• 01.07.2021
      05:00 Uhr
      Plusminus Das Wirtschaftsmagazin | Das Erste
       

      Themen:

      • Für immer zu: Das leise Sterben der Geschäfte
      • Schulden für das Klima: Wie grün sind grüne Anleihen?
      • Wirecard-Skandal: Die Fehlleistungen der Wirtschaftsprüfer

      Donnerstag, 01.07.21
      05:00 - 05:30 Uhr (30 Min.)
      30 Min.

      Themen:

      • Für immer zu: Das leise Sterben der Geschäfte
      • Schulden für das Klima: Wie grün sind grüne Anleihen?
      • Wirecard-Skandal: Die Fehlleistungen der Wirtschaftsprüfer

       

      Stab und Besetzung

      Moderation Sandra Rieß
      • Für immer zu: Das leise Sterben der Geschäfte

      Ob Schuhladen, Szene-Kneipe oder Modeladen: Überall in Deutschland prägen geschlossene Geschäfte das Bild der Innenstädte. Der Hauptgrund: die Corona-Krise. Viele Unternehmen haben den mehrfachen Lockdown nicht überlebt. Doch laut den Zahlen des Statistischen Bundesamtes geht die Zahl der Unternehmensinsolvenzen zurzeit sogar zurück. Die Politik jubelt und lobt ihre Corona-Maßnahmen. Doch viele Ladenbesitzer und Gastronomen melden keine Insolvenz an, sondern sperren ihr Geschäft einfach zu. Und solche Geschäftsaufgaben gib es reichlich. Tausende Arbeitsplätze fallen weg, in den Innenstädten stehen viele Geschäfte leer. Jetzt schlagen Experten Alarm: Ein Ende der Geschäftsschließungen ist nicht in Sicht. "Plusminus" über das leise Sterben in den Innenstädten.

      • Schulden für das Klima: Wie grün sind grüne Anleihen?

      Geld leihen für Windräder oder die Förderung von Elektromobilität - die Möglichkeit, eine Kapitalbeschaffung an grüne Projekte zu knüpfen, hat weltweit rasant zugelegt. Immer mehr Staaten, Städte und Unternehmen geben grüne Anleihen aus ? sogenannte Green Bonds. Der Markt boomt und hat sich binnen zehn Jahren mehr als verhundertfacht. Die Einhaltung von Regeln für solche Anleihen ist freiwillig, die EU arbeitet fieberhaft an Standards. Doch spart die grüne Verschuldung wirklich zusätzlich CO2, werden klimafreundliche Euros locker gemacht oder handelt es sich eher um eine ganz normale Verschuldung, die sich in einen nachhaltigen Mantel kleidet? "Plusminus" hat Beispiele unter die Lupe genommen.

      • Wirecard-Skandal: Die Fehlleistungen der Wirtschaftsprüfer

      24 Milliarden Euro Börsenwert vernichtet - die Pleite der Skandalfirma Wirecard traf viele Geldanleger schwer. Tausende fordern jetzt Schadenersatz vom Wirtschaftsprüfer EY. Denn der hatte die Wirecard-Bilanzen geprüft ? und jahrelang uneingeschränkt testiert. Dass die Geschäfte mit sogenannten Drittpartnern wohl nie existierten und Wirecard Luftbuchungen vornahm, haben die Prüfer nicht bemerkt. Dabei gab es deutliche Hinweise. Interne Unterlagen und tausende E-Mails zeigen: Selbst plump manipulierte Dokumente haben die Prüfer nicht als Fälschung erkannt. Offene Punkte wurden nicht geklärt, das Geschäft mit den Drittpartnern in Asien nur nachlässig geprüft: ein desaströses Bild der EY-Prüfungen.

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