• 13.08.2012
      03:45 Uhr
      Giovanni Belzoni - Im Bann des Großen Ramses (2/2) | phoenix
       

      Auf mehreren abenteuerlichen Reisen von Kairo nach Assuan glücken Belzoni spektakuläre Coups. Im Kampf um die Sicherstellung der Altertümer kommt ihm immer wieder sein technisches Wissen zugute. So kann er den Obelisken von Philae bergen und im Tal der Könige mit geschultem Auge sechs Pharaonengräber aufspüren. Doch erst seine Entdeckung von 1817 macht den Italiener weltberühmt: Am 18. Oktober legt er den Eingang zur letzten Ruhestätte Sethos I. frei. Der Regent war der Vater von Ramses II. - jenes Herrschers, der in Belzoni die Leidenschaft für Ägypten ausgelöst hat, obwohl er den wahren Namen des Pharao nie erfährt.

      Nacht von Sonntag auf Montag, 13.08.12
      03:45 - 04:30 Uhr (45 Min.)
      45 Min.
      Stereo

      Auf mehreren abenteuerlichen Reisen von Kairo nach Assuan glücken Belzoni spektakuläre Coups. Im Kampf um die Sicherstellung der Altertümer kommt ihm immer wieder sein technisches Wissen zugute. So kann er den Obelisken von Philae bergen und im Tal der Könige mit geschultem Auge sechs Pharaonengräber aufspüren. Doch erst seine Entdeckung von 1817 macht den Italiener weltberühmt: Am 18. Oktober legt er den Eingang zur letzten Ruhestätte Sethos I. frei. Der Regent war der Vater von Ramses II. - jenes Herrschers, der in Belzoni die Leidenschaft für Ägypten ausgelöst hat, obwohl er den wahren Namen des Pharao nie erfährt.

       

      Ramses II. lebte im 13. Jahrhundert vor Christus. 67 Jahre lang lenkte der König, der als der Große in die Annalen einging, die Geschicke seines Volkes. Als er im damals ungewöhnlich hohen Alter von 90 starb, hinterließ er mehr als 100 Kinder. Vor allem aberverewigte sich Ramses II. mit unzähligen prächtigen Tempeln entlang des Nil. In der Nubischen Wüste südlich von Assuan ließ er das Monument von Abu Simbel errichten, das Johann Ludwig Burckhardt erst kurz vor Belzonis Ankunft in Kairo wiederentdeckte.

      Für den Italiener wird das atemberaubende Bauwerk zur größten Herausforderung in seiner archäologischen Laufbahn. Denn im Lauf der Jahrhunderte ist das gewaltige Felsenheiligtum unter Millionen Tonnen von Sand versunken. Aber davon lässt sich der besessene Ausgräber nicht abschrecken. Mit Kolonnen von Arbeitern schaufelt er den Eingang frei und schreitet als erster Mensch der Neuzeit voller Ehrfurcht durch die von Säulen gesäumte, majestätische Halle.

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      Nacht von Sonntag auf Montag, 13.08.12
      03:45 - 04:30 Uhr (45 Min.)
      45 Min.
      Stereo

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