• 28.08.2012
      12:55 Uhr
      Der geheime U-Boot-Krieg der Supermächte phoenix
       

      Der Film berichtet von den größtenteils bis heute geheimen U-Boot-Operationen der ehemaligen Supermächte USA und UdSSR. Er beschreibt u.a. riskante Spionage-Einsätze der US-Kampfschwimmer in sowjetischen Gewässern. Dabei gab es zahlreiche Unfälle, denen auch Menschen zum Opfer fielen. Weitab vom Festland belauerten sich während des Kalten Krieges die Supermächte UdSSR und USA auf den Weltmeeren. Amerikanische U-Boote drangen auch in sowjetische Häfen ein, beschatteten ihre Gegner und spionierten erfolgreich auf dem Meeresgrund.

      Dienstag, 28.08.12
      12:55 - 13:50 Uhr (55 Min.)
      55 Min.
      Stereo

      Der Film berichtet von den größtenteils bis heute geheimen U-Boot-Operationen der ehemaligen Supermächte USA und UdSSR. Er beschreibt u.a. riskante Spionage-Einsätze der US-Kampfschwimmer in sowjetischen Gewässern. Dabei gab es zahlreiche Unfälle, denen auch Menschen zum Opfer fielen. Weitab vom Festland belauerten sich während des Kalten Krieges die Supermächte UdSSR und USA auf den Weltmeeren. Amerikanische U-Boote drangen auch in sowjetische Häfen ein, beschatteten ihre Gegner und spionierten erfolgreich auf dem Meeresgrund.

       

      Die sowjetischen Kontrahenten hatten mit drei Gegnern zu kämpfen: den Amerikanern, der Natur und ihrer eigenen Technik. Es war ein Kampf mit furchtbaren Verlusten. Während die Amerikaner kein einziges ihrer U-Boote durch einen Nuklearunfall verloren, gab es in der sowjetischen Marine eine ganze Reihe von Atomhavarien. Und es gab Tote. Beide Supermächte haben mehrfach U-Boote durch Unfälle verloren, und wie viele Unterwasserkollisionen es gab, weiß niemand.

      Ein Thema des Films ist der schreckliche Atomunfall an Bord der sowjetischen K-19 und das mysteriöse Verschwinden der K-129, deren Wrack von den Sowjets nie gefunden und von den Amerikanern in einer 500 Millionen Dollar teuren Geheimaktion geborgen wurde. John Craven, ehemaliger Chefwissenschaftler der US-Navy glaubt, dass dieses U-Boot bei dem Versuch sank, eine Atomrakete auf Hawaii abzuschießen. Ola Tunander, Professor für Friedensforschung und ehemaliger U-Boot-Experte der schwedischen Regierungskommission zur Untersuchung der U-Boot-Zwischenfälle in schwedischen Gewässern, ist sich sicher, dass die angeblich sowjetischen U-Boote, die Anfang der 80er Jahre erfolglos von den Skandinaviern gejagt wurden, in Wirklichkeit Teil der psychologischen Kriegsführung der Amerikaner waren.

      Das gemeinsame Ziel einiger sehr hoher schwedischer Offiziere, der britischen Thatcher-Administration und der Politik Ronald Reagans war die Diskreditierung der Regierung Olof Palme und ihrer Initiative für ein nuklearwaffenfreies Nordeuropa. Ein ungeheuerlicher Verdacht, aber die Last der Indizien ist erdrückend. U-Boote wurden als Waffe gegen eine befreundete Nation eingesetzt, deren Vergehen darin bestand, eine eigene Vorstellung vom Frieden zu haben.

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      Dienstag, 28.08.12
      12:55 - 13:50 Uhr (55 Min.)
      55 Min.
      Stereo

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