• 13.08.2012
      10:15 Uhr
      THEMA: Zurück zur D-Mark? Moderation: Stephan Kulle | phoenix
       

      Die aktuelle Euro-Krise sorgt nicht nur in Brüssel sondern auch innerhalb Deutschlands für Spannungen und spaltet Politiker sowie Wirtschaftsexperten in zwei Lager. Während die eine Seite am Euro festhalten möchte, wünscht sich die andere eine Rückkehr zur D-Mark. Zu Gast im Studio:

      • Prof. Joachim Starbatty (Wirtschaftswissenschaftler, Aktionsgemeinschaft Soziale Marktwirtschaft)
      • Prof. Peter Bofinger (Volkswirtschaftler / Wirtschaftsweiser, Universität Würzburg).

      Außerdem zeigt PHOENIX die Dokumentation: "Der große Euro-Schwindel. Wenn jeder jeden täuscht"

      Montag, 13.08.12
      10:15 - 11:30 Uhr (75 Min.)
      75 Min.
      VPS 09:00
      Stereo

      Die aktuelle Euro-Krise sorgt nicht nur in Brüssel sondern auch innerhalb Deutschlands für Spannungen und spaltet Politiker sowie Wirtschaftsexperten in zwei Lager. Während die eine Seite am Euro festhalten möchte, wünscht sich die andere eine Rückkehr zur D-Mark. Zu Gast im Studio:

      • Prof. Joachim Starbatty (Wirtschaftswissenschaftler, Aktionsgemeinschaft Soziale Marktwirtschaft)
      • Prof. Peter Bofinger (Volkswirtschaftler / Wirtschaftsweiser, Universität Würzburg).

      Außerdem zeigt PHOENIX die Dokumentation: "Der große Euro-Schwindel. Wenn jeder jeden täuscht"

       

      Stephan Kulle diskutiert mit den beiden Ökonomen Professor Joachim Starbatty, Kläger gegen den ESM und Euro-Kritiker, sowie Professor Peter Bofinger, Euro-Befürworter. Im Rahmen des THEMAs zeigt PHOENIX die Dokumentation "Der große Euro-Schwindel" von Michael Wech. Der Autor blickt hinter die Kulissen der Finanzwelt und stellt ernüchternd fest: Die Krise des Euro ist eine Geschichte von Betrug und Selbstbetrug - aller Mitglieder, auch der Deutschen.

      • Dokumentation: "Der große Euro-Schwindel. Wenn jeder jeden täuscht" - Film von Michael Wech. Verona, im Frühjahr 1996. Theo Waigel, damals deutscher Finanzminister schaut seinen griechischen Amtskollegen, Yannos Papantoniou, erstaunt an: "Ihr seid nicht dabei und werdet nicht dabei sein." Auf dem EU-Finanzministertreffen hatte Papantoniou plötzlich gefordert, dass auch griechische Buchstaben auf die Banknoten gedruckt werden. "Ich konnte mir gar nicht vorstellen, dass Griechenland mit seinen Zahlen in absehbarer Zeit Mitglied werden würde", erzählt Waigel. Doch Papantoniou bleibt bei seiner Forderung und schlägt Waigel eine Wette vor: Griechenland werde den Euro bekommen. Heute - nach nur zehn Jahren ist Europas historisches Gemeinschaftsprojekt in Gefahr. Wie konnte das passieren? Trägt nur Griechenland die Schuld?

      Erstmalig werden die folgenschweren Fehlentscheidungen in der Frühphase des Euro in einer umfassenden Dokumentation aus der sehr persönlichen Sicht der Handelnden erzählt. Der Film ist mehr als eine spannende Chronik weltgeschichtlicher Ereignisse. Mit großem Rechercheaufwand rekonstruiert Michael Wech in der ARD/WDR-Dokumentation, wie sich Europas Politiker gegenseitig täuschten. Nahezu alle verantwortlichen Finanzpolitiker in Deutschland, Griechenland und Brüssel sprechen offen über die wilden Anfänge der Währung, darunter u.a. die beiden ehemaligen Bundesfinanzminister Theo Waigel und Hans Eichel, der aktuelle Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble, der langjährige Chef der Eurogruppe Jean-Claude Juncker, der frühere Bundesbankchef Hans Tietmeyer, sowie der damalige Finanzminister Griechenlands, Yannos Papantoniou.

      Die Dokumentation blickt hinter die Kulissen und stellt ernüchternd fest: Die Krise des Euro ist eine Geschichte von Betrug und Selbstbetrug - aller Mitglieder, auch der Deutschen.

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      Montag, 13.08.12
      10:15 - 11:30 Uhr (75 Min.)
      75 Min.
      VPS 09:00
      Stereo

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