• 25.03.2013
      01:15 Uhr
      Gauck persönlich Ein Jahr Bundespräsident | phoenix
       

      "Das Feuilleton zählt inzwischen meine Tränen", sagt Bundespräsident Joachim Gauck in einer ersten persönlichen Jahresbilanz. Er schämt sich nicht, Dinge, die ihn berühren, auch zu benennen, Fehler einzugestehen und zuzugeben, dass er noch ein Lernender ist. Wie sich sein "Selbstversuch mit offenem Ausgang" bislang entwickelt hat, zeigt die Dokumentation "Die Story im Ersten: Gauck persönlich - Ein Jahr Bundespräsident". Gauck gibt den Autoren Silke König und Hans-Jürgen Börner Auskunft über sein Amtsverständnis, über das, was er erreicht hat, aber auch das, was er noch verbessern will.

      Nacht von Sonntag auf Montag, 25.03.13
      01:15 - 02:00 Uhr (45 Min.)
      45 Min.
      VPS 00:14

      "Das Feuilleton zählt inzwischen meine Tränen", sagt Bundespräsident Joachim Gauck in einer ersten persönlichen Jahresbilanz. Er schämt sich nicht, Dinge, die ihn berühren, auch zu benennen, Fehler einzugestehen und zuzugeben, dass er noch ein Lernender ist. Wie sich sein "Selbstversuch mit offenem Ausgang" bislang entwickelt hat, zeigt die Dokumentation "Die Story im Ersten: Gauck persönlich - Ein Jahr Bundespräsident". Gauck gibt den Autoren Silke König und Hans-Jürgen Börner Auskunft über sein Amtsverständnis, über das, was er erreicht hat, aber auch das, was er noch verbessern will.

       

      Seinen Humor hat sich Joachim Gauck dabei bewahrt. Mit leichter Ironie, aber auch mit Leidenschaft und Spaß im Amt blickt er auf die Zeit vom 18. März 2012 bis heute zurück. Das Amt des Bundespräsidenten habe er nicht angestrebt, es sei auf ihn zugekommen. Doch Joachim Gauck ist angekommen, im Schloss Bellevue und außerhalb, wenn er seine Dienstpflichten tut. Nur wenn er gelegentlich morgens seine Hemden bügelt oder das Bad putzt, kommt das durch, was ihn ein Leben lang geprägt hat: "Ein normaler Typ eben zu sein."

      Silke König und Hans-Jürgen Börner haben ein Jahr lang die Person und das Wirken des Bundespräsidenten beobachtet. Anhand ausgewählter Ereignisse schildern, erklären und bewerten sie die Amtsführung des 11. Präsidenten der Bundesrepublik Deutschland. Die Besuche in Polen, Israel und beim Papst, die Rede vor Wirtschaftsleuten, die Verleihung der Ehrenbürgerschaft in Rostock, der Bundespresseball und der Neujahrsempfang sind Erlebnisse, mit denen die Autoren die bisherige Amtszeit des Bundespräsidenten bilanzieren und mit Joachim Gaucks persönlichen Bewertungen vergleichen.

      Allein aus Respekt vor dem Amt hat er viele Traditionen akzeptiert, die ihm persönlich nicht notwendig erschienen. Nach Gaucks Amtsverständnis ist es "eine Aufgabe des Bundespräsidenten, den Menschen Zutrauen zu vermitteln". In diesem Deutschland dürften die Bürger stolz sein auf ihr Land. Er hat eine Vision, wie sein Deutschland sein soll: "Ich bin ja nicht dafür, ein Land derer zu schaffen, in dem die Begabten und die Starken, die glänzenden Charaktere dominieren." Für Joachim Gauck ist der Kapitalismus "ein lernfähiges System". Sehr persönlich äußert sich der Bundespräsident über die Rolle "seiner Frau", seiner Lebensgefährtin Daniela Schadt. Ihre "ganz natürliche ungekünstelte Menschenfreundlichkeit" ist für den Bundespräsidenten ein "großer Schatz", für ihn und für sein Amt. Sie ist eine "wunderbare Stütze" für den Präsidenten.

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