• 13.08.2018
      03:30 Uhr
      Chinas grüner Süden Eine Reise durch Guizhou | phoenix
       

      Durch die hohen Berge war Guizhou lange Zeit unzugänglich – so hat sich die atemberaubende Landschaft ihre Ursprünglichkeit bewahren können: bizarre Karstfelsen, Wasserfälle und Höhlen, Reisterrassen. Es fällt schwer zu glauben, dass Guizhou eine der ärmsten Provinzen Chinas ist. Die meisten Einwohner wohnen auf dem Land, verdienen ihr Geld mit dem, was ihre Felder tragen.

      Nacht von Sonntag auf Montag, 13.08.18
      03:30 - 04:15 Uhr (45 Min.)
      45 Min.
      Stereo

      Durch die hohen Berge war Guizhou lange Zeit unzugänglich – so hat sich die atemberaubende Landschaft ihre Ursprünglichkeit bewahren können: bizarre Karstfelsen, Wasserfälle und Höhlen, Reisterrassen. Es fällt schwer zu glauben, dass Guizhou eine der ärmsten Provinzen Chinas ist. Die meisten Einwohner wohnen auf dem Land, verdienen ihr Geld mit dem, was ihre Felder tragen.

       

      Es ist grün hier im Süden Chinas, leuchtend grün. Das macht der Regen, Wasser gibt es genug in dieser bizarren Landschaft. Ganz in den Westen der Provinz Guizhou verirren sich kaum Besucher. Dabei zählt der Nationalpark Melighe mit zu den schönsten Landschaften, die China zu bieten hat. Das Wasser ist glasklar, die Wanderwege gut zu beschreiten. Es fällt schwer zu glauben, dass Guizhou eine der ärmsten Provinzen Chinas ist. Lange Zeit war es unzugänglich durch die hohen Berge. Doch so hat sich die atemberaubende Landschaft ihre Ursprünglichkeit bewahren können: bizarre Karstfelsen, Wasserfälle und Höhlen, die weiten Reisterrassen.

      Die meisten Einwohner leben noch auf dem Land, verdienen ihr Geld mit dem, was ihre Felder tragen.   In Guizhou leben viele ethnische Minderheiten, die ihre Traditionen pflegen. Nicht zuletzt, weil damit im boomenden Tourismus Geld zu verdienen ist. Der filigrane Silberschmuck der Miao, die grandiose Holzarchitektur des Dong-Volkes sind allein eine Reise wert.   Christine Adelhardt und das Team des ARD-Studios Peking lernen Menschen wie Bauer Wang kennen, der seinen Bullen hätschelt, wie man es sonst nur bei deutschen Haustieren kennt. Der Bulle ist Ausdruck von Wohlstand bei den Dong. Außerdem kann ein Sieg beim Wasserbüffelkampf das Ansehen der Familie deutlich steigern.   Im Dorf der Dong lebt auch die junge Frau Huang. Sie fängt in ihrem Reisfeld mit den Händen Fische. Eine Eigenart der Dong, die das Wasser in den Reisfeldern gleich zur Fischzucht nutzen. Anlässlich des Dorffestes kleiden sie und ihre Freundinnen sich in die traditionellen Kostüme. Gemeinsam mit ihren Freundinnen geht Frau Huang zum Singplatz. Dort treffen sie die jungen Männer des Dorfes und singen in gebührendem Abstand ihre Lieder. Früher war das die einzige Möglichkeit, in die Nähe des anderen Geschlechtes zu kommen und sich so einen Ehemann auszuspähen. Heute lernen sich die jungen Leute eher über das Internet oder während ihrer Zeit als Wanderarbeiter in den Städten kennen.   Aber selbst in Zeiten von Internet und chinesischem Wirtschaftswunder leben in Guizhou noch Menschen so archaisch wie ihre Vorfahren. In einer gigantischen Höhle. Der Regierung sind sie ein Dorn im Auge, die Höhlenmenschen gelten als unzivilisiert. Seit mehr als 60 Jahren leben sie hier - 90 Menschen, ein kleines Dorf. Höhlen haben bei den Miao schon immer eine besondere Rolle gespielt. Auch als Begräbnisstätten.   Um die Särge hoch oben in die Felsspalten zu tragen, haben die Miao eine besondere Kletterkunst entwickelt. Ohne Seil, Sicherung und Haken, nur mit den nackten Füßen und Händen klettern sie die senkrecht steilen Wände hoch. Früher wurden so die Toten bestattet, später die als Spezialität beliebten Vogelnester erbeutet, heute klettern sie für Touristen. 100 Meter die Steilwand hoch. Eine spektakuläre Vorstellung. Und eine der vielen Verbindungen zwischen Tradition und Tourismus in Guizhou, Chinas grüner Perle.

