• 26.03.2013
      13:30 Uhr
      Die großen Seebäder (3/5) Hua Hinh - Thailand | phoenix
       

      Hua Hin am Golf von Siam, 200 Kilometer südwestlich von Bangkok, ist ein königliches Seebad. In Hua Hin liegt die Sommerresidenz des amtierenden thailändischen Königs Bhumipol. Einer seiner Vorfahren hatte in den zwanziger Jahren des vorigen Jahrhunderts die Schönheit des langen, weißen Sandstrands entdeckt. König Bhumipol hat Hua Hin zu einem Seebad gemacht, das in- und ausländische Gäste anzieht. Besonders das alte Railwayhotel erinnert an den Charme der zwanziger Jahre. In dem lange gezogenen Kolonialbau hat sich anscheinend nichts verändert.

      Dienstag, 26.03.13
      13:30 - 14:15 Uhr (45 Min.)
      45 Min.
      Stereo

      Hua Hin am Golf von Siam, 200 Kilometer südwestlich von Bangkok, ist ein königliches Seebad. In Hua Hin liegt die Sommerresidenz des amtierenden thailändischen Königs Bhumipol. Einer seiner Vorfahren hatte in den zwanziger Jahren des vorigen Jahrhunderts die Schönheit des langen, weißen Sandstrands entdeckt. König Bhumipol hat Hua Hin zu einem Seebad gemacht, das in- und ausländische Gäste anzieht. Besonders das alte Railwayhotel erinnert an den Charme der zwanziger Jahre. In dem lange gezogenen Kolonialbau hat sich anscheinend nichts verändert.

       

      Das Hotel ist weitläufig, der tropische Park mit den unglaublichen Buchsbaumskulpturen riesig, die Angestellten in ihren thailändischen Hofkostümen immer lächelnd zu Diensten. Heute besitzen viele Familien der Bankoker Highsociety in Hua Hin Häuser, die sie nur ein paar Monate im Jahr nutzen. Die weniger Betuchten kommen über das Wochenende von Bangkok und mieten sich in Hotels ein. Sie alle lieben den Strand und den leichten Wind. Wenn es in Europa kalt wird, kommen auch die Westler nach Hua Hin. Die thailändischen Touristen gehen am ganz frühen Morgen oder am späten Nachmittag zum Strand. Die alten Einwohner von Hua Hin haben einem rasanten Wandel zugeschaut. Die meisten stammen aus kinderreichen, armen Fischer- oder Bauernfamilien, sind aufgewachsen in einem Dorf ohne geteerte Straßen und Elektrizität und sind heute Restaurant- oder Hotelbesitzer - so wie die resolute "Mem", wie sie in Hua Hin jeder nennt. "Mem", das dreizehnte Kind eines Imbissstandbesitzers, hat heute ein Strandrestaurant, einen Massagesalon und ist Mitglied des Rotaryclubs Hua Hin.

      Die Filmautorin Ulrike Bremer hat die alten Huahiner getroffen: etwa Pon, der schon seit vierzig Jahren im Railwayhotel arbeitet; einen Nostalgiker, der alles sammelt, was er aus den zerfallenden alten Sommerhäusern retten kann, um sein Heimatmuseum zu bestücken; einen neunzigjährigen ehemaligen Profigolfer, der am ältesten Golfplatz Thailands eine Karriere vom Balljungen zum Profi gemacht hat. Ulrike Bremer hat aber auch Thailands einzigen Weinberg besucht, war im Dschungel im Hinterland und bei einem Elefantenpoloturnier. Während der Dreharbeiten fand in Hua Hin auch das berühmte internationale Jazzfestival statt, natürlich am Strand. Die Huahiner haben es zu Ehren von König Bhumibol eingeführt. Der Film zeigt: Westliche Kultur, die der König nach Hua Hin gebracht hat, fügt sich mit buddhistischer Gelassenheit und mystischem Geisterglauben zu einer ganz eigenen Mischung.

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      Dienstag, 26.03.13
      13:30 - 14:15 Uhr (45 Min.)
      45 Min.
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