08:35 - 10:15 Uhr (100 Min.)
      100 Min.

      Das Waisenkind Heidi wird von ihrer Tante zu ihrem Großvater, dem eigenbrötlerischen Alm-Öhi, in die Schweizer Alpen abgeschoben. Langsam finden die beiden zueinander und auch der Ziegenhirte Peter wird ihr treuer Freund. Doch dann bringt sie die Tante nach Frankfurt in ein vornehmes Haus, wo sie der gelähmten Klara Gesellschaft leisten soll. Das tut Heidi auch brav, aber sie wird krank vor Heimweh nach den geliebten Bergen und ihrem Großvater.

       

      Die achtjährige Waise Heidi (Emma Bolger) wird von ihrer Tante Dete (Pauline McLynn) zu ihrem eigenwilligen Großvater (Max von Sydow), der schon lange allein und abgeschieden auf einer Alm in den Schweizer Bergen lebt, gebracht. Der Großvater, von Dete überrumpelt, ist gar nicht erfreut. Doch die quirlige, aufgeweckte Heidi gewinnt schnell die Zuneigung des störrischen und barschen alten Mannes. Es gefällt ihr in den Bergen, zumal sie im Ziegenhirten Peter (Sam Friend) einen treuen Freund findet.

      Doch das unbeschwerte, einfache Leben endet jäh. Dete taucht unerwartet auf und nimmt Heidi gegen ihren Willen mit nach Frankfurt, wo sie im Haus des wohlhabenden Witwers Sesemann (Robert Bathurst), dessen 11jähriger Tochter Klara (Jessica Claridge), die an den Rollstuhl gefesselt ist, Gesellschaft leisten soll. Zwar schließen die beiden Mädchen schnell Freundschaft, doch die verbitterte Haushälterin Fräulein Rottenmeier (Geraldine Chaplin) macht Heidi das Leben schwer. Obwohl Klaras Großmutter (Diana Rigg) ihr liebevoll das Lesen beibringt und der Hausdiener (Del Synnott) ihre Kätzchen für sie versteckt, wird Heidi vor Heimweh nach den Bergen krank, sie schlafwandelt, hat Alpträume und kann nichts mehr essen.

      Schließlich darf sie in ihre Heimat und in die Obhut ihres Großvaters zurückkehren. Der ist sogar bereit, mit ihr im Winter ins Dorf zu ziehen, damit sie in die Schule gehen kann.
      Und eines Tages kommt Klara zu Besuch, um ein paar Wochen in den Bergen zu bleiben. Das allerdings weckt die Eifersucht von Peter, der Klaras Rollstuhl mit einem Tritt die Schlucht hinabstürzen lässt. Heidi versucht ihn noch aufzuhalten und stürzt dabei selbst fast ab. Doch das Drama hat auch etwas Gutes - Klara gelingt es, ohne Rollstuhl ein paar Schritte zu gehen. 1880 veröffentlichte Johanna Spyri mit "Heidis Lehr- und Wanderjahre" die Geschichte eines kleinen Mädchens aus den Schweizer Bergen. Es wurde zum Kinderbuchklassiker - und zigmal verfilmt. Diese sehr unterhaltsame Neuverfilmung inszenierte der Brite Paul Marcus 2005 vor beeindruckender Bergkulisse mit einer großartigen Besetzung. Max von Sydow, einem der international profiliertesten Charakterdarsteller des internationalen Kinos, scheint die Rolle des Großvaters wie auf den Leib geschneidert. Heidi wird von Emma Bolger mit viel Sensibilität gespielt, Geraldine Chaplin als Fräulein Rottenmeier gelingt eine genaue Charakterstudie einer verhärmten, einsamen Frau.

      1880 veröffentlichte Johanna Spyri mit "Heidis Lehr- und Wanderjahre" die Geschichte eines kleinen Mädchens aus den Schweizer Bergen. Es wurde zum Kinderbuchklassiker - und zigmal Mal verfilmt. Diese sehr unterhaltsame Neuverfilmung inszenierte der Brite Paul Marcus 2005 vor beeindruckender Bergkulisse mit einer großartigen Besetzung. Max von Sydow, einem der international profiliertesten Charakterdarsteller des internationalen Kinos, scheint die Rolle des Großvaters wie auf den Leib geschneidert. Heidi wird von Emma Bolger mit viel Sensibilität gespielt, Geraldine Chaplin als Fräulein Rottenmeier gelingt eine genaue Charakterstudie einer verhärmten einsamen Frau.

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