      Es ist grün hier im Süden Chinas, leuchtend grün. Das macht der Regen, Wasser gibt es genug in dieser bizarren Landschaft. Ganz in den Westen der Provinz Guizhou verirren sich kaum Besucher. Dabei zählt der Nationalpark Melighe mit zu den schönsten Landschaften, die China zu bieten hat. Das Wasser ist glasklar, die Wanderwege gut zu beschreiten. Es fällt schwer zu glauben, dass Guizhou eine der ärmsten Provinzen Chinas ist. Lange Zeit war es unzugänglich durch die hohen Berge. Doch so hat sich die atemberaubende Landschaft ihre Ursprünglichkeit bewahren können: bizarre Karstfelsen, Wasserfälle und Höhlen, die weiten Reisterrassen.

      Die meisten Einwohner leben noch auf dem Land, verdienen ihr Geld mit dem, was ihre Felder tragen.   In Guizhou leben viele ethnische Minderheiten, die ihre Traditionen pflegen. Nicht zuletzt, weil damit im boomenden Tourismus Geld zu verdienen ist. Der filigrane Silberschmuck der Miao, die grandiose Holzarchitektur des Dong-Volkes sind allein eine Reise wert.   Christine Adelhardt und das Team des ARD-Studios Peking lernen Menschen wie Bauer Wang kennen, der seinen Bullen hätschelt, wie man es sonst nur bei deutschen Haustieren kennt. Der Bulle ist Ausdruck von Wohlstand bei den Dong. Außerdem kann ein Sieg beim Wasserbüffelkampf das Ansehen der Familie deutlich steigern.   Im Dorf der Dong lebt auch die junge Frau Huang. Sie fängt in ihrem Reisfeld mit den Händen Fische. Eine Eigenart der Dong, die das Wasser in den Reisfeldern gleich zur Fischzucht nutzen. Anlässlich des Dorffestes kleiden sie und ihre Freundinnen sich in die traditionellen Kostüme. Gemeinsam mit ihren Freundinnen geht Frau Huang zum Singplatz. Dort treffen sie die jungen Männer des Dorfes und singen in gebührendem Abstand ihre Lieder. Früher war das die einzige Möglichkeit, in die Nähe des anderen Geschlechtes zu kommen und sich so einen Ehemann auszuspähen. Heute lernen sich die jungen Leute eher über das Internet oder während ihrer Zeit als Wanderarbeiter in den Städten kennen.   Aber selbst in Zeiten von Internet und chinesischem Wirtschaftswunder leben in Guizhou noch Menschen so archaisch wie ihre Vorfahren. In einer gigantischen Höhle. Der Regierung sind sie ein Dorn im Auge, die Höhlenmenschen gelten als unzivilisiert. Seit mehr als 60 Jahren leben sie hier - 90 Menschen, ein kleines Dorf. Höhlen haben bei den Miao schon immer eine besondere Rolle gespielt. Auch als Begräbnisstätten.   Um die Särge hoch oben in die Felsspalten zu tragen, haben die Miao eine besondere Kletterkunst entwickelt. Ohne Seil, Sicherung und Haken, nur mit den nackten Füßen und Händen klettern sie die senkrecht steilen Wände hoch. Früher wurden so die Toten bestattet, später die als Spezialität beliebten Vogelnester erbeutet, heute klettern sie für Touristen. 100 Meter die Steilwand hoch. Eine spektakuläre Vorstellung. Und eine der vielen Verbindungen zwischen Tradition und Tourismus in Guizhou, Chinas grüner Perle.

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      Nacht von Sonntag auf Montag, 13.08.18
      03:30 - 04:15 Uhr (45 Min.)
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      Stereo

programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 25.02.2021