• 11.08.2018
      20:15 Uhr
      Die Bernsteinstraße - Die dunkle Karawane Film von Gisela Graichen und Peter Prestel | phoenix
       

      „Die Bernsteinstraße“ folgt der Spur des Bernsteinhandels in der Bronzezeit von Ägypten bis zum südbayerischen Bernstorf. Die versunkene Siedlung war ein bronzezeitlicher Knotenpunkt auf der über 5000 Kilometer langen Route zur baltischen Ostseeküste. Bernstorf, häufig als das „bayerische Mykene“ bezeichnet, ist eine der derzeit aufregendsten Grabungen in Deutschland. Ein Stein, der brennt, schwimmt und Millionen Jahre altes Leben konserviert: Bernstein. Ein Stein, der eigentlich gar keiner ist, aber mächtige Herrscher in seinen Bann zieht.

      Samstag, 11.08.18
      20:15 - 21:45 Uhr (90 Min.)
      90 Min.
      Stereo

      „Die Bernsteinstraße“ folgt der Spur des Bernsteinhandels in der Bronzezeit von Ägypten bis zum südbayerischen Bernstorf. Die versunkene Siedlung war ein bronzezeitlicher Knotenpunkt auf der über 5000 Kilometer langen Route zur baltischen Ostseeküste. Bernstorf, häufig als das „bayerische Mykene“ bezeichnet, ist eine der derzeit aufregendsten Grabungen in Deutschland. Ein Stein, der brennt, schwimmt und Millionen Jahre altes Leben konserviert: Bernstein. Ein Stein, der eigentlich gar keiner ist, aber mächtige Herrscher in seinen Bann zieht.

       

      "Gold des Meeres" oder auch "Tränen der Götter" wird der Bernstein genannt. Das fossile Harz war bereits bei Herrschern des Altertums beliebt. So stießen Archäologen auf Schmuckstücke aus Bernstein sowohl in Gräbern altägyptischer Pharaonen als auch bei Grabungen rund um Troja. Aber gab es vor über 3.000 Jahren tatsächlich Handelsrouten zwischen der Ostsee und den Gestaden Griechenlands und Ägyptens? Der Dokumentarfilm folgt den Spuren der Bernsteinhändler der Antike und entdeckt in Bernstorf bei Freising eine versunkene, durch Bernsteinhandel einst unermesslich reiche Stadt.

      Bernstein - ein ganz besonderer Stoff. Er brennt, lässt sich elektrostatisch aufladen und konserviert Zeugnisse des Lebens über Millionenjahre. Magische Kräfte wurden ihm zugeschrieben. Mächtige Herrscher verlangten nach dem Gold des Meeres. In den Grabkammern von Tutenchamun und den Fürsten von Qatna wurden Schätze aus verwittertem Harz entdeckt Heinrich Schliemann fand Bernstein bei seinen Grabungen zu Troja. Der mystische Stein war ein Geschenk für Könige - wie das Bernsteinzimmer an den russischen Zaren.
      Doch woher stammte das Harz in den Gräbern der Pharaonen und Könige der Bronzezeit? Ist es denkbar, dass Bernstein von der Ostsee vor über 3000 Jahren nach Ägypten, Syrien und Griechenland gelangte?

      Neueste Untersuchungsmethoden offenbaren den chemischen Fingerabdruck des Harzes und damit seine genaue Herkunft. Eine uralte Handelsroute muss die beiden Enden der damals bekannten Welt verbunden haben: vom Nil zu den sturmumtosten Gestaden der Nebelgötter im Norden - tausende Kilometer entfernt. Aber wie war das logistisch machbar? Welchen Weg wählten die Männer der Pharaonen? Eine neue Grabung zeigt: mitten durch Deutschland. Dort wurde ein rätselhaftes Bernsteinsteinsiegel und Gold aus ägyptischen Minen gefunden. Das in Bernstein geritzte Gesicht zeigt das Antlitz der berühmten in Mykene gefundenen "Goldmaske des Agamemnon". Eine alte Sage gab den entscheidenden Hinweis auf eine versunkene, unermesslich reiche Stadt in Bayern. Archäologen haben sie gefunden - Bernstorf bei Freising.

      "Gold des Meeres" oder auch "Tränen der Götter" wird der Bernstein genannt. Das fossile Harz war bereits bei Herrschern des Altertums beliebt. So stießen Archäologen auf Schmuckstücke aus Bernstein sowohl in Gräbern altägyptischer Pharaonen als auch bei Grabungen rund um Troja. Aber gab es vor über 3.000 Jahren tatsächlich Handelsrouten zwischen der Ostsee und den Gestaden Griechenlands und Ägyptens? Der Dokumentarfilm folgt den Spuren der Bernsteinhändler der Antike und entdeckt in Bernstorf bei Freising eine versunkene, durch Bernsteinhandel einst unermesslich reiche Stadt.

      Bernstein - ein ganz besonderer Stoff. Er brennt, lässt sich elektrostatisch aufladen und konserviert Zeugnisse des Lebens über Millionenjahre. Magische Kräfte wurden ihm zugeschrieben. Mächtige Herrscher verlangten nach dem Gold des Meeres. In den Grabkammern von Tutenchamun und den Fürsten von Qatna wurden Schätze aus verwittertem Harz entdeckt Heinrich Schliemann fand Bernstein bei seinen Grabungen zu Troja. Der mystische Stein war ein Geschenk für Könige - wie das Bernsteinzimmer an den russischen Zaren.
      Doch woher stammte das Harz in den Gräbern der Pharaonen und Könige der Bronzezeit? Ist es denkbar, dass Bernstein von der Ostsee vor über 3000 Jahren nach Ägypten, Syrien und Griechenland gelangte?

      Neueste Untersuchungsmethoden offenbaren den chemischen Fingerabdruck des Harzes und damit seine genaue Herkunft. Eine uralte Handelsroute muss die beiden Enden der damals bekannten Welt verbunden haben: vom Nil zu den sturmumtosten Gestaden der Nebelgötter im Norden - tausende Kilometer entfernt. Aber wie war das logistisch machbar? Welchen Weg wählten die Männer der Pharaonen? Eine neue Grabung zeigt: mitten durch Deutschland. Dort wurde ein rätselhaftes Bernsteinsteinsiegel und Gold aus ägyptischen Minen gefunden. Das in Bernstein geritzte Gesicht zeigt das Antlitz der berühmten in Mykene gefundenen "Goldmaske des Agamemnon". Eine alte Sage gab den entscheidenden Hinweis auf eine versunkene, unermesslich reiche Stadt in Bayern. Archäologen haben sie gefunden - Bernstorf bei Freising.

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