• 23.03.2019
      11:45 Uhr
      Märchenschloss über der Unstrut Die wechselvolle Geschichte der Vitzenburg | MDR Sachsen Anh.
       

      Hoch oben über der Unstrut thront das märchenhafte Schloss Vitzenburg. Umgeben von einem alten Weinberg, umringt von einer malerischen Landschaft. Berühmt gemacht hat es eine Hexengeschichte - die von Bibi und Tina. Die beiden Pferdemädchen ritten jahrelang auf Geheiß des Erfolgsregisseurs Detlef Buck über das Schlossgelände. Für alle vier Filmteile wurde Vitzenburg als Filmschloss "Falkenstein" aus dem Dornröschenschlaf gerissen. Seitdem ist es Pilgerstätte für Bibi-und-Tina-Fans.

      Der Film nimmt die Zuschauer mit auf Schloss Vitzenburg und erzählt davon, wie es ist, wenn sich ein kleiner Ort in eine Filmkulisse verwandelt.

      Samstag, 23.03.19
      11:45 - 12:15 Uhr (30 Min.)
      30 Min.

      Hoch oben über der Unstrut thront das märchenhafte Schloss Vitzenburg. Umgeben von einem alten Weinberg, umringt von einer malerischen Landschaft. Berühmt gemacht hat es eine Hexengeschichte - die von Bibi und Tina. Die beiden Pferdemädchen ritten jahrelang auf Geheiß des Erfolgsregisseurs Detlef Buck über das Schlossgelände. Für alle vier Filmteile wurde Vitzenburg als Filmschloss "Falkenstein" aus dem Dornröschenschlaf gerissen. Seitdem ist es Pilgerstätte für Bibi-und-Tina-Fans.

      Der Film nimmt die Zuschauer mit auf Schloss Vitzenburg und erzählt davon, wie es ist, wenn sich ein kleiner Ort in eine Filmkulisse verwandelt.

       

      Hoch oben über der Unstrut thront das märchenhafte Schloss Vitzenburg. Umgeben von einem alten Weinberg, umringt von einer malerischen Landschaft. Berühmt gemacht hat es eine Hexengeschichte - die von Bibi und Tina. Die beiden Pferdemädchen ritten jahrelang auf Geheiß des Erfolgsregisseurs Detlef Buck über das Schlossgelände. Für alle vier Filmteile wurde Vitzenburg als Filmschloss "Falkenstein" aus dem Dornröschenschlaf gerissen. Seitdem ist es Pilgerstätte für Bibi-und-Tina-Fans. Im Ort fühlte man sich wie in Hollywood, berichtet der Bürgermeister. Die einzige Kneipe im Dorf sorgte für das Catering, auch für vegetarisches. Denn die Filme brachten endlich wieder Leben in das riesige Schloss, das ansonsten leer steht und verfällt.

      Das war jahrhundertelang anders. Einst Kloster, dann Sitz diverser Adelsgeschlechter, zuletzt derer von Münchhausen. Sie bewirtschafteten die ländliche Gegend und brachten den Bauern der umliegenden Dörfer Lohn und Brot. In der DDR-Zeit, als Wohnraum knapp war, diente das Schloss u.a. als psychiatrisches Krankenhaus für Kinder und Jugendliche.

      Der Märchenprinz, der Vitzenburg jetzt zu neuem Glanz verhelfen will, ist ein Baron. Georg Freiherr Baron von Münchhausen, dessen Familie einst das Areal gehörte, hat den Schlossberg, auf dem die ältesten Rebgärten der gesamten Region wachsen, zurückgekauft. Den Weinberg hat er verpachtet. Das wahrscheinlich schönste Teehaus an der Unstrut - den barocken Pavillion - lässt er gerade renovieren, um hier wieder Genuss und Kultur einziehen zu lassen.

      Der Film nimmt die Zuschauer mit auf Schloss Vitzenburg und erzählt davon, wie es ist, wenn sich ein kleiner Ort in eine Filmkulisse verwandelt. Er zeigt den jungen Baron Münchhausen und den Winzer Klaus Lüttmer bei ihren Bemühungen, die Region um die Vitzenburg attraktiver zu gestalten. Bürgermeister Hartmut Blödtner erzählt, wie er und seine Vorfahren Treppen und Tore für das Schloss getischlert haben.

      Fotos und historische Filmaufnahmen lassen die Geschichte des imposanten Schlosses lebendig werden und zeigen, dass das Weinbaugebiet Saale-Unstrut viel mehr als Wein zu bieten hat.

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