• 09.02.2013
      11:45 Uhr
      Blick in die Sterne Die Entdeckung des Universums | phoenix
       

      Von den Aufzeichnungen der Babylonier bis zum Blick in die Sterne, den moderne Technik ermöglicht, geben eindrucksvolle Bilder einen Überblick über die Historie der Erforschung des Weltalls. Der chemische und biologische Ursprung der Menschen liegt im Weltall. Seit jeher beobachten die Menschen die Sterne und versuchen, die Welt am Himmel, die scheinbar voller Wunder steckt, zu entschlüsseln. Wissenschaftler wollen herausfinden, warum sich das Universum bei zunehmender Beschleunigung ausdehnt. Dafür verantwortlich scheint die "dunkle Energie" zu sein, die so genannt wird, weil die Forscher noch fast nichts darüber wissen.

      Samstag, 09.02.13
      11:45 - 12:30 Uhr (45 Min.)
      45 Min.
      VPS 10:50
      Stereo

      Von den Aufzeichnungen der Babylonier bis zum Blick in die Sterne, den moderne Technik ermöglicht, geben eindrucksvolle Bilder einen Überblick über die Historie der Erforschung des Weltalls. Der chemische und biologische Ursprung der Menschen liegt im Weltall. Seit jeher beobachten die Menschen die Sterne und versuchen, die Welt am Himmel, die scheinbar voller Wunder steckt, zu entschlüsseln. Wissenschaftler wollen herausfinden, warum sich das Universum bei zunehmender Beschleunigung ausdehnt. Dafür verantwortlich scheint die "dunkle Energie" zu sein, die so genannt wird, weil die Forscher noch fast nichts darüber wissen.

       

      Seit Jahrtausenden erforschen Menschen das Firmament. Der Blick ins Weltall wurde im Lauf der Zeit immer exakter. Bahnbrechende Entdeckungen in der Astronomie waren ausschlaggebend für das heutige Bild des Universums, wie es die moderne Wissenschaft zeichnet.

      Bereits die Babylonier wussten, dass die Planeten wandern. Sie ritzten ihre astronomischen Aufzeichnungen in Tontäfelchen. Dass sich auch die Erde bewegt, proklamierte 1509 der Arzt und Astronom Kopernikus. In seiner Theorie stellt die Sonne den Mittelpunkt der Planetenkreise dar. Die scheinbare Bewegung der Fixsterne wird nach Kopernikus durch die Drehung der Erde verursacht.

      1571 berechnete Johannes Kepler die Planetenbahnen. Die Umlaufbahn des Mars zeigte ihm deutlich, dass Planeten nicht kreisförmig sondern in einer Ellipse um den Zentralstern kreisen. Den endgültigen Beweis für die Sonne als Mittelpunkt des Systems lieferte Galileo Galilei. Ihm gelang es, aus einem Spielzeug ein wissenschaftliches Instrument zu entwickeln - das Fernrohr.

      Der Astronom Edmund Halley benutzte bereits ein Teleskop, als er 1695 entdeckte, dass drei Kometen in Wirklichkeit ein und derselbe sind. Nachdem er die Bahn des Himmelkörpers berechnet hatte, prophezeite er das nächste Erscheinen im Jahr 1758. Der Komet kam wieder.

      Die Liebe zu den Sternen ließ den Komponisten und Musiker Wilhelm Herrschel seinen Beruf aufgeben. Er baute Teleskope und suchte den Himmel ab. Am 13. Mai 1781 entdeckte der Deutsche den Uranus. Der Astronom kam zu der Einsicht, dass unser Sonnensystem - eine kleine Insel in der linsenförmigen Scheibe der Milchstraße - Teil eines gigantischen Universums ist, dass sich ständig ausdehnt.

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