• 03.02.2021
      19:30 Uhr
      Nordmagazin NDR FS MV
       

      Themen u.a.:

      • Beginn: Corona-Impfungen in Hausarztpraxen in Nordwestmecklenburg
      • Untersuchungen: Warum werden so wenig Corona-Obduktionen durchgeführt?
      • Hygienekonzept: Corona und die Volleyball-Championsleague
      • Selbstversuch: Reporter greift zur Haarschneidemaschine

      Mittwoch, 03.02.21
      19:30 - 20:00 Uhr (30 Min.)
      30 Min.

      Themen u.a.:

      • Beginn: Corona-Impfungen in Hausarztpraxen in Nordwestmecklenburg
      • Untersuchungen: Warum werden so wenig Corona-Obduktionen durchgeführt?
      • Hygienekonzept: Corona und die Volleyball-Championsleague
      • Selbstversuch: Reporter greift zur Haarschneidemaschine

       

      Stab und Besetzung

      Redaktionelle Leitung Sibrand Siegert
      • Beginn: Corona-Impfungen in Hausarztpraxen in Nordwestmecklenburg

      Impfen gegen Corona in Hausarztpraxen - im Landkreis Nordwestmecklenburg startet heute offiziell ein Pilotprojekt dazu. Damit ist der Landkreis Vorreiter deutschlandweit. Acht Hausärzte beteiligen sich vorerst. Geimpft werden erst einmal über 80-Jährige - allerdings ist der Impfstoff des Landkreises knapp. Die Idee ist, dass Senioren, die nicht so mobil sind, keinen weiten Weg ins Impfzentrum in Wismar oder Grevesmühlen auf sich nehmen müssen. Impftermine für die Hausarztpraxen gibt es nur über die Landeshotline. Der Impfstoff von Biontech/Pfizer macht das Pilotprojekt zu einer logistischen Herausforderung. Denn die Impfdosen können, wenn sie von den Hausärzten aufgetaut und verdünnt wurden, nur 6 Stunden verimpft werden. Das heißt, die Termine müssen genau auf dieses Zeitfenster abgestimmt werden, damit am Ende kein Impfstoff weggeworfen werden muss.

      • Umfrage: Große Probleme beim Distanzlernen offenbart

      Eine Online-Umfrage unter mehreren Tausend Lehrern, Eltern und Schülern in Mecklenburg-Vorpommern hat den Organisatoren zufolge große Probleme beim Distanzlernen offenbart. Viele Eltern äußerten in der Umfrage Angst um die Zukunft ihrer Kinder, sagte der Vorsitzende des Landeselternrates, Kay Czerwinski, bei der Vorstellung der Ergebnisse. Es gebe wenig Video-Unterricht und gerade Eltern von Grund- und Förderschülern seien oft überfordert. Eine Mutter habe berichtet, dass ihr Kind nach dem Lockdown in der ersten Klasse jetzt in der zweiten Klasse sei, die Schule erneut zu Hause stattfinde und ihr Kind immer noch nicht schreiben könne. Die Umfrage von Landeseltern- und Landesschülerrat sowie der Lehrergewerkschaft GEW ist nicht repräsentativ. Aufgrund der hohen Teilnehmerzahl von fast 13.000 Eltern, gut 9.000 Schülern und 1.262 Lehrern könne aber davon ausgegangen werden, dass ein glaubhaftes Meinungsbild zur Schule in Zeiten der Pandemie im Land entstanden sei, erklärten die drei Verbände.

      • Hygienekonzept: Corona und die Volleyball-Championsleague

      Das Championsleague Rückrundenturnier ist nicht nur sportlich eine große Herausforderung fürt den gastgebenden SSC Palmberg Schwerin. Anfang Dezember gab es ein Hinrundenturnier mit 3 Spielen für den SSC, aber vor allem auch 5 positive Coronatests anschließend. Was unternimmt der Club nun, um so etwas ähnliches hier zu verhindern? Die Mitarbeiter des SSC sind seit Wochen in ganz enger Abstimmung mit dem Gesundheitsamt, es mussten viele Auflagen erfüllt werden. So sind zum Beispiel alle 4 Mannschaften - also auch die Spielerinnen des SSC - in den kommenden Tagen in einem Hotel in Schwerin untergebracht, haben keinen Kontakt zu Mitgliedern anderer Teams und dürfen sich nur auf ihrem Hotelflur, im Besprechungsraum und in der Volleyball-Arena bewegen. Jedes Team bekommt einen separaten Bus, der zwischen Hotel und der Arena pendelt. Zudem mussten alle Mannschaften bei der Ankunft einen negativen Corona-Test vorweisen und wurden in Schwerin ein weiteres mal getestet. Sollte dennoch ein positiver Test auftauchen, so könnte im schlechtesten Fall ein Team vom Turnier ausgeschlossen werden.

      • Untersuchungen: Warum werden so wenig Corona-Obduktionen durchgeführt?

      Über 400 Menschen sind im Zusammenhang mit Covid 19 im Land verstorben. Allerdings wurde nur 8 von ihnen nach dem Tod obduziert. In der Pandemie liefern Obduktionen wichtiges Wissen für den Infektionsschutz und die Behandlung. Dennoch gibt es kaum Anforderungen der Gesundheitsämter. Warum?

      • Selbstversuch: Reporter greift zur Haarschneidemaschine

      Scheren und Haarschneidemaschinen sind in den Drogerien derzeit heiß begehrt. Aber klappt das? Kann man sich die Haare so frisieren, dass es am Ende auch noch gut aussieht? Die Seiten 6 mm, oben kurz, hinten schauen wir mal? Oder sind wir gezwungen bis zum Ende des Lockdowns zu warten? Unser Reporter Robert Witt hat es ausprobiert - ein Selbstversuch!

      30 Minuten regionale Information und Unterhaltung aus dem Land - für das Land.

